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Oracle Customer: DTV Tabakwaren-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Location: Frechen, Deutschland
Industry: Wholesale Distribution
Employees: 1,700
Annual Revenue: $1 to $5 Billion
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Oracle Customer: DTV Tabakwaren-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Location: Frechen, Deutschland
Industry: Wholesale Distribution
Employees: 1,700
Annual Revenue: $1 to $5 Billion
Unabhängige Unternehmer des Tabakwarengroßhandels haben sich bereits 1985 zur DTV Vertriebs- und Marketing-Kooperation zusammengeschlossen. Die daraus resultierenden Synergieeffekte machen DTV Tabak zur erfolgreichsten und umsatzstärksten Verbundgruppe im europäischen Tabakwarengroßhandel.
Eine zentrale IT ist mit vier Mitarbeitern für alle zentralen Prozesse der Verbundgruppe zuständig.. Äußerste Effizienz ist daher ebenso gefragt wie eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Systeme. Kommen diese nämlich zum Stillstand, können beispielsweise die elektronischen Bestellungen der Handels- bzw. Großhandelskunden nicht an die Hersteller weitergeleitet werden.
Durch Virtualisierung der Infrastruktur mithilfe von Oracle VM konnte die Gruppe nicht nur ihre Serverlandschaft von 12 auf 3 Maschinen reduzieren, und damit sowohl Administrationsaufwand als auch Wartungskosten um 75% senken. Die neue Umgebung sorgt zudem für kostengünstige Hochverfügbarkeit, eine Steigerung der Prozessorauslastung bis zu 80% und schont dank des niedrigeren Stromverbrauchs sogar die Umwelt.
"Kostengünstige Hochverfügbarkeit durch Virtualisierung, massiv reduzierte Wartungs- und Administrationsaufwände bei gleichzeitig deutlich niedrigerem Energieverbrauch – unsere neue Oracle-basierte IT-Infrastruktur überzeugt in allen Bereichen!" – René Ziesemer, IT-Leiter, DTV Tabakwaren-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG
“Auch wenn wir keine festgelegten SLA haben, können wir es uns nicht leisten, dass unsere IT nicht läuft”, bringt es René Ziesemerauf den Punkt. “Kaum jemand will noch per Fax bestellen, das Lager steht, es kann nicht fakturiert werden. Das ist einfach inakzeptabel.”
Auf den Servern werden neben der speziell für die Tabakindustrie entwickelten ERP-Lösung verschiedenste Applikationen betrieben. Ob Datev, Multicash, ein Kassenfilialsystem, Lösungen für EDIFACT und Archivierung, weitere Kommunikationslösungen für den Datenaustausch mit Kunden und Partnern, Web- und FTP-Server, das Spektrum ist vielfältig. Die Forderung nach einer möglichst hohen Verfügbarkeit ist jedoch bei den meisten Anwendungen gegeben.
Bis zur Serverkonsolidierung mit Oracle VM hielt das Unternehmen daher nahezu sämtliche Maschinen doppelt vor. Insgesamt befanden sich 12 Server im Einsatz. Der Datenbank-Cluster war auf zwei physische Maschinen verteilt, für den Fallback wurde manuell gesorgt. Durch die USV verfügt man über eine Autonomiezeit von zwei Stunden, was bei den meisten Stromausfällen in Deutschland völlig ausreichend ist.
Die CPUs der Server waren selten sinnvoll ausgelastet, der Wartungs- und Administrationsaufwand war vergleichsweise hoch, allein das Backup für 12 Maschinen erwies sich als sehr aufwendig. Als für einige der eingesetzten Server die Wartungsverträge ausliefen, entschloss man sich, die Umgebung gänzlich neu einzurichten.
In Zusammenarbeit mit dem Oracle Partner KUTTIG entwickelte man ein Konzept zum Aufbau einer neuen IT-Infrastruktur. Zwei völlig gleichwertige Maschinen bilden heute die Basis für sämtliche Applikationen, dabei kann eine Maschine die andere jederzeit vollständig ersetzen. Auf diesen physikalischen Servern laufen die verschiedenen virtuellen Server, wobei die gesamte Umgebung durch Oracle VM Manager und Grid Control administriert wird.
Wann immer möglich, stieg man dabei auf Oracle Linux als Betriebssystem um; nur dort, wo es die Applikation erfordert, setzt man noch die Windows-Plattform ein.
“Unsere dritte Maschine dient ausschließlich der Überwachung der virtuellen Server und ist damit im Grunde nicht erforderlich. Aber da sowieso noch ein Wartungsvertrag für sie besteht, wäre es unwirtschaftlich gewesen, sie komplett auszumustern. Trotzdem konnten wir unseren Server-Park von 12 auf 3 Server reduzieren, was unsere Wartungskosten um 75% reduziert hat”, freut sich René Ziesemer.
Die gesamte Administration der Umgebung ist jetzt erheblich einfacher geworden. Backup- und Recovery-Prozesse für die beiden Server sind leichter zu organisieren, die Zeiten beim Wiederaufsetzen sind ebenfalls verkürzt. Die CPUs der beiden Maschinen werden fast optimal ausgelastet und die Performance für alle Applikationen hat sich deutlich verbessert. Muss ein neuer Server aufgesetzt werden, ist das mit wenigen Mausklicks erledigt.
René Ziesemerzeigt sich zufrieden: “Früher nahmen Installation und Inbetriebnahme eines Linux-Servers Stunden, wenn nicht gar Tage in Anspruch. Heute kann man einen neuen Server auf Basis von Templates oder Klonen bereits nach wenigen Minuten verwenden.”
Den größten Vorteil sieht er allerdings in der Hochverfügbarkeit, die dank Hot Standby für sämtliche Applikationen realisiert werden konnte. Fällt eine Maschine aus, werden die virtuellen Maschinen auf dem zweiten Server gestartet und der Betrieb kann – nahezu störungsfrei – weitergehen.
Nicht zu unterschätzen ist das Einsparungspotenzial, das DTV Tabak energieseitig durch die Reduktion des Maschinenparks erzielt. Ist die Umstellung komplett abgeschlossen, d. h. sobald sämtliche alten Server abgelöst sind, fällt nur noch rund ein Viertel des bisherigen Stromverbrauchs zum Betrieb der Systeme an. Auch die Klimaanlage wird deutlich weniger belastet und die USV kann die Systeme bei einem etwaigen Stromausfall länger am Laufen halten.
“Ich finde es äußerst positiv, dass man durch intelligente Technologie-Nutzung auch noch etwas für die Umwelt tut. Und nebenbei führt der niedrigere Energieverbrauch wiederum zu Kosteneinsparungen. Das ist ein Seiteneffekt der Virtualisierung, der sich für alle lohnt”, sagt René Ziesemerabschließend.
Oracle hat sich aufgrund der hochleistungsfähigen Datenbank bei DTV Tabak als strategischer Partner etabliert. Bzgl. Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit gibt es aus Sicht von René Ziesemer keine nennenswerte Alternative.
Darüber hinaus schätzt DTV Tabak das breite Portfolio im Bereich Technologie-Lösungen, da man nahezu die gesamte Systemsoftware aus einer Hand beziehen kann und – bei etwaigen Problemen – nur einen Support-Partner kontaktieren muss, um Abhilfe zu schaffen.
Kostenseitig stellt Oracle VM ein enorm attraktives Angebot dar. Es fallen keinerlei Lizenzkosten an, es muss nur ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden, so dass die gesamte Virtualisierung je nach Maschinengröße mit weniger als 1.000 Euro zu Buche schlägt.
Die Konsolidierung der IT-Infrastruktur erfolgte im Rahmen eines umfassenden Optimierungsprojektes, das Ende November 2010 gestartet und im Sommer 2011 weitestgehend abgeschlossen war.
Dabei wurde zunächst die SAN-Infrastruktur ausgetauscht. Anschließend wurde durch den Oracle Partner das Betriebssystem Oracle Linux sowie der Datenbank-Cluster auf Basis der Oracle Database Enterprise Edition 11gR2 aufgesetzt, die Kommunikationssoftware Oracle Beehive auf die neue Umgebung migriert sowie mit der Virtualisierung der bestehenden Serverlandschaft begonnen.
Durch den Know-how-Transfer im Projekt war man bei DTV Tabak schlussendlich in der Lage, die Server selbst umzustellen, was sich entsprechend günstig auf die Projektkosten auswirkte.

Oracle Partner
KUTTIG Computeranwendungen GmbH
KUTTIG ist eines der größten und leistungsfähigsten IT-Systemhäuser in NRW. Der Oracle Gold Partner plant, implementiert und betreibt IT-Lösungen für Firmen unterschiedlicher Größen und Branchen und verfügt damit über eine hohe Kompetenz im Bereich Oracle.
DTV Tabak wird bereits seit Jahren von KUTTIG betreut und wandte sich daher an das Unternehmen, als es um Unterstützung zwecks Optimierung der Infrastruktur durch Serverkonsolidierung und Virtualisierung ging.
Neben der termingerechten Abwicklung des Projektes ist DTV Tabak auch mit dem Know-how-Transfer durch den Oracle Partner sehr zufrieden.