
TEAM GmbH
TEAM Partner für Technologie und angewandte Methoden der Informationsverarbeitung GmbH,
Paderborn, Deutschland
www.team-pb.de
TEAM ist ein expandierendes Software- und Systemhaus in Paderborn, das in die Unternehmensgruppe Materna GmbH Information & Communications eingebunden ist. Die strategische Partnerschaft zu Oracle, dem zweitgrößten Softwareunternehmen der Welt, stellt die Plattform für sämtliche TEAM-Produkte und Dienstleistungen dar. TEAM ist einer der führenden Oracle Partner Deutschlands. Das Unternehmen ist seit 2000 durchgehend als Oracle Certified Advantage Partner zertifiziert.
ThyssenKrupp Stahl AG
www.thyssenkrupp-stahl.de
Industriesparte:
Stahlindustrie
Mitarbeiter:
6.000
Umsatz:
7,16 Mrd Euro
Oracle Produkte und Dienstleistungen
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Oracle10g Datenbank |
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Oracle 10g Application Server |
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Oracle Portal |
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Oracle Forms |
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Oracle Reports |
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Oracle Discoverer |
Realisierte Verbesserungen
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Effiziente Prozesse, flexible Fertigung |
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Zertifizierung nach ISO 9001 |
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Höchstmaß an Qualität |
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Webbasierter Zugriff |
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Ausfallsicherheit |
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Minimierte Sicherheitsrisiken |
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Vergabe von Autorenrechten |
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Zahlreiche Auswertungen, auch Adhoc |
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"Stahlproduktion
gehorcht ihren eigenen Regeln. Nur wer voll flexibel auf Kundenwünsche
reagiert, hat Erfolg. Die TEAM-Lösung ,InDocs´ auf
Basis von Oracle Technologie hält die dafür notwendigen
Informationen vor und hat darüber hinaus unser Qualitätsmanagement
entscheidend verbessert. "- ThyssenKrupp Stahl, Duisburg.
Stahl hat Tradition in Duisburg. Etwa 19 Millionen Tonnen
Stahl verlassen jährlich die Hochöfen des größten
Stahlstandorts in Europa. 14 Millionen Tonnen davon produzieren
die Stahlarbeiter von ThyssenKrupp Stahl. Allein auf der Stranggießanlage
sind das pro Tag 9.000 Tonnen, 250.000 Tonnen pro Monat und
ca. drei Millionen Tonnen im Jahr. Sechs Werke unterhält ThyssenKrupp
in Duisburg, die sich den Fertigungsprozess teilen: Flüssigphase,
Verfestigen, Auswalzen. Ein Drittel der Produktion geht in
die Automobilindustrie. Weitere Großabnehmer sind die Verpackungsindustrie
und Hersteller von Elektromaschinen.
Da jeder Kunde seine speziellen Anforderungen hat, hält ThyssenKrupp rund 800 Stahlsorten bereit, jede hat ihre eigene Rezeptur. Kundenaufträge werden nacheinander abgearbeitet, so dass pro Tag bis zu 20 verschiedene Stahlsorten entstehen. Welcher Mitarbeiter was wann und wie zu tun hat, ist in genauesten Arbeitsanweisungen festgehalten. Diese betreffen sowohl Produktion als auch sicherheitsrelevante Vorschriften und sind in dem Informations- und Dokumentationssystem "InDocs" festgehalten. ThyssenKrupp Stahl hat es gemeinsam mit dem Paderborner Systemhaus TEAM entwickelt. Zugrunde liegt modernste Oracle Technologie, die es ermöglicht, alle Daten zentral zu halten und über ein Webbasiertes Portal sicher und schnell zu verteilen. "Das System hat die Informationsbereitstellung an den Produktionsleitständen entscheidend verbessert und uns für die Zertifizierung nach ISO 9001 fit gemacht", stellt die Abteilung Betriebsleitsysteme OX1, ThyssenKrupp Stahl, fest.
Direkter Zugriff über Webtechnologien
Eine Hauptaufgabe von InDocs liegt in der Verwaltung und Pflege sämtlicher Arbeitsanweisungen für die Produktionsvorgänge in den Aggregaten. Jeder Mitarbeiter in der Produktion hat über Browsertechnologie Zugriff auf die für ihn relevanten Informationen. Aus dem Betriebsrechner erfahren sie, welche Stahlsorte produziert werden soll und rufen dann in InDocs die entsprechenden produktspezifischen Arbeitsanweisungen auf. Das ausgeklügelte Freigabe- und Verteilungssystem stellt dabei sicher, dass automatisch immer der aktuellste Stand dieses Dokuments angezeigt wird.
Einfache Regeln sorgen für Ordnung in der Dokumentenhierarchie. So wird beispielsweise zwischen produktspezifischen und allgemeinen Anweisungen unterschieden. Weitere Dokumentenarten, wie beispielsweise Nachrichten, Störungsmitteilungen oder Web-Verknüpfungen stehen zur Auswahl. Bei jeder Neueinstellung oder Änderung stellt InDocs die Benachrichtigung des Verteilerkreises sicher.
"Das System stellt bestens strukturierte Informationen zur Verfügung. Dadurch sind wir in der Lage, Sicherheitsrisiken zu minimieren, Bedienungsfehler zu vermeiden und ein Höchstmaß an Qualität zu erzielen. Auswertungen für statistische Zwecke sowie Adhoc-Anfragen sind ebenfalls jederzeit möglich."
Schlanke Lösung für effiziente Prozesse
Ein großer Vorteil von InDocs ist, so ThyssenKrupp Stahl, dass es sich wie ein Mail-System nutzen lässt. "Wo bei reinen Dokumentenmanagementsystemen die Kommunikation oft zu kurz kommt, lassen sich über InDocs Mitteilungen ohne Umwege über ein anderes Programm direkt eingeben. Darüber hinaus bietet das System die Möglichkeit, Informationen sowohl über Schlagworte als auch über Volltext zu suchen und ist damit sehr komfortabel."
Derzeit hält InDocs etwa 2700 Dokumente bereit, auf die über Inter-/Intranet zugegriffen werden kann. Etwa 2150 Benutzer sind eingetragen. 300 davon besitzen Autorenrechte - das heißt, sie sind berechtigt, Informationen einzustellen und/oder zu löschen. Für jeden Fachbereich ist eine Autorengruppe definiert, die für die Erstellung und Lenkung der Dokumente verantwortlich zeichnet.
Überlegenes Störungsmanagement
Auch der wichtige Bereich der Störungsmeldungen ist bei dem Duisburger Unternehmen über InDocs geregelt. Da grundsätzlich alle Unregelmäßigkeiten während der Produktion als "Störung" einzutragen sind, ist eine gegenseitige Kontrolle zwischen den Mitarbeitern in der Produktion und der Erhaltungsabteilung auch über die einzelne Schicht hinaus gewährleistet.
Ist eine Störungsmeldung abgesetzt, wird diese eingepflegt und stößt entsprechende Reparaturanmaßnahmen an. Eine Ampeldarstellung (rot = Störung, gelb = Maßnahmen läuft, grün = Störung ist behoben) informiert auf einen Blick über den Fortschritt der Instandsetzung.
Ausfallsicher und performant
InDocs ist eine Oracle basierte Lösung. Dreh- und Angelpunkt des Systems sind der Oracle Application Server und das Oracle Portal, die über Webtechnologie den Zugriff auf alle Dokumente regeln. Eine Oracle Datenbank bildet den Kern des Informations- und Dokumentationssystems. Das System ist hochperformant und entsprechend den Anforderungen von ThyssenKrupp Stahl ausfallsicher konfiguriert. Unterschiedliche Ausfallszenarien lassen sich durch die Skalierbarkeit des Oracle Application Servers realisieren.
Warum Oracle?
ThyssenKrupp Stahl hat bereits in der Vergangenheit fehlertolerante Systeme von Oracle eingesetzt und beste Erfahrungen gemacht. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen seit 1996 mit Oracle Forms und hatte schon 1999 mit web.de erste Erfahrungen in der Browsertechnologie gesammelt. Ziel des Projekts war es, das Qualitätsmanagement zu verbessern und sich nach ISO 9001 zertifizieren zu lassen. Diese Norm regelt auch die Vorschriften zur Lenkung von Dokumenten.
Mit dem Umstieg zunächst auf Oracle9i und dann Oracle 10g ist es dem Unternehmen gelungen, seine bewährten Programme auf modernste Technologie zu migrieren, mit neuen Anwendungen zu ergänzen und damit den Bereich Qualitätsmanagement entscheidend nach vorne zu bringen. Bereits ein Jahr nach Inbetriebnahme von InDocs bestand ThyssenKrupp Stahl das Audit zur Zertifizierung mit Bravour.
Warum TEAM GmbH?
ThyssenKrupp Stahl hat ein Systemhaus gesucht, das über hervorragendes Wissen im Bereich Oracle Technologie verfügt, um dann gemeinsam eine einheitliche Basis für die Lenkung betrieblicher Informationen zu entwickeln. "Wir haben uns für TEAM und InDocs entschieden, weil dieses System sich hervorragend für das Dokumentenmanagement eignet, ohne mit Dokumentenverwaltungsfunktionen überfrachtet zu sein. Darüber hinaus ermöglicht es die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander, was es sonst so auf dem Markt nicht angeboten wird", so ThyssenKrupp Stahl.
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