Oracle Partner Profil - ATU
ATU - Homogene IT-Infrastruktur als Erfolgsfaktor für Unternehmenswachstum


Kundenprofil


Auto-Teile-Unger Handels GmbH & Co. KG
Weiden i. d. Opf., Deutschland
www.atu.de

Industriesparte:
Automobilindustrie

Mitarbeiter:
12.000

Umsatz:
1,1 Milliarden Euro

Oracle Produkte und Dienstleistungen
Oracle DB 10g
Real Application Clusters
Partitioning
Oracle DB ASFU auf Open VMS
Oracle Application Server 10g
Oracle Developer Suite – Oracle Forms, Oracle Reports
Oracle Consulting

Realisierte Verbesserungen
Kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation bieten langfristigen Investitionsschutz
Skalierbarkeit von Technologie und Lösungen gewährleistet, dass IT-Infrastruktur mit Unternehmenswachstum Schritt hält
Kosten bei Hardware und Administration derzeit rd. 15-20 % gesenkt
Webbasierte Applikationen (sowohl Eigenentwicklung als auch E-Business Suite) verringern zusätzlich Wartungs- und Rollout-Kosten
Nach Umstellung auf 10g Leistungssteigerung um Faktor 5
"Unsere IT-Infrastruktur muss mit dem rasanten Wachstum bei ATU mithalten. Mit Oracle sind wir hervorragend für die Zukunft gerüstet – und das bei gleichzeitiger Senkung unserer Kosten."- Dipl.-Ing. Reiner Karl IT-Leiter ATU.

Seit der Gründung im Jahre 1985 darf ATU, die Auto-Teile-Unger Handels GmbH, entgegen allgemeinen Marktentwicklungen auf kontinuierliche Wachstumsraten verweisen. Mittlerweile avancierte ATU zur größten markenunabhängigen Kfz-Meisterwerkstätte Deutschlands, die trotz anhaltender Wirtschaftsflaute ihre Expansionsbestrebungen ungebremst fortsetzt: Pro Jahr werden in der Bundesrepublik und zunehmend auch im angrenzenden Ausland 30 bis 40 Filialen eröffnet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 12.000 Mitarbeiter in über 460 Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik.

Die Bemühungen von ATU zielen auf die Knüpfung und Festigung von Partnerschaften, die durch Innovationsbereitschaft und Weiterentwicklung beständiges Wachstum garantieren. Das verlangt nach einer IT-Infrastruktur, die zu jedem Zeitpunkt den Unternehmensanforderungen entspricht, kostengünstig administrierbar ist und Investitionssicherheit gewährleistet.

In enger Zusammenarbeit mit Oracle werden diese Anforderungen durch Konsolidierung aller Systeme sowohl im Bereich Basistechnologie als auch bei den Applikationen langfristig sichergestellt.

Durch langfristige Partnerschaft zum gemeinsamen Erfolg

Bereits 1994 entschied sich ATU zur Kooperation mit Oracle und setzt seither in Belangen der IT-Strategie ganzheitlich auf das Oracle Produkt-Portfolio. Ob Datenbank, Application Server, Entwicklungstools oder ERP – heute arbeiten rund 10.000 Mitarbeiter in der Zentrale und in den Filialen mit den verschiedensten auf Oracle basierenden Applikationen. Im Bereich Finanzen und Controlling kommt die E-Business Suite zum Einsatz.

"Kontinuierliche Weiterentwicklung, Innovationsfähigkeit und gleichzeitige Berücksichtigung technologischer Standards besitzen für uns hohen Stellenwert. Oracle bietet in allen Bereichen innovative Lösungen und stellt sicher, dass Marktstandards in den Produkten umgesetzt werden. Die diesbezüglichen Erwartungen wurden seit Beginn unserer Zusammenarbeit stets erfüllt," meint Reiner Karl.

Je heterogener die Systemumgebung, umso aufwendiger gestalten sich die Administration und die Verfügbarkeit von Know How bei den Mitarbeitern. Bei der zahlenmäßig schlanken IT-Mannschaft von ATU weiß man es zu schätzen, dass bei Installation neuer Versionen nicht ständig umfangreiche Um- und Einschulungen stattfinden müssen.

Die Kontinuität in der technologischen Weiterentwicklung bestätigt die Richtigkeit der strategischen Entscheidung immer wieder aufs Neue. So konnte etwa die Umstellung von SQL Forms bzw. Oracle Reports auf webbasierte Entwicklungen im Team rasch und effizient vollzogen werden.

"Personalressourcen bilden den größten Kostenfaktor im IT-Bereich – nur mit einer kompetenten, schlagkräftigen Mannschaft können die vielfältigen Anforderungen flexibel und schnell umgesetzt werden. Oracle setzt frühzeitig auf die richtigen neuen Technologien. Der kontinuierliche Entwicklungspfad stellt sicher, dass sich unsere Investitionen in das Know How rentieren." meint Reiner Karl weiter.

Single Vendor Strategie mit Oracle sichert wirtschaftliche Vorteile
Bei ATU hegt man keineswegs die Befürchtung, in Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter zu geraten – im Gegenteil. Gerade die auf dem Markt gefestigte Rolle von Oracle wird als wichtiges Gegengewicht zu anderen global agierenden Herstellern geschätzt.

Dazu Reiner Karl: "Entscheidend sind für uns Termintreue, das Einhalten von Zusagen und fairer Umgang – hier haben wir in den vergangenen 10 Jahren nur positive Erfahrungen gemacht. Die flexible und zuverlässige Betreuung durch die Oracle Mitarbeiter sowie Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit uns als Kunden ist meines Erachtens besonders hervorzuheben."

Die Unterstützung aller wichtigen Standards (z.B. Web-Technologie, TCP/IP, Apache oder Linux) bietet ATU die Möglichkeit, auf kostengünstige Technologie zu setzen. Statt teurer UNIX Server kommen sukzessive PC-basierte Linux-Systeme zum Einsatz. Allein bei Hardware und Systemadministration konnten in den vergangenen Monaten rd. 15-20 % Kosteneinsparungen erzielt werden.

Unternehmensweite Konsolidierung durch 10g Technologie - maßgeblicher Schritt in Richtung Lean IT
Die Grid Architektur in 10g ermöglicht ATU weiteres Einsparungspotenzial, liefert standortübergreifende Hochverfügbarkeit und kostengünstiges Disaster-Recovery.

Im ersten Schritt erfolgte die Umstellung der zentralen Applikation für Filialen und Filialsysteme auf 10g. Test- und Produktionssystem werden komplett mit Oracle 10g unter Suse Linux EE auf AMD Dual Opteron Prozessoren betrieben. Mit der neuen Systemumgebung wurde eine Leistungssteigerung um den Faktor 5 erreicht. Redundant ausgelegt - sowohl für den Application Server Cluster als auch für den Datenbank Server, auf dem RAC mit Partitioning eingesetzt wird - sind Performance und Hochverfügbarkeit jetzt jederzeit gewährleistet.

Neben der Stammdatenversorgung aller Filialen dient das System zur Abwicklung des gesamten Geschäftes mit Groß- und Firmenkunden sowie zur Zahlungsabwicklung von externen Kundenkarten. Die Integration weiterer Filialsysteme, z.B. des elektronischen Katalogs für alle Automodelle, Serien und Ersatzteile, ist ebenfalls vorgesehen. Damit stehen die Informationen für den Aufbau einer ATU-eigenen Business Intelligence Lösung zur Verfügung.

Nach dem für das kommende Jahr geplanten Upgrade sämtlicher Filialsysteme kann bei eventuellem Systemausfall in der Filiale über Application Server auf Anwendungen in der Zentrale zugegriffen werden. Sicherer Einsatz über das Internet inklusive Firewalls und Proxy minimiert das Risiko des Datenverlustes und erhält Geschäftsprozessunterstützung und Produktivität aufrecht.

Oracle Grid Control sichert die einfache Administration komplexer Architekturen - eine wichtige Voraussetzung für die Prozesskostenanalyse und die Optimierung der Personalkosten.

Zu den ersten Ergebnissen der Konsolidierung meint Karl: "Mit 10g, RAC und Application Server Clustering können allein in der ATU-Zentrale in Weiden viele der insgesamt 85 Server konsolidiert werden. Betrieb und Administration laufen deutlich vereinfacht und somit kostengünstiger ab. Zusätzlich erfolgt eine merkliche Steigerung von Performance, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der neuen Intranet-Anwendungen - bei dem stark steigenden Datenvolumen eine unbedingte Notwendigkeit. Durch Umstellung auf webbasierte Oberflächen entfallen dezentrale Installationen, was die Betriebskosten weiter senkt."

Konsolidierung der Applikationen mit Oracle E-Business Suite 11i

Als ATU den Umstieg auf Oracle E-Business Suite 11i vollzog, stand im Bereich der Standardsoftware ebenfalls der Ruf nach Konsolidierung im Vordergrund. 11i unterstützt mit seiner offenen Systemarchitektur die effiziente Integration in die Systemlandschaft von ATU und sichert damit die langfristige Optimierung aller internen Anwendungen.

Mit Version 11i ist die E-Business Suite zu 100 % internetbasiert, so dass Investitionen in Client Hardware und Software entfallen. Individualentwicklungen können durch die Nutzung von Standardfunktionalitäten in 11i schrittweise abgelöst werden, die Skalierbarkeit unterstützt das geplante Unternehmenswachstum.

Die Umstellungsphase beurteilt Karl folgendermaßen: "Oracle Consulting war maßgeblich für die erfolgreiche Migration verantwortlich. Die kompetente Beratung bezüglich interner Strukturen war äußerst effektiv. Während des gesamten Projektes wurde remote von Hamburg aus mitgearbeitet, auch am Umstellungswochenende waren die dortigen Kollegen involviert. Hier zeigt sich, wie flexibel und effizient die Strukturen bei Oracle funktionieren. Was mich besonders beeindruckt hat: Das Projekt erforderte um rund 10 % weniger Aufwand als ursprünglich vorgesehen, die Terminplanung wurde minutiös eingehalten.“

In den kommenden Monaten erfolgt die Umstellung auf Linux Server – so wird auch im Finanzwesen der kosteneffiziente Systembetrieb sichergestellt.

Warum Oracle?

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Oracle als der strategische IT-Partner des Unternehmens etabliert. Dazu meint Dipl.-Ing. Karl: "Technologisch gibt es drei wichtige Gründe, die aus unserer Sicht für Oracle sprechen: Offenheit gegenüber Standards, nachgewiesene Skalierbarkeit und günstige Kosten bei großer Innovationsfähigkeit. Vom unternehmerischen Standpunkt aus betrachtet, erweist sich Oracle für uns als Partner, der die wirtschaftliche und effiziente Weiterentwicklung unserer IT-Infrastruktur auch in Zukunft gewährleistet und dadurch Investitionssicherheit bietet. Last but not least: Auf persönlicher Ebene haben wir einen Partner gefunden, auf den wir uns bei allen Projekten voll und ganz verlassen können."

 

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