CORE2 Consult GmbH,
Greifswald
www.core2.de
1997 haben ehemalige Mitarbeiter der Energiewerke Nord die
CORE2 Consult GmbH gegründet. CORE2 ist auf eine ganzheitliche
Lösung von Stilllegungsprojekten im Kernkraftumfeld spezialisiert.
Der Oracle-Partner bietet Know-how von der Beratung und Konzeption über
die Entwicklung und Einführung von IT-Systemen bis hin
zur Unterstützung beim eigentlichen Rückbau kerntechnischer
Anlagen.
"CORE2 bietet mit ihren Software-Lösungen auf Basis
von Oracle Technologie ein Framework für Stilllegungsprojekte,
das uns auch bei internationalen Projekten optimal unterstützt.
Im Auftrag der IAEA haben wir zusammen mit CORE2 für die
Stilllegung des bulgarischen Kernkraftwerks Kozloduy 1&2
ein Stilllegungs-Management-System (DeManS) entwickelt und eingeführt" -
- Axel Bäcker, Internationale Projekte, Energiewerke Nord
GmbH.

Energiewerke Nord GmbH
Greifswald/ Lubmin
www.ewn-gmbh.de
Die Energiewerke Nord betreiben in Greifswald das weltweit größte
Projekt zur Demontage von Kernkraftwerken. Die gleichzeitig angestrebte
Wiederbelebung des Energie- und Industriestandortes in der Lubminer Heide
ist ein wesentlicher Faktor zur Stabilisierung der Wirtschaft in Ostvorpommern
und der angrenzenden Regionen.
Industriesparte:
Energiewirtschaft, Government
Umsatz:
Keine Angaben
Mitarbeiter:
501 bis 1.999
Oracle Produkte und Dienstleistungen
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Oracle9i Database Enterprise Edition |
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Oracle9i Application Server |
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Forms/Reports |
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Discoverer |
Realisierte Verbesserungen
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Geordnete und schnelle Prozesse |
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Konsistente Daten |
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Konsolidierung von fünf Datenbanken |
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Überführung von 20 Applikationen auf eine moderne
Web-basierte Plattform |
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Entlastung von WartungsarbeitenGeringere
Kosten |
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Qualitativ bessere Informationen |
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Schnellerer Zugriff auf Informationen |
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Zuverlässigkeit |
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"Die
IT-Lösungen
von Oracle und CORE2 haben dazu beigetragen, die Demontage
der Anlagen in Greifswald und Rheinsberg terminlich und finanziell
sauber abzuwickeln."
- Lutz Brommecker, Leiter Controlling/IT,
Energiewerke Nord, Lubmin.
Energieversorgung ist ein wirtschaftliches und
politisches Geschäft. Es muss politisch sein, weil Investitionen
für Kraftwerke oder Leitungen 40 Jahre und mehr umfassen. Der
Rückbau der Kernkraftwerke Greifswald und Rheinsberg ist das
größte Demontage-Projekt weltweit. Ende Juni 1995 hatten
die zuständigen Behörden die Stilllegung und den Abbau sowie
die Errichtung und Inbetriebnahme des Zwischenlagers Nord
(ZLN) genehmigt. Seitdem ist es die Aufgabe der Energiewerke
Nord GmbH (EWN), als Rechtsnachfolger
des ehemaligen Kombinats Kernkraftwerke "Bruno Leuschner",
die radioaktiv belastete Kraftwerkstechnik umfassend und
sicher rückzubauen
und den Energie-Industriestandort wiederzubeleben.
Die EWN hat im Zuge des Stilllegungsprojekts das Unternehmen neu strukturiert und mit dem C2SS Framework der Firma CORE2 Consult GmbH (CORE2) ihre IT-Landschaft modernisiert. Ein zentraler Punkt ist die Konsolidierung fünf unterschiedlicher Datenbank-Systeme auf ein zentrales System, dessen Dreh- und Angelpunkt eine Oracle Datenbank bildet. Parallel dazu hat die EWN über 20 verschiedene Applikationen mit ihren Legacy-Daten von einer Client Server Architektur auf ein zentrales, Web-basiertes System auf Basis von Oracle Technologie migriert, die Prozessabläufe geordnet und massiv IT-Kosten gesenkt.
Die einheitliche Datenbasis und die einfache Bedienung mit dem Browser macht es der EWN möglich, das Riesenprojekt zu stemmen, das bis 2009 läuft. Völlig neue Möglichkeiten in der Fehlerbehebung, Dokumentenverwaltung und Postbearbeitung unterstützen mehr als 200 Anwender bei ihrer Arbeit. Darüber hinaus bietet das System für die Entwicklung, Bereitstellung und Analyse von Berichten umfangreiche Tools. "Power User" generieren sich mit Oracle eigene Reports über das Web.
Fünf Datenbanken konsolidiert, 20 Anwendungen integriert, Geld gespart
Mit Oracle und dem CS22 Framework sowie Consulting
Services von CORE2 haben die Energiewerke Nord ihre stark aufgesplitterte
Datenstruktur (Oracle, Access, dBase, MS-SQL, DataFlex) in einer Stilllegungsdatenbank
konsolidiert und die hohen Wartungs-Kosten gesenkt. "Wir haben mit C2SS
einen durchgängigen Workflow realisiert und unsere IT-Kosten gesenkt",
sagte Lutz Brommecker, Leiter Controlling/IT, Energiewerke
Nord, Lubmin.
Die ehemaligen Client-/Server Applikationen (>20) hat EWN in ein integriertes Web-basiertes System überführt, dem ein Oracle Application Server zugrunde liegt. Mehr als 200 Anwender greifen heute über einen Browser auf integrierte und konsistente Daten zu. Ihnen eröffnen sich über eine einheitliche Benutzeroberfläche so unterschiedliche Anwendungen wie Fehlerbehebung, Auftragsbearbeitung, Störungsmanagement, Umweltinformationssystem und Projektdokumentation/Postbuch sowie Reststofferfassung und -verfolgung. Alle Daten sind miteinander verknüpft.
Wissensdatenbank für schnelle Fehlerbehebung
Der sekundenschnelle Zugriff auf Informationen hilft den EWN Mitarbeitern, ihre Terminpläne einzuhalten. Das Störungsmanagement im Fall von EDV-Systemen beispielsweise bietet alle Informationen online. Diese geben genaue Auskunft über den Zeitpunkt und die Art der Störung, z.B. einer Schnittstelle, und welche Reparaturarbeiten angefallen sind. Wo früher Bücher geführt wurden, deren Abstimmung telefonisch erfolgte, dokumentiert C2SS heute die Fehlermeldungen automatisch und stellt Maßnahmen und Ergebnisse über das Web zur Verfügung.
Web-basierter Workflow für mehr als 200.000 Dokumente jährlich
15 Abteilungen greifen auf die einheitliche Dokumentenverwaltung DMS von C2SS zu. Hier laufen Postbearbeitung inklusive Adresspflege zusammen, Dokumentationen über Transporte von radioaktivem Material und das Umweltinformationssystem mit Daten aus Feld, Wald und Wiesen. Die Anwender greifen auf die Dokumente zentral über einen Browser zu. Die Benutzeroberfläche ist leicht zu bedienen und vereint die Anwendungen einheitlich in einem Bildschirmfenster.
"Wir erzeugen derzeit über 400.000 Datensätze jährlich. Dafür benötigen wir ein stabiles und flexibles System, das darüber hinaus auch noch skalierbar ist. Oracle Technologie ist hier genau die richtige Lösung", sagte Lutz Brommecker.
Komfortable Auswertung von Projektdaten
Grundlage des Web-basierten Workflows ist
der Application Server von Oracle und eine von CORE2 entwickelte
PL/SQL-Logik. Damit ist ein Framework geschaffen, in das die
EWN weitere - noch separat gespeicherte - Dokumentensysteme nach
und nach integrieren will. Hier denkt das Lubminer Unternehmen
an die Genehmigungs-Dokumentation sowie an die Planung, Erfassung
und Auswertung von Projektdaten. Verschiedene Auswertungen und
Tabellen sind mit Oracle Forms und Reports erstellt. Neue Möglichkeiten
in der Entwicklung, Bereitstellung und Analyse von Berichten
eröffnet Oracle Discoverer. "Power User" können
sich eigene Reports über das Web generieren.
Massiver Datenhunger befriedigt
Ein Projekt mit dem Ziel, ein Kernkraftwerk stillzulegen, ist auf eine Unmenge von Messdaten angewiesen. Allein beim Rückbau des Maschinenhauses fallen etwa 180.000 Tonnen Material an, das die Techniker für die Freimessanlage in handliche 300 Kg-Pakete teilen. Diese werden u.a. radiologisch gemessen und die Ergebnisse gespeichert.
Die Oracle Datenbank macht es den Lubminern leicht, die Messwerte wieder zu finden. Der Suchindex von Oracle führt über mehrere Felder, was der logische Aufbau der Tabellen innerhalb der Datenbank garantiert. "Das System ist schnell, obwohl das Auffinden eines bestimmten Dokuments bei der Menge an gespeicherten Daten viel Rechenkapazität benötigt", sagte Brommecker. "In Zuverlässigkeit, Handhabung und Prozessunterstützung haben wir mit C2SS und Oracle die optimale Lösung zur Verfügung."
Warum Oracle?
Bei der Entscheidung für den sofortigen Abbau der Anlage wusste die EWN von Anfang an, dass sie es mit sehr vielen Daten zu tun haben wird. "Für uns gab es bei der Menge an Daten nur ein Gedanke: Oracle", sagte Lutz Brommecker. "Diese Entscheidung war richtig. Wir haben sie nie bereut. Das System läuft zuverlässig und stabil; es ist einfach sehr gut."
Warum CORE2?
EWN hatte ein Unternehmen gesucht, das auf Betrieb, Stilllegung und Rückbau von Kernkraftwerken spezialisiert ist. CORE2 bot mit dem C2SS Framework und ihren Consulting Services die genau passende Lösung.
Implementierung
Die EWN hat das C2SS modulweise eingeführt. Der Erfolg des ersten Moduls: SET - Service - Event -Trecking, führte unmittelbar zum Folgeauftrag für CORE2. Mit dem zweiten Modul: DMS - Dokumentenverwaltung, Postbearbeitung - hat die EWN gemeinsam mit CORE2 fünf Datenbanken konsolidiert und mehr als 20 Applikationen auf ein zentrales Web-basiertes System migriert.
Ratschläge von der Energiewerke Nord GmbH
- Suchen Sie sich für ein Demontage-Projekt einen Profi, der sich in der Materie auskennt
- Vertrauen Sie auf Oracle-Technik. Diese Datenbank ist
wie keine zweite in der Lage, große Datenmegen sicher und zuverlässig
zu verwalten
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