-
-
Oracle Customer: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT
Location: Bern, Switzerland
Industry: Public Sector
Employees: 1,100
Annual Revenue: $100 to $500 Million
Oracle Customers
Customer and Partner Search
Participate in Oracle Customer Programs
Oracle Customer: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT
Location: Bern, Switzerland
Industry: Public Sector
Employees: 1,100
Annual Revenue: $100 to $500 Million
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ist der IT-Partner für die öffentliche Verwaltung in der Schweiz. Mit den neuesten Technologien erbringt das BIT umfassende IT-Dienstleistungen für die Bundesverwaltung, nimmt u. a. die gesamte Applikationsbereitstellung gemäss den Kundenwünschen vor und stellt die dafür notwendige Infrastruktur zur Verfügung.
Als IT-Dienstleister des Schweizer Staates muss das Unternehmen schlanke Prozesse und eine günstige Total Cost of Ownership (TCO) sicherstellen und ist zum sorgfältigen Umgang mit den Steuergeldern der Bürger verpflichtet. Dabei sind, speziell bei wichtigen Applikationen, Einschränkungen bezüglich der Performance, Stabilität und Verfügbarkeit völlig inakzeptabel. Dies war einer der Hauptgründe, dass das BIT sich für den Einsatz des Oracle WebLogic Servers entschieden hat.
Als High-End-Middleware-Lösung ist der Oracle WebLogic Server die optimale Plattform für die kritischen verteilten Systeme beim BIT. Durch die automatisierte Inbetriebnahme und die Upgrades aktueller Versionen des WebLogic Servers, die im Rahmen unseres neuen Betriebskonzeptes nur noch 30 Minuten statt bisher bis zu drei Tage in Anspruch nehmen, ist die TCO der Lösung äusserst günstig.“
„Wir betreiben unzählige geschäftskritische Anwendungen für die verschiedenen Schweizer Behörden. Die leistungsfähige Oracle WebLogic Server Technologie ist für uns dabei inzwischen unverzichtbar. Dank des neuen Betriebskonzeptes haben sich die Administrationsaufwände für die Middleware auf einen Bruchteil reduziert. Die Total Cost of Ownership ist dadurch nochmals erheblich gesunken.“ – Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT
Zu den Applikationen, die im Auftrag der Schweizer Bundesverwaltung betrieben werden, gehören Hunderte Java-basierte Anwendungen, die auf rund 1.200 Server-Instanzen verteilt sind. Rund 150 davon setzen auf dem Oracle WebLogic Server auf, darunter extrem kritische Anwendungen wie das elektronische Deklarationssystem des Schweizer Zolls, über das sämtliche Zolldeklarationen abgewickelt werden und an das zahlreiche in- und ausländische Speditionen direkt angeschlossen sind. Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr wird als Selbstverständlichkeit angesehen, für den performanten Produktiveinsatz wurde die Anwendung auf 20 verschiedene Server verteilt. Hinzu kommen weitere 30 Server zum Betrieb der Entwicklungs-, Abnahme- und Testumgebungen.
Derzeit ist die grösste Anzahl der Server für die regelmässigen Schweizer Volkszählungen erforderlich. Auf insgesamt 47 Servern werden viermal im Jahr sämtliche statistische Informationen aus allen Gemeinden konsolidiert und die Daten für das Bundesamt für Statistik ausgewertet.
Tausende Anwender nutzen diese beiden Applikationen, Ausfälle können nicht hingenommen werden, Performance-Engpässe gilt es unbedingt zu vermeiden. Und das sind nur zwei von 150 Applikationen, die von der Gruppe betreut werden. Darüber hinaus sind sieben verschiedene Versionen des WebLogic Servers im Einsatz. Von 10.3.0 bis 12.1. ist alles dabei. Dass dies durch ein kleines Team von sieben Mitarbeitern nun effizient zu bewerkstelligen ist, verdankt man dem neuen Betriebskonzept, das die rudolph ag für das BIT konzipiert und realisiert hat.
Um kostengünstige IT-Services zu gewährleisten, ist eine Automatisierung der administrativen Tätigkeiten von immenser Bedeutung für das BIT.
Bei durchschnittlich vier wichtigen Updates des Oracle WebLogic Servers pro Jahr, die auf Hunderten von Host-Systemen einzuspielen sind, fällt einiges an Arbeit an. Hinzu kommt, dass speziell bei sicherheitsrelevanten Updates eine möglichst kurze Reaktionszeit unumgänglich ist – bei der Anzahl an Server-Instanzen, die das BIT im Einsatz hat, keine leichte Aufgabe, wenn dies manuell umgesetzt werden muss.
Auch wenn die Bereitstellung eines WebLogic Servers keine unlösbare Aufgabe darstellt, ist jede manuelle Tätigkeit fehleranfällig, so dass die Inbetriebnahme einer neuen Version in der Vergangenheit häufig zwischen drei und fünf Arbeitstagen dauerte – ein Zustand, den das BIT aus Kostengründen unbedingt ändern wollte.
Das neue Betriebskonzept, das der Oracle Partner rudolph ag dafür entwickelte, sorgt hier seit Juni 2011 für Abhilfe und bewies bereits beim ersten Echteinsatz – dem Upgrade des elektronischen Deklarationssystems des Schweizer Zolls auf den Oracle WebLogic Server 12.1 – seine immensen Vorteile. Der Zeitaufwand konnte von mehreren Tagen auf 30 Minuten je Host-System reduziert werden.
Die automatische Bereitstellung der Oracle WebLogic Server Platform für Java Platform, Enterprise Edition inklusive des Node Managers umfasst Installation, Konfiguration, Integration, Erweiterung (Patching) und Deinstallation in einem einheitlichen Verfahren, das in rund 3.000 Skriptzeilen abgebildet ist. Diese werden über einen einzigen Kommandozeilen-Aufruf gestartet. Sämtliche notwendigen Arbeitsschritte werden – unter Berücksichtigung der Umgebung und sämtlicher Sicherheits- und Hochverfügbarkeitsanforderungen – komplett darüber abgewickelt. Damit ist eine Bereitstellung der Plattform in konstant hoher Qualität beliebig oft reproduzierbar – und darüber hinaus auch fehlerfrei, denn manuelle Tätigkeiten entfallen.
Da alle erfolgreich durchgeführten Schritte in einem Logfile protokolliert werden, sind damit sämtliche Installationen der Oracle WebLogic Server Platform für Java vollautomatisch dokumentiert. So erhält man jederzeit einen vollständigen Überblick über den exakten Installationsstand, d. h. welche Plattform in welcher Version mit welchen Patches auf welchem Host-System zur Verfügung steht.
Für jede im Einsatz befindliche Version des Oracle WebLogic Servers gibt es eigene Installationspakete. Diese unterliegen einer strikten Revisionskontrolle und nur signierte und freigegebene Pakete dürfen für die Inbetriebnahme genutzt werden. Zudem bietet das Betriebskonzept Unterstützung bei eventuellen Denial-of-Service-Attacken sowie – bei einem Totalausfall – ein äusserst effizientes Crash Recovery. Innerhalb von Minuten sind die Systeme wieder einsatzbereit.
Das Betriebskonzept für Oracle WebLogic Server und Node Manager deckt des Anforderungen des BIT an Hochverfügbarkeit, Crash Recovery, Administration, Wartung und Updates optimal ab und hat zu drastischen Zeiteinsparungen geführt. Durchschnittlich installiert man rund 100 Server im Jahr. Statt drei Tagen fällt jetzt nur noch eine halbe Stunde pro Server an. Das sind 50 statt 2.400 Stunden pro Jahr, die Einsparungen sind also wirklich gewaltig. Die Mitarbeiter haben jetzt wesentlich mehr Zeit, sich den Fachapplikationen zu widmen, eine sehr positive Konsequenz aus den Ergebnissen des Projekts.
Ausschlaggebend dafür, dass sich das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, für die Oracle WebLogic Server Platform für Java Platform, Enterprise Edition entschieden hat, waren der hohe Verbreitungsgrad, die Zuverlässigkeit und der breite Funktionsumfang der Lösung. Darüber hinaus überzeugte Oracle durch die langjährige Kontinuität und die professionelle Unterstützung beim Einsatz der Lösungen.
Wenn es um kritische Geschäftsprozesse und anspruchsvolle Applikationen geht, setzt man beim BIT auf modernste High-End-Lösungen. Mit dem Oracle WebLogic Server steht dem BIT eine Plattform zur Verfügung, die die Leistungsanforderungen optimal abdeckt, wie die Erfahrungen des BIT mit der Oracle Technologie deutlich zeigen.

Oracle Partner
rudolph ag
Die rudolph ag betreut das BIT bereits seit 2008 und unterstützt dieses bei allen Fragen rund um die Optimierung der Oracle Infrastruktur.
Der Oracle Partner verfügt über umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrung im Bereich Oracle WebLogic Server und war daher für Konzeption, Implementierung, Test und Dokumentation des neuen Betriebskonzeptes beim BIT verantwortlich. Das Projekt, das 2010 u. a. auch auf Empfehlung der rudolph ag gestartet wurde, ging im Juni 2011 in den Echtbetrieb über. Seitdem wurden allein 24 Installationspakete für die unterschiedlichsten Versionen und Patches des Oracle WebLogic Servers erstellt.
Die Mitarbeiter der rudolph ag kennen den Oracle WebLogic Server ‘von innen’ und können daher auch im Fehlerfall hervorragenden Support bieten. Darüber hinaus vertritt die rudolph ag konsequent die Interessen des BIT und stellt sicher, dass die Projekte so effizient wie möglich umgesetzt werden – so das Feedback seitens des BIT über den engagierten Oracle Partner.