Oracle Partner Profil - Bogner Homeshopping GmbH/ Itellium Systems & Services GmbH
Karstadt konsolidiert seine Filialinfrastruktur und macht einen Riesenschritt in die Zukunft


Partnerprofil


Itellium
Itellium Systems & Services GmbH, Nürnberg, Deutschland

www.Itellium.com

ITELLIUM ist der IT-Dienstleister der KarstadtQuelle AG und mit ca. 700 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 280 Millionen Euro (in 2004) der kompetente Beratungspartner für den Handel. Führende Handelsunternehmen setzen auf die professionelle Beratung und die ausgereiften Branchenlösungen der ITELLIUM Systems & Services GmbH.

Kundenprofil

Karstadt Warenhaus AG

www.Karstadt.de

Die Karstadt Warenhaus AG, Essen, ist ein Unternehmen (100%) der KarstadtQuelle AG. Die KarstadtQuelle AG mit Sitz in Essen ist Europas führender Warenhaus- und Versandhandelskonzern. Zu den Konzerngeschäftsfeldern zählen der Stationäre Einzelhandel, der Versandhandel, Touristik, Dienstleistungen und Immobilien. Karstadt ist der größte Kreditkarten-Emittent in Deutschland. Im E-Commerce liegt KarstadtQuelle in Deutschland hinter eBay auf dem zweiten Rang. Mehr unter www.karstadtquelle.com

Industriesparte:
Handel

Umsatz:
6 Milliarden Euro

Mitarbeiter:
90.000

Oracle Produkte und Dienstleistungen
Oracle Datenbank (Standard Edition One)
Oracle Application Server (Java Edition)
Oracle Advanced Queuing (Kommunikation)

Realisierte Verbesserungen
Konsolidierung der Filialinfrastruktur
Ablösung der heterogenen, teils proprietären Infrastruktur
Hohe Kostenersparnis durch Einsatz offener Standards (SuSE-Linux, Java)
Filialübergreifende Auswertungen nahezu in Realtime
Hochverfügbar durch redundante Architektur
Hohe Performance durch innovative Technologie
Maximale Umschaltzeit von 12 Sekunden beim Ausfall eines Servers - bei möglichen 10.000 gleichzeitigen Transaktionen pro Minute

"Mit dem Wechsel auf offene Standards ist es uns möglich geworden, die Filialinfrastruktur unserer Karstadt Warenhäuser kosteneffizient zu konsolidieren. Die Kassenlösung von ITELLIUM mit Oracle und Linux wird uns einen Riesenschritt nach vorne bringen." - Prof. Dr. Helmut Merkel, Vorstandsvorsitzender Karstadt Warenhaus AG

30.000 Menschen kamen am 10. März 2005 zur Eröffnung des neuen Karstadt-Stadtpalais in Potsdam. "Boulevard" heißt das in Potsdam kreierte Ladenlayout, das auch schon bald für die übrigen 180 Karstadt Warenhäuser gelten soll. Alles ist übersichtlich, breite Gänge und Flächen laden zum Bummeln ein, ein Lichthof gewährt im Erdgeschoss und in den Galerien der oberen Etagen freien Blick. Viel Licht und sanfte Farben sorgen zudem für ein ansprechendes Ambiente. Über 700 Lux setzt Karstadt ein, dreimal soviel wie in herkömmlichen Filialen. Potsdam gilt als Muster für den neuen Karstadt-Auftritt.

Wegweisend ist auch das IT-Konzept, das Karstadt in Potsdam realisiert hat und das ebenfalls für den gesamten Warenhaus-Konzern gilt. Im Zuge eines internen Restrukturierungs- und Kostenoptimierungsprogramms hat man gemeinsam mit ITELLIUM, dem IT-Dienstleister der Karstadt-Quelle AG, die vorhandene IT-Filialinfrastruktur konsolidiert. Im Bereich der Kassensoftware kommt die Java-basierte Standardlösung der in England ansässigen Unternehmensgruppe PCMS Group zum Zuge. Ein ausgeklügeltes Programm, mit dem eine Realtime-Erfassung und Auswertung aller Abverkäufe an den 30 Kassen in Potsdam möglich ist.

Die Anforderungen an die IT-Filialinfrastruktur werden durch die Oracle Datenbank (Standard Edition One) als zuverlässiger Datenspeicher, Oracle Advanced Queuing als Kommunikationsmechanismus zwischen Kasse und Filialserver sowie den Oracle Applikation Server (Java Edition) als performante und sichere Betriebsumgebung für die Kassenapplikation abgedeckt. Die Gesamtlösung basiert auf einem für den Handel angepassten Novell SuSE-Linux-Release. "In den ersten zwei Stunden am Tag der Eröffnung hatten wir mehr als 3.000 Kassiervorgänge zu verzeichnen. Alles hat reibungslos geklappt. Wir sind wirklich sehr zufrieden", sagt Harald Kirchfeld, Geschäftsführer Karstadt Potsdam.

Prozess-Änderungen erfordern modernste Infrastruktur
Prozess-Änderungen im Verkauf durch die starke Zunahme bargeldloser Zahlungen, durch die große Zahl von Kundenkarten und wie etwa die Zunahme von Marketingaktionen durch Couponing und veränderte Ladenöffnungszeiten hatten den Einsatz einer neuen Kassensoftware erforderlich gemacht. Diese Software musste zukunftsorientierten Standards - wie Java, Linux, mehrstufigen Architektur - entsprechen und unabhängig von Hardware-Anbietern auf Kassen neuester Generation (Touch-Screen) lauffähig sein. Darüber hinaus sollte sie eine integrierte Lösung bieten und die durchgängige Bearbeitung aller warenwirtschaftlichen und warenbezogenen Aufgaben gewährleisten.

ITELLIUM, IT-Dienstleister der Karstadt Quelle AG, hatte sich für das System Vision BeanStore von PCMS entschieden, weil diese Java-basierte Software die größte Flexibilität und Offenheit bezüglich unterschiedlicher Betriebssysteme sowie die modulare Anpassung an die Abläufe in den unterschiedlichen Vertriebslinien erlaubt. Darüber hinaus ist sie die ideale Grundlage für die All-in-One-Filialsoftware, die alle Filialprozesse (nicht nur Kassieren, sondern z.B. auch Online-Bestandspflege oder auch Extrabestellungen) abdeckt.

Hochverfügbare Filialinfrastruktur
Die Verfügbarkeitslösung basiert auf Betriebssystemfunktionalitäten des zugrundeliegenden Novell SuSE-Linux-Releases und gewährleistet eine maximale Umschaltzeit von 12 Sekunden beim Ausfall eines Servers - bei einer zu verarbeitenden Transaktionslast von mindestens 10.000 gleichzeitige Transaktionen pro Minute.

Implementierung genau nach Plan
Seit April 2004 führt ITELLIUM Filialweise die Software für die Karstadt Kassen ein. Bis Ende 2005 werden alle Kassen an den 180 Standorten der Karstadt und Karstadt-Kompakt-Kassen umgerüstet sein. Parallel zur Einführung der Kassensoftware erfolgte die Inbetriebnahme der neuen "Filial-Applikationserver", die in der ersten Phase als reine Kassenserver fungieren. Das Sizing dieser Server wurde gleich so geplant, dass auch der Betrieb der Software in Phase 2 (Anbindung an die Zentrale) sichergestellt wird. Als Betriebssystem kommt sowohl auf den Kassenendgeräten als auch auf den Servern Linux (SLES 8 von Novell/SuSE) zum Einsatz. Alle Transaktionsdaten wie Bonabschlüsse, An- und Abmeldungen werden an die zentrale Transaktionsdatenbank in Essen weitergeleitet. Dort stehen sie dann in "near-realtime" filialübergreifend für Auswertungen zur Verfügung. Der dritte Bereich, die "All-in-one-Filialsoftware" und das "Extrabestellwesen", wird seit April 2005 in zwei weiteren Filialen erfolgreich getestet.

Aus der integrierten Lösung, die ITELLIUM einsetzt, hat sich mit dem Kundenselbstbedienungsterminal noch ein weiteres Produkt entwickelt. Hier kann der Kunde die bisher gesammelten Happy Digits-Punkte in Kaufgutscheine umwandeln lassen und damit direkt an der Kasse bezahlen. In Zukunft könnten über solche Terminals auch Handykarten aufgeladen werden.

Warum Oracle?
Im Vorfeld hatte sich die Oracle Technologie in mehreren Proof of Concepts, die über Monate Vergleichs- und Performancetests durchführten, als die beste Lösung für die Kassen-Infrastruktur der Karstadt Warenhäuser beweisen können. Mit der Oracle Plattform ist der Konzern von der eingesetzten Hardware, der Kasse, dem Betriebssystem und dem Servicepartner unabhängig - eine wichtige Voraussetzung, die entscheidend zur Wahl von Oracle Technologie beitrug.

Warum Itellium?
ITELLIUM Systems & Services GmbH, Essen, ist der IT-Dienstleister der KarstadtQuelle AG. Seit ihrer Ausgründung im Jahr 2000 hat sich das Unternehmen als der kompetente Beratungspartner für den Handel etablieren können. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich ITELLIUM vor allem dann empfiehlt, wenn es darum geht, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und dem Geschäftsmodell größtmögliche Freiheitsgrade zu eröffnen.

 

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