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Schenker ist mit einem Umsatz von 8,9 Milliarden Euro, 42.000 Mitarbeitern
und rund 1.100 Standorten einer der weltweit führenden integrierten
Logistik-Dienstleister. Das Unternehmen bietet Landverkehr, Luft- und
Seefracht sowie umfassende logistische Lösungen und globales Supply
Chain Management aus einer Hand. Schenker gehört zu DB Logistics,
dem Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG.
"Wir haben erkannt, dass wir RFID-Lösungen benötigen,
die allerhöchsten Ansprüchen genügen, um den Service für
unsere Kunden zu verbessern", sagte Dr. Helmut Faerber, Vice President
Corporate IT Management bei Schenker, Essen. "Innerhalb unserer globalen
Lieferkette sollte die neue Lösung jedes beliebige Gerät mit
jeder beliebigen Logistiklösung an jedem beliebigen Platz der Welt
einbinden - und zwar alles zusammengefasst in einer zentralen Infrastruktur."
Um dieses Ziel zu erreichen, wandte sich Schenker an Oracle. Die Zusammenarbeit
umfasste sowohl eine Geschäfts-Partnerschaft als auch die Entwicklung
der technologischen Lösung. Oracle arbeitete mit den Partnern T-Systems
Enterprise Services, die als Hosting-Partner agieren, und mit TBN, einem
lokalen RFID-Systemintegrator, zusammen, und entwickelte gemeinsam eine
Lösung, die die Anforderungen von Schenker erfüllte. In der
ersten Phase implementierte das Entwicklungs-Team eine zentralisierte
RFID-Event-Monitoring-Infrastruktur auf Basis der Oracle Datenbank, des
Oracle Application-Servers sowie der Oracle SOA Suite - mit Einbindung
des bestehenden SAP Logistics Execution System. Dabei werden die RFID-Daten
von dem Oracle Sensor Edge Server zunächst aufgenommen und gefiltert
und anschließend in einem zentralen Data-Repository zusammengeführt.
Die Arbeitsabläufe und der Umgang mit den eingehenden Daten steuert
der Oracle BPEL Process Manager. Diese Lösung versetzt Schenker in
die Lage, seinen Kunden die RFID-Möglichkeiten zu demonstrieren sowie
die Paletten entsprechend zu etikettieren und den Weg der Güter zu
verfolgen.
"Mit Hilfe der Oracle Plattform können wir nun den vielfältigen
globalen Logistikservice von Schenker mit einer durchgehenden Infrastruktur
erfüllen", führt Dr. Faerber weiter aus. "Das bedeutet,
dass wir dynamisch und flexibel auf künftige Prozesse und neue Kundenwünsche
reagieren können."
Aufgrund der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit prüft Schenker
nun auch andere RFID-taugliche Projekte wie das Verfolgen von Containern
in Schenkers internationalem Geschäftsfeld sowie der Einsatz der
RFID-Technologie im Bereich der Seefracht.
Zudem arbeiten Schenker und Oracle zusammen, um die RFID-Standardisierung
voran zu treiben und sind Mitglieder der Verbände EPC Global und
GS1 Germany.
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