High-End Middleware und leistungsfähiges Betriebskonzept sorgen beim Schweizer BIT für effizienten Betrieb der Applikationen
 
 

High-End Middleware und leistungsfähiges Betriebskonzept sorgen beim Schweizer BIT für effizienten Betrieb der Applikationen

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ist der IT-Partner für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz. Mit den neuesten Technologien erbringt das BIT umfassende IT-Dienstleistungen für die Bundesverwaltung, nimmt u. a. die gesamte Applikationsbereitstellung gemäss den Kundenwünschen vor und stellt die dafür notwendige Infrastruktur zur Verfügung.

Als IT-Dienstleister des Schweizer Staates muss das Unternehmen schlanke Prozesse und eine günstige Total Cost of Ownership (TCO) sicherstellen und ist zum sorgfältigen Umgang mit den Steuergeldern der Bürger verpflichtet. Dabei sind, speziell bei wichtigen Applikationen, Einschränkungen bezüglich der Performance, Stabilität und Verfügbarkeit völlig inakzeptabel. Dies war einer der Hauptgründe, dass das BIT sich für den Einsatz des Oracle WebLogic Servers entschieden hat.

Als High-End-Middleware-Lösung ist der Oracle WebLogic Server die optimale Plattform für die kritischen verteilten Systeme beim BIT. Durch die automatisierte Inbetriebnahme und die Upgrades aktueller Versionen des WebLogic Servers, die im Rahmen unseres neuen Betriebskonzeptes nur noch 30 Minuten statt bisher bis zu drei Tage in Anspruch nehmen, ist die TCO der Lösung äusserst günstig.“

 
Verteilung von Applikationen sichert optimalen Betrieb

A word from Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT

  • „Wir betreiben unzählige geschäftskritische Anwendungen für die verschiedenen Schweizer Behörden. Die leistungsfähige Oracle WebLogic Server Technologie ist für uns dabei inzwischen unverzichtbar. Dank des neuen Betriebskonzeptes haben sich die Administrationsaufwände für die Middleware auf einen Bruchteil reduziert. Die Total Cost of Ownership ist dadurch nochmals erheblich gesunken.“ – Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT

Zu den Applikationen, die im Auftrag der Schweizer Bundesverwaltung betrieben werden, gehören Hunderte Java-basierte Anwendungen, die auf rund 1.200 Server-Instanzen verteilt sind. Rund 150 davon setzen auf dem Oracle WebLogic Server auf, darunter extrem kritische Anwendungen wie das elektronische Deklarationssystem des Schweizer Zolls, über das sämtliche Zolldeklarationen abgewickelt werden und an das zahlreiche in- und ausländische Speditionen direkt angeschlossen sind. Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr wird als Selbstverständlichkeit angesehen, für den performanten Produktiveinsatz wurde die Anwendung auf 20 verschiedene Server verteilt. Hinzu kommen weitere 30 Server zum Betrieb der Entwicklungs-, Abnahme- und Testumgebungen.

Derzeit ist die grösste Anzahl der Server für die regelmässigen Schweizer Volkszählungen erforderlich. Auf insgesamt 47 Servern werden viermal im Jahr sämtliche statistische Informationen aus allen Gemeinden konsolidiert und die Daten für das Bundesamt für Statistik ausgewertet.

Tausende Anwender nutzen diese beiden Applikationen, Ausfälle können nicht hingenommen werden, Performance-Engpässe gilt es unbedingt zu vermeiden. Und das sind nur zwei von 150 Applikationen, die von der Gruppe betreut werden. Darüber hinaus sind sieben verschiedene Versionen des WebLogic Servers im Einsatz. Von 10.3.0 bis 12.1. ist alles dabei. Dass dies durch ein kleines Team von sieben Mitarbeitern nun effizient zu bewerkstelligen ist, verdankt man dem neuen Betriebskonzept, das die rudolph ag für das BIT konzipiert und realisiert hat.

 
Komplexe verteilte Umgebungen erfordern effiziente Administration

 
Vollständige Inbetriebnahme von Oracle WebLogic Server – „Out-of-the-Box“

 
 

 
 

Challenges

  • Als IT-Dienstleister des Schweizer Staates muss man schlanke Prozesse und eine günstige Total Cost of Ownership sicherstellen, um Steuergelder zu sparen, gleichzeitig sind Einschränkungen bzgl. Performance, Stabilität und Verfügbarkeit inakzeptabel.
  • Hunderte Java-basierte Anwendungen auf rund 1.200 Server-Instanzen verteilt müssen effizient und kostengünstig administriert werden.
  • Der Zeitaufwand zur Inbetriebnahme einer neuen Version nahm häufig zwischen drei und fünf Tagen in Anspruch, dies galt es aus Kostengründen zu optimieren.
  • Aufgrund der komplexen Applikationslandschaft sind sieben verschiedene Versionen des Oracle WebLogic Servers (10.3.0 bis 12.1.) im Einsatz, die von einem kleinen Team betreut werden, so dass die Automatisierung administrativer Tätigkeiten von besonderer Bedeutung ist.
  • Kritische Anwendungen wie das elektronische Deklarationssystem des Schweizer Zolls müssen 24x7 für Tausende von Nutzern zur Verfügung stehen, Ausfälle sind nicht vertretbar, Performance-Engpässe gilt es unbedingt zu vermeiden und wichtige Updates müssen immer zeitnah eingespielt werden.
  • Der hohe Aufwand bei ca. vier wichtigen Updates des Oracle WebLogic Servers pro Jahr, die auf Hunderten von Host-Systemen einzuspielen sind, muss verringert werden, sicherheitsrelevanten Updates sind schnellstmöglich vorzunehmen, was manuell aufgrund der grossen Anzahl an Servern zu viel Zeit benötigte.

Solutions

Oracle Product and Services

  • Als High-End-Middleware-Lösung hat sich der Oracle WebLogic Server als Plattform für kritische verteilte Systeme erfolgreich etabliert, da er die Performance- und Hochverfügbarkeits-Anforderungen der Schweizer Behörden optimal erfüllt.
  • Durch automatisierte Inbetriebnahme und Upgrades spart man Kosten, was zu einer äußerst günstigen Total Cost of Ownership führt.
  • 150 Applikationen verteilt auf Hunderten Servern basieren bereits auf dem Oracle WebLogic Server und dank des neuen Betriebskonzepts wurde der Zeitaufwand für eine Inbetriebnahme von mehreren Tagen auf 30 Minuten je Server reduziert.
  • Sämtliche Systeme, Plattformen und Applikationen, die auf dem WebLogic Server aufsetzen, werden von nur sieben Mitarbeitern betreut, die jetzt wesentlich mehr Zeit für die Fachapplikationen der Schweizer Bundesbehörden haben.
  • Das neue Betriebskonzept bewies beim ersten Echteinsatz, dem Upgrade des elektronischen Deklarationssystems des Schweizer Zolls auf den Oracle WebLogic Server 12.1, seine Vorteile, da sich das System in sehr kurzer Zeit in Betrieb nehmen ließ.
  • Die Verteilung der Applikation auf 35 Servern stellt sicher, dass sämtliche Zollerklärungen der in- und ausländischen Spediteure jederzeit abgewickelt werden können und keine unnötigen Wartezeiten an der Grenze entstehen.
  • Drastische Zeiteinsparung durch beschleunigte Inbetriebnahme senkt die Kosten, da sich der Aufwand bei durchschnittlich 100 installierten Servern im Jahr von 2.400 auf 50 Stunden reduziert hat.

Why Oracle

Ausschlaggebend dafür, dass sich das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, für die Oracle WebLogic Server Platform für Java Platform, Enterprise Edition entschieden hat, waren der hohe Verbreitungsgrad, die Zuverlässigkeit und der breite Funktionsumfang der Lösung. Darüber hinaus überzeugte Oracle durch die langjährige Kontinuität und die professionelle Unterstützung beim Einsatz der Lösungen.

Wenn es um kritische Geschäftsprozesse und anspruchsvolle Applikationen geht, setzt man beim BIT auf modernste High-End-Lösungen. Mit dem Oracle WebLogic Server steht dem BIT eine Plattform zur Verfügung, die die Leistungsanforderungen optimal abdeckt, wie die Erfahrungen des BIT mit der Oracle Technologie deutlich zeigen.

Partner

Die rudolph ag betreut das BIT bereits seit 2008 und unterstützt dieses bei allen Fragen rund um die Optimierung der Oracle Infrastruktur.

Der Oracle Partner verfügt über umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrung im Bereich Oracle WebLogic Server und war daher für Konzeption, Implementierung, Test und Dokumentation des neuen Betriebskonzeptes beim BIT verantwortlich. Das Projekt, das 2010 u. a. auch auf Empfehlung der rudolph ag gestartet wurde, ging im Juni 2011 in den Echtbetrieb über. Seitdem wurden allein 24 Installationspakete für die unterschiedlichsten Versionen und Patches des Oracle WebLogic Servers erstellt.

Die Mitarbeiter der rudolph ag kennen den Oracle WebLogic Server ‘von innen’ und können daher auch im Fehlerfall hervorragenden Support bieten. Darüber hinaus vertritt die rudolph ag konsequent die Interessen des BIT und stellt sicher, dass die Projekte so effizient wie möglich umgesetzt werden – so das Feedback seitens des BIT über den engagierten Oracle Partner.