Oracle Partner Profil - Stadtwerke München / speedikon
Klinikum Stuttgart verbessert die Qualität und spart Kosten durch übergreifendes Laborinformationssystem Eurolab auf Basis einer Oracle Datenbank


Partnerprofil


IMP Computersysteme AG

www.imp-ag.de

Oracle Partner IMP Computersysteme AG wurde 1989 von Ärzten und Softwareingenieuren mit dem Ziel gegründet, das Know-how von Medizin und Informatik in innovativen Systemen zu bündeln. Das Unternehmen setzt seine Produktschwerpunkte im medizinischen Laborbereich sowie den angrenzenden Gebieten Rechnerkopplung, Patientenaufnahme, Abrechnung, Blutbank und Leistungserfassung. Zusätzlich bietet IMP Dienstleistungen von der Beratung und Bedarfsanalyse über die Planung und Implementierung von Hardware und Software an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter.


Kundenprofil

Klinikum Stuttgart


www.klinikum-stuttgart.de
www.klinikum-stuttgart.de/zentrallabor

Das Klinikum Stuttgart ist im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der vier städtischen Krankenhäuser Bürgerhospital, Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und Olgahospital entstanden. Es hat eine Kapazität rund 2.500 Betten und behandelt jährlich rund 72.000 Patienten stationär. Träger des Klinikums ist die Landeshauptstadt Stuttgart.

Industriesparte:
Gesundheitswesen

Mitarbeiter:
6.000

Oracle Produkte und Dienstleistungen
Oracle Datenbank Standard Edition

Realisierte Verbesserungen
Betriebskosten reduziert
Reduktion der Personalbindung
Verfügbarkeit aller Labordaten an allen Standorten
Zeit- und budgettreue Realisierung des neuen Systems

"Durch die übergreifende Lösung Eurolab von IMP auf der Oracle Datenbank arbeiten drei der vier Krankenhäuser des Klinikums Stuttgart virtuell wie ein einziges Haus. Das macht wirtschaftlich Sinn und verbessert die Qualität. "- Prof. Eberhard Wieland, Leiter des Zentralinstituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Klinikums Stuttgart.

Die Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen sind schwierig. Die Lebenserwartung der Menschen steigt, die Möglichkeiten der medizinischen Hilfe entwickeln sich ständig weiter und sind mit Kosten verbunden, die schneller steigen als die Einnahmen. Durch die angespannte finanzielle Situation können Krankenhäuser den wachsenden Anforderungen nur gerecht werden, wenn sie kosteneffizient und wirtschaftlich geführt werden. Vor diesem Hintergrund haben sich in Stuttgart im Jahr 1999 die vier städtischen Krankenhäuser zum Klinikum Stuttgart zusammengeschlossen, um in engem Verbund Kosten zu sparen, Synergien zu nutzen und die medizinische und pflegerische Qualität der Patientenversorgung langfristig weiter zu entwickeln und zu sichern. Eingesetzt wird dabei auch modernste medizinische Informationstechnik zum Beispiel bei der Zusammenfassung der separaten Laborinformationssysteme der vier Krankenhäuser in einer einheitlichen IT-Lösung. Im Einsatz ist hier das Laborinformationssystem Eurolab der Berliner IMP Computersysteme AG auf Linux mit einer Oracle9i Datenbank und einem Hochverfügbarkeits-Cluster von Hewlett-Packard.

Schon seit längerer Zeit nutzten die vier Krankenhäuser des Klinikums Stuttgart Informationssysteme zur Unterstützung der Laborarbeit. Da diese Systeme von unterschiedlichen Herstellern stammten, sollten sie durch ein einheitliches, übergreifendes Konzept ersetzt werden. Durch die Reduktion der pflegeintensiven Schnittstellen zwischen den Systemen wollte die Laborleitung die Systemadministration vereinfachen, Wege verkürzen und Abläufe beschleunigen. Sie plante zudem die Bildung von Kompetenzzentren in den einzelnen Häusern zu einer möglichst effizienten Bearbeitung der Patientenproben. Die gesuchte IT-Lösung sollte also zum einen eine einheitliche, administrationsfreundliche Lösung für die Versorgung der verschiedenen Standorte bringen, zum anderen die komplexe Proben- und Informationsverteilung unterstützen. Nur acht Monate standen insgesamt zur Verfügung, um das neue Informationssystem außerdem auch in das bestehende und noch zu konsolidierende IT-Umfeld einzufügen.

Hohe Anforderungen an Hardware und Software
Das Laborinformationssystem Eurolab wurde in gemeinsamer Arbeit des Klinikums mit IMP so modifiziert, dass es als Mehrhaussystem den Anforderungen vollständig entsprach. Heute ist es gleichgültig, ob Laborproben in dem einen oder in dem anderen Krankenhaus analysiert werden. Die Ergebnisse stehen überall gleichermaßen im Zugriff, da sich das Klinikum auch für einen neuen Hochverfügbarkeits-Cluster mit zwei Knotenrechnern von Hewlett-Packard entschieden hat. "Ohne eine gemeinsame, leistungsfähige IT-Plattform über alle drei Häuser wäre eine Konsolidierung der Analytik nicht möglich gewesen.", sagt Prof. Wieland. "Das hat und wird zu weiteren Reduktionen der Personalbindung beitragen." Die Mitarbeiter profitieren von der Arbeitserleichterung und den organisatorischen Vereinfachungen. Die Erfahrungen mit IMP und Oracle sind für das Klinikum so gut, dass daran gedacht wird, bei zukünftigen Projekten wieder mit den beiden Partnern zusammenzuarbeiten.

Warum Oracle?
Das Klinikum Stuttgart schrieb die Oracle Datenbank aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit im Pflichtenheft bei der Ausschreibung für das Laborinformationssystem vor.

Warum IMP?
Das Klinikum Stuttgart hat sich für IMP entschieden, weil alle erforderlichen Anwendungen bis hin zum Abrechnungssystem von IMP selbst entwickelt werden. "Damit verfügen wir über eine Lösung aus einem Guss, in der es keine Brüche gibt und die von der hohen medizinischen Kompetenz von IMP profitiert.", sagt Andreas Pfeiffer, Gesamtprojektleiter des Klinikums Stuttgart. Das Katharinenhospital setzte seit längerer Zeit bereits ein IMP-System in der Mikrobiologie ein und hatte damit beste Erfahrungen gemacht.

 

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