Oracle Partner Profil - Metro / Pironet
Metro testet modernste Technologien im Supermarkt der Zukunft


Partnerprofil


PIRONET NDH AG,
Köln

www.pironet-ndh.com

Pironet NDH liefert Content Management-Lösungen, die auf Basis von Web-Technologien eine Optimierung von Unternehmensprozessen und Unternehmensstrukturen ermöglichen. Zu den Kunden zählen international agierende Konzerne aus dem Finanz-, Industrie- und Handelsbereich, aber auch zahlreiche mittelständische Unternehmen und Organisationen.


Kundenprofil

Metro AG
Düsseldorf

www.metrogroup.de

Industriesparte:
Handel

Umsatz:
53,6 Milliarden Euro (2003)

Mitarbeiter:
240.000 (weltweit)

Oracle Produkte und Dienstleistungen
Oracle9i Datenbank
Oracle9i Application Server

Realisierte Verbesserungen
Höhere Kundenzufriedenheit
Steigerung der Umsätze
Kostensenkung durch effizientere Arbeits- und Prozessabläufe
Vermeidung redundanter Datenhaltung und Informationsverluste

"Von den neuen Technologien profitieren Kunden und Handel: Die Kunden sind zufriedener, weil Waren verlässlicher verfügbar sind, der Service individueller wird und man bequemer einkaufen kann. Dies steigert gleichzeitig unsere Umsätze im Handel. Außerdem können wir unsere Kosten senken, weil die Prozessabläufe effizienter werden." Zygmunt Mierdorf, Vorstandsmitglied der METRO Group.

Die METRO Group ist 1996 aus der Verschmelzung mehrerer bedeutender Handelsunternehmen entstanden und gehört heute zu den vier weltweit größten Handelskonzernen. Mit den vier Geschäftsfeldern Cash & Carry, Lebensmitteleinzelhandel, Nonfood-Fachmärkte und Warenhäuser, sowie sechs selbstständigen Vertriebslinien ist das Unternehmen an mehr als 2.300 Standorten und in 28 Ländern präsent. Mittels eigener Servicegesellschaften werden zudem konzernweit übergreifende Dienstleistungen, wie Beschaffung, Logistik, Informatik, Werbung, Finanzierung, Versicherung oder Gastronomie, erbracht.

Im Rahmen der METRO Group Future Store Initiative hat die METRO Group im April 2003 in Rheinberg am Niederrhein gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern aus der IT- und Konsumgüterindustrie einen einzigartigen Supermarkt der Zukunft eröffnet. Während im Handel bislang neue Technologien nur in Einzelanwendungen oder als einzelne Systeme entwickelt, getestet und eingesetzt wurden, wird dies hier erstmals im komplexen Zusammenspiel miteinander verknüpft. Hierzu müssen Informationen aus einer Vielzahl von Datenquellen zusammengetragen und an unterschiedliche Anwendungen verteilt werden. Dies erfolgt mit Hilfe eines Datenbank-gestützten Systems, das damit eine manuelle Nachbereitung oder Anpassung der Daten überflüssig macht.

Modernste Technologien im Praxistest
Im Future Store erlebt der Kunde eine vollkommen neue Einkaufswelt. Ein am Einkaufswagen befestigter persönlicher Einkaufberater in Form eines Tablet-PCs identifiziert den Kunden anhand der Kundenkarte und unterstützt ihn durch ein integriertes Navigationssystem bei der Suche nach bestimmten Artikeln. Durch einen integrierten Scanner kann der Kunde die Produkte erfassen und erhält umfassende Produktinformationen, sowie einen Überblick über den Gesamtpreis der ausgewählten Waren. Im Supermarkt verteilte Infoterminals und elektronische Werbeplakate informieren den Kunden zudem über spezielle Werbeaktionen oder liefern detaillierte Produktinformationen. An den Warenregalen zeigen elektronische Preisschilder den aktuellen Preis an und intelligente Waagen erkennen automatisch die zu wiegenden Obst- und Gemüseprodukte. Einige der Mitarbeiter sind mit kleinen mobilen PDAs (Personal Digital Assistant) ausgestattet und können damit untereinander per E-Mail oder IP-Telefonie kommunizieren oder sich schnell einen Überblick über den Warenbestand im Regal und im Lager verschaffen. Schließlich wurden die üblichen Kassensysteme noch durch vier Selbstzahlerkassen ergänzt. Der Kunde scannt die Waren selbst, verpackt sie in Einkaufstüten und bezahlt per EC-Karte oder mit Bargeld. Durch eine Überprüfung des Gewichts wird der Vorgang zusätzlich kontrolliert. Hierdurch lassen sich die Wartezeiten an den Kassen minimieren und auch der Arbeitsaufwand für das Personal wird reduziert.

Die Zielsetzung dieses völlig neuartigen Verbrauchermarkts besteht vor allem darin neue Konzepte, Technologien und Systeme in der Praxis zu erproben und weiterzuentwickeln sowie deren Akzeptanz beim Kunden zu testen. Insgesamt soll hierdurch das Einkaufen für den Kunden einfacher, zugleich aber auch die Prozessabläufe im Handel effizienter gestaltet und einheitliche Standards für den weltweiten Einsatz entwickelt werden.

Im Datenbank-gestützten Content Bus laufen die Informationen zusammen
Da in der METRO Group Future Store Initiative mittlerweile insgesamt etwa 45 Unternehmen aus der IT-, Dienstleistungs- und Konsumgüterindustrie zusammenarbeiten, liegt die größte Herausforderung in der Integration der verschiedenen Technologien und Systeme. Als zentrale Vermittlungsinstanz spielt dabei der auf einer Oracle Datenbank und dem Oracle Application Server iAS basierende Content Bus von Pironet NDH eine Schlüsselrolle. Anstatt kostenintensiver 1:1-Verbindungen ermöglicht diese Lösung eine Entkopplung von Datenquellen und Ausgabemedien.
Der Content Bus arbeitet wie eine große Index-Datenbank, über welche die von den einzelnen Clients angeforderten Inhalte in den entsprechenden Quellen gefunden werden. Neben der korrekten Verwaltung und Bereitstellung der Inhalte sorgt der Content Bus auch für Sicherheit und Zugriffskontrolle, Versionsverwaltung sowie Darstellungsoptionen. Der Content Bus "weiß" also, wo welche Informationen zu finden sind, wer welche Daten abrufen darf, in welchem Format sie vorliegen und welches Ausgabeformat das jeweilige Endgerät erwartet.
Abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Endgeräts integriert der Content Bus dann unterschiedliche Daten aus verschiedenen Quellen, wie Handelsdaten aus dem Warenwirtschaftssystem oder aktuelle Preise aus dem Kassensystem. Hinzu kommen aufgearbeitete Zusatzdaten, wie Werbetexte und Produktfotos aus Datenbanken, die von den Lieferanten über das integrierte Content Management System auf dem neuesten Stand gehalten werden. Aufgrund der J2EE-Konformität des Content Bus musste dabei die bestehende und über Jahre gewachsene IT-Infrastruktur nicht verändert oder angepasst werden.

Vorteile für Kunden und Mitarbeiter
Der Content Bus stellt in diesem Projekt erstmals die bislang fehlenden Verbindungen zwischen den verschiedensten Datenquellen und Endanwendungen her. Der gesamte Datenfluss läuft über den Content Bus und ermöglicht somit eine umfassende Content Integration.

Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie beispielsweise nicht mehr den Warenbestand in jedem einzelnen Regal prüfen müssen, sondern sie können diese Informationen einfach über ihren PDA abrufen. Im Hintergrund sammelt der Content Bus dann die entsprechenden Daten aus den jeweiligen Datenbanken und bringt sie für die Nutzung auf dem PDA ins richtige Format. So können die Waren in den Verkaufsregalen und im Lager zeitnah aufgefüllt werden und es lassen sich Leerstände vermeiden. Für die Kunden ergibt sich hierdurch eine verlässlichere Warenverfügbarkeit.

Auch die elektronischen Preisschilder an den Regalen stehen über das drahtlose lokale Datennetzwerk des Future Stores mit dem Content Bus in Verbindung. Preisänderungen im Warenwirtschaftssystem werden automatisch und unverzüglich an die Preisdisplays der Regale weitergegeben. Das gilt auch für die digitalen Werbedisplays, die über den Content Bus mit wechselnden Standbildern und Videoanimationen über Produkte und Sonderangebote versorgt werden. Der Content Bus stellt jedem Endgerät automatisch und zeitnah die jeweils benötigten Informationen zur Verfügung, ohne dass im Hintergrund Mitarbeiter diese Informationen mühsam und zeitaufwändig zusammensuchen und aufbereiten müssen.

Warum Oracle?
Wichtig für die Wahl von Oracle Produkten für die Realisierung des Content Bus waren für Pironet NDH vor allem die hohen Anforderungen hinsichtlich einer einfachen Integration, einer problemlosen Skalierbarkeit und einer hohen Zuverlässigkeit. Wegen der großen Datenmengen war zudem eine hohe Leistungsfähigkeit wichtig.

Warum Pironet NDH?
Pironet NDH bietet mit dem pirobase Content Bus ein leistungsfähiges Produkt für die in diesem Projekt erforderliche Integration unterschiedlichster Datenquellen und Anwendungen an, somit war dies für Metro die ideale Lösung für den Einsatz im Future Store. Produkte von Pironet NDH werden zudem bereits seit Jahren erfolgreich für das Informationsmanagement innerhalb der METRO Group eingesetzt.

Modernste Technologien bald in jedem Supermarkt?
Durch die Lösung von Pironet NDH wird die Informationskette vom Lieferanten bis zum Verbraucher ohne Medienbrüche vollständig geschlossen, was ganz neue Möglichkeiten für eine individuelle Kundenansprache und Kundenbindung eröffnet. Zudem ergeben sich effiziente, durchgängige Arbeits- und Prozessabläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Hersteller bis in den Markt. Für Metro bietet der Einsatz dieser Technologien eine ganze Reihe von Vorteilen, wie niedrigere Kosten durch effektivere Prozesse, verbesserte Kundenzufriedenheit und Kundenbindung durch eine zuverlässigere Warenverfügbarkeit und einen individuelleren Service, was insgesamt zu steigenden Umsätzen führt.

Während elektronische Preisschilder und PDAs für die Mitarbeiter bereits seit einiger Zeit in vielen Märkten der METRO Group zu finden sind, sollen aufgrund der positiven Kundenreaktionen viele der im Metro Future Store erprobten anderen Technologien nach und nach in weiteren Märkten eingesetzt werden. Zunächst werden in etwa 50 Real- und Extra-Märkten insgesamt 200 Selbstzahlerkassen installiert. Auch Intelligente Waagen sollen in den Filialen des weltweit viertgrößten Handelsunternehmens verstärkt zum Einsatz kommen. Was auf den ersten Blick nur wie ein Einsatz von isolierten Einzeltechnologien aussieht, macht insgesamt aber erst als Gesamtlösung durch die Vernetzung der Einzellösungen mittels des Content Bus einen Sinn. Der Future Store in Rheinberg ist das erste Projekt der METRO Group Future Store Initiative zur Entwicklung nutzenorientierter Lösungen, die sowohl den Kunden, als auch dem Handel und der Konsumgüterindustrie Vorteile bringen.

 

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