DVZ M-V GmbH setzt mit Hilfe der SOA Suite staatliche Richtlinie TR-ESOR konsequent serviceorientiert um und bietet sicheres Langzeitarchiv
 
 

DVZ M-V GmbH setzt mit Hilfe der SOA Suite staatliche Richtlinie TR-ESOR konsequent serviceorientiert um und bietet sicheres Langzeitarchiv

Die DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist der IT-Dienstleister der Landesverwaltung von Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Schwerin. Seit mehr als 30 Jahren betreibt die DVZ M-V GmbH sichere IT-Infrastrukturen im eigenen Hochverfügbarkeitsrechenzentrum. Zu den Kernkompetenzen zählen u. a. IT-Consulting, eGovernment, Entwicklung, Betrieb und Pflege von IT-Lösungen für die Verwaltung, Managed Services und Sicherheitsinfrastrukturen.

Als sicherheitsbetreutes Landesrechenzentrum gewährleistet die DVZ M-V GmbH uneingeschränkten Datenschutz und bestmögliche Datensicherheit. Die Hochsicherheitsumgebung umfasst alle Vorkehrungen, die einen modernen und zuverlässigen Rechenzentrumsbetrieb ausmachen. Dabei orientieren sich die Schutzvorrichtungen an den strengen Vorgaben und Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

 
 

 
 

Challenges

A word from DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH

  • „Gemäß den gesetzlichen Anforderungen müssen wir Dokumente für bis zu 110 Jahre rechtskonform aufbewahren. Funktionsumfang und Standardisierung der Oracle SOA Suite geben uns die Möglichkeit, beliebige Komponenten flexibel und herstellerunabhängig zu integrieren. Damit verfügen wir über die notwendige langfristige Sicherheit für die Zukunft.“ – Jan Lehmann, Sachgebietsleiter FAT, DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH

  • Elektronische Speicherung von Personenstandsurkunden (wie Geburts- oder Sterbeurkunden), die ab 2014 gesetzlich vorgeschrieben ist, unter Einhaltung der hohen gesetzlichen Anforderungen an die Form der Speicherung qualifiziert signierter Dokumente
  • Einhaltung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für diese Dokumente von 30-110 Jahren – in diesem Zeitraum müssen die Urkunden bei vollständigem Erhalt der Beweiskraft aufbewahrt werden, d. h. jederzeit abrufbar und lesbar, aber gleichzeitig vertraulich
  • Umsetzung der technischen Richtlinie TR-ESOR des BSI, die die Anforderungen und Qualitätsmerkmale für eine Archivarchitektur definiert
  • Realisierung der BSI-Richtlinie zunächst für das Personenstandswesen in einer modular aufgebauten Architektur bestehend aus den vier Komponenten ArchiSafe-Modul, Krypto-Modul, ArchiSig-Modul sowie Langzeitspeicher
  • Reduzierung von Herstellerabhängigkeiten durch funktionale Aufteilung der Module auf mehrere Anbieter und unterschiedliche Technologien, um langfristig ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten
  • Wiederverwendung von verfügbaren Basiskomponenten und Infrastruktur, um Entwicklungskosten zu sparen
  • Optimierung der Raumnutzung in den Standesämtern durch elektronische Ablage

Solutions

  • Einführung des Elektronischen Personenstandsregisters auf Basis der Oracle SOA Suite in Mecklenburg-Vorpommern zwei Jahre vor dem gesetzlichen Pflichttermin
  • Inbetriebnahme des Personenstandsregisters am 1.1.2012 sorgt für die Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Vorschriften und stellt die langfristige Aufbewahrung aller Dokumente sicher
  • Verwendung der Oracle SOA Suite für die Realisierung des ArchiSafe-Moduls mit Hilfe komplexer Service Composites gemäß spezifiziertem BPEL-Prozess
  • Durch effiziente Einhaltung aller Regeln und Spezifikationen der technischen Richtlinie TR-ESOR des BSI mit Hilfe der Oracle SOA Suite gelingt die problemlose Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im Personenstandswesen
  • Nutzung der Oracle SOA Suite zur losen Kopplung der Module, so dass man unabhängig von der eingesetzten Technologie-Plattform bleibt und einzelne Module ohne viel Aufwand ausgetauscht werden können
  • Dank des Aufsetzens auf bestehende Umgebung und der Wiederverwendung von Komponenten aus der Oracle SOA Suite als Basis wurde das Projekt um geschätzte drei Monate verkürzt
  • Sukzessive Inbetriebnahme in allen Standesämtern, innerhalb der ersten drei Monate wurden bereits 60% angebunden und zweimal rund 70.000 Dokumente in das System übernommen, was zu Einsparungen bei Lagerkapazitäten führte

Why Oracle

Es gab zwei bis drei Anbieter, mit denen man die BSI-Richtlinie TR-ESOR hätte realisieren können. Keine Lösung unterstützte jedoch den intendierten modularen Aufbau und garantierte damit Herstellerunabhängigkeit, da die Angebote als monolithische Gesamtlösungen implementiert waren. Diese boten daher nicht die notwendige strategische Sicherheit, die das DVZ anstrebt.

Die Oracle SOA Suite erwies sich dank offener Schnittstellen und Standardkomponenten als optimal geeignet, Dritt-Komponenten zu integrieren, und dient gleichzeitig als Basis der technischen Standards, um einzelne Module zu implementieren.

Durch die Oracle SOA Suite und die konsequente Umsetzung standardisierter Schnittstellen ist das DVZ gemäß der Spezifikation der BSI-Richtlinie TR-ESOR zukünftig in der Lage, Komponenten je nach Anforderungen und Bedarf immer wieder beliebig auszutauschen.