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Oracle Customer: Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Nürnberg
Location: Nürnberg, Germany
Industry: Education & Research
Employees: 1,000 Mitarbeiter
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Oracle Customer: Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Nürnberg
Location: Nürnberg, Germany
Industry: Education & Research
Employees: 1,000 Mitarbeiter
Eine Hochschule ist ein komplexes Unternehmen. Als solches müssen die Betreiber auf wirtschaftliche Abläufe achten. Dazu gehören die Auslastung der Mitarbeiter, durchgängige Arbeitsabläufe, effiziente Arbeitsmittel und optimale Ergebnisse. Dies alles stets im Hinblick auf die Zufriedenheit der Kunden. Im Falle der Hochschul-IT sind dies die Lehrenden und Mitarbeiter der Hochschule sowie ein großer Anteil von speziellen Mitarbeitern – die Studierenden. Da diese ebenfalls ihre Zeit und ihre Arbeit effizient gestalten müssen und dies eng mit der Organisation ihrer Hochschule zusammenhängt, ist die Basis dafür eine durchgängige Standard-basierte IT-Umgebung, in der die unterschiedlichsten Anwendungen ineinandergreifen. Prof. Dr. Hans-Georg Hopf, Leiter Rechenzentrum, meint dazu „Gerade die Studierenden verhalten sich völlig anders hinsichtlich der IT-Nutzung. Schließlich sind sie völlig frei in der Wahl ihrer Arbeitsmittel, forschend in der Arbeitsweise und probieren viel aus.“
Nicht nur deshalb hat sich die Nürnberger Ohm-Hochschule bereits Mitte der 1990er Jahre für Oracle als IT-Provider entschieden. Die Verantwortlichen müssen sich durch das „Oracle on Oracle“-Prinzip nicht mit einer großen Zahl von Hardware-Herstellern, Lieferanten von Datenbanksystemen und Spezialsoftware-Applikationen oder IT-Dienstleistern auseinandersetzen und können in ihrer IT von den Vorteilen einer Homogenisierung der Umgebung profitieren. Zusammen mit seinen ausgesuchten Entwicklungspartnern stemmt Oracle auch speziell zugeschnittene Hochschul-Anwendungen und integriert sie nahtlos in das Gesamtsystem.
„Engineered to Work Together“: Wie kein anderes Unternehmen bietet Oracle die Möglichkeit, marktführende Systeme von der Hardware bis zur Applikation zu integrieren: Oracle Hardware, Betriebssystem, Datenbanken, Middleware, Anwendungen. Die Ohm-Hochschule ist schon seit Langem Kunde von Oracle Gold Partner circular Informationssysteme GmbH und hat in einer Fakultät seit ca. 2004 Hardware von Sun Microsystems im Einsatz. Die Übernahme von Sun durch Oracle 2009 machte die Ohm-Hochschule, die ebenfalls schon jahrelang Oracle Kunde war, zu einem Allround-Anwender. Die Oracle Experten sind stolz darauf, dass sie bei der Ohm-Hochschule in Nürnberg einen sehr großen Teil ihres Portfolios im engen Zusammenspiel einsetzen können.
„Der Einsatz des Oracle Portfolios hat uns effizienter gemacht. Ohne die Entscheidung für Oracle Produkte und den konsequenten Weg der Konsolidierung und System-Integration könnten wir unsere Systeme nicht so betreiben, wie wir es heute tun. So wie die Ohm-Hochschule jetzt aufgestellt ist, sind wir auf dem richtigen Weg.“ Prof. Dr. Hans-Georg Hopf, Leiter Rechenzentrum, Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Nürnberg
Die deutsche Wirtschaft ruft laut nach Fachkräften, insbesondere im Bereich Ingenieurswissenschaften. Es erstaunt daher nicht, dass sich viele Studienanfänger für ein solches Fach entscheiden. Für die Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften, die ihren Fokus eben genau in diesen Bereichen hat, bedeutet dieser Fakt stetig steigende Studierendenzahlen. Was auf der einen Seite freut, ist jedoch eine Herausforderung auf der anderen. Denn ein Plus von mehreren hundert Studierenden bedeutet nicht zwangsläufig eine adäquate Aufstockung des Hochschulpersonals. Obwohl es einige Aufbauprogramme gibt, müssen sich die Angestellten der Ohm-Hochschule langfristig sehr gut organisieren. Da ist eine gute Administrierbarkeit der IT-Systeme eine unschätzbare Hilfe.
Insbesondere erleichtern Lösungen mit dem Oracle Tuning- & Diagnostics Pack und Oracle Change Management Pack die tägliche Arbeit. Mit einer automatisierten Analyse der IT-Abläufe kann nicht nur ein erheblicher Zeit- und Personalaufwand eingespart, sondern vielmehr auch Fehler und Ausfälle im Vorfeld vermieden werden. Beim Umgang mit einer Datenbank macht es einen enormen Unterschied, wie Informationen aus der täglichen Nutzung ausgewertet werden können, um sie zu einem noch effizienteren Umgang zu nutzen. Die Endanwender sind der Meinung, dass das Ergebnis in vielen Fällen eine Zeitersparnis von 50% ist. Ein Mitarbeiter verliert keine Zeit bei der Administration und kann sich so voll und ganz seiner Kernaufgabe bzw. der Bearbeitung seines aktuellen Projektes widmen.
1992 wurden die ersten Oracle Datenbanken zunächst in der Lehre eingesetzt. Eine mit Studierenden entwickelte Online- Prüfungsanmeldung war der Startpunkt für Oracle basierte Eigenentwicklungen im Campus Management Bereich. Heute nutzen über 10.000 Studierende diese weiterentwickelten sogenannten VirtuOHM Online-Services. Doch neben den steigenden Studierendenzahlen gab es noch viele andere Gründe, warum die Performance-Grenze bald erreicht wurde. Immer mehr Abläufe innerhalb der Administration werden digital bearbeitet. Daneben ist auch die Arbeit der Studierenden selbst im steigenden Maße vernetzt und abhängig von Email, Internet und Wissensportalen. Die vorhandenen Funktionalitäten waren bald nicht mehr ausreichend. Die Ohm-Hochschule entschloss sich deshalb 2004 Oracle Groupware schrittweise einzuführen. Ab 2007 stand zunächst die Oracle Collaboration Suite und heute Oracle Beehive zur Kollaborationsunterstützung zur Verfügung. Gerade im Forschungsbereich läuft ohne leistungsstarke Unterstützung der IT nicht mehr viel. WLAN in den Hörsälen und Workspaces für Arbeitsgruppen werden genauso vorausgesetzt, wie der mögliche Einsatz von unterschiedlichster Hardware im Notebook- und Smart Phone-Bereich.
All das ließ die Zahl der Zugriffe kontinuierlich wachsen, die Rechnerleistung musste erheblich gesteigert werden: Eine typische Problemstellung für den Einsatz von Oracle Partitioning. Dies bewirkt, dass nicht bei jeder einzelnen Abfrage die gesamte Datenbank durchsucht wird. Durch die Aufteilung in passende Teilbereiche sind mehrere parallele Abfragen möglich. Oracle Partitioning bringt dem Anwender dadurch eine extrem hohe Performance-Verbesserung und somit Zeitersparnis.
Die Anwender sparen Zeit – und die Ohm-Hochschule spart Geld: Zum einen durch die effizientere Auslastung ihrer Mitarbeiter durch fünffache Performance, zum anderen durch die Einsparung der Kosten für die Neubeschaffung von Hardware. Und noch dazu besteht ausreichend Luft nach oben: Bis die nächste Performance-Grenze erreicht wird, wird es noch dauern.
Mit einem neuen Rekord startete die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg in das Wintersemester 2011/12: 3.003 Erstsemester begannen ihr Studium an der Fachhochschule in den Bachelor- und Masterstudiengängen – eine Steigerung um 8% gegenüber dem Vorjahr. „Wir setzen damit unseren kontinuierlichen Wachstumskurs fort“, freute sich der Präsident der Ohm-Hochschule, Prof. Dr. Michael Braun, bei der Erstsemesterbegrüßung im Oktober 2011 in der Nürnberger Frankenhalle. Aber auch die bereits vorhandenen Studierenden wollen zu Spitzenzeiten wie dem Semesterbeginn nicht vernachlässigt werden. An den sehr guten Service in der Hochschulverwaltung haben sie sich längst gewöhnt. Zum Beispiel bekommt jede/r Studierende gleich bei der Registrierung eine Chipkarte mit Foto, mit der er sich überall identifizieren kann. Das alles muss in maximal einer Woche vonstattengehen.
Und es bedeutet regelmäßig eine große Herausforderung für alle Mitarbeiter der Ohm-Hochschule. Vom IT-System wird zu jedem Zeitpunkt Hochverfügbarkeit erwartet. Da ist Skalierbarkeit gefordert, möglichst ohne dass dieser Eingriff noch großen Arbeitsaufwand erfordert. Die Ohm-Hochschule nutzt hierfür Oracle Real Application Clusters (RAC), das eine extrem hohe Datensicherheit gewährleistet, indem es die Datenbank sozusagen auf mehreren Rechnern (Clustern) verteilt. Das macht Sinn: Wenn in der Tat einmal einer der Rechner ausfällt, dann übernehmen die anderen während des Rebootings dessen Job – ohne, dass die Anwender dies bemerken.
„Seit Einsatz der Oracle Lösungen hat unser IT-Betrieb ein deutlich höheres Niveau erreicht, ein durchgängig qualitativ hoher Betrieb ist gesichert. Darauf haben, neben vielen anderen Komponenten, auch die RAC-Cluster Einfluss. Zu den Spitzenzeiten ist unsere IT-Mannschaft seitdem sehr viel entspannter und profitiert zudem noch von einem minimalen Wartungs- und Administrationsaufwand,“ ergänzt Prof. Hopf, der es als Leiter des Rechenzentrums wissen muss.
Die Ohm-Hochschule ist gewachsen und ihre Organisationsstruktur mit ihr. Das Ergebnis ist eine heterogene, vielschichtige IT-Umgebung. Das Thema eLearning gewinnt verstärkt an Bedeutung, die fast 200 Kooperationen mit ausländischen Universitäten und immer mehr Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Industrie erfordern eine Homogenisierung der IT-Umgebungen. Gerade die internationale Zusammenarbeit verlangt nach einer flexiblen Groupware, die verschiedenste Sprachen, wie auch Chinesisch oder Arabisch ermöglicht.
Das vorhandene Mailsystem Intrastore stieß spätestens 2007 an seine Grenzen, als das Thema Social Media immer mehr an Bedeutung gewann. So entschied sich die Ohm-Hochschule für Oracle Collaboration Suite, der Vorgänger von Oracle Beehive. Es wurde anfangs nur vom Management der Ohm-Hochschule getestet, dann von den Dozenten, schließlich nutzten es auch die Studierenden. Inzwischen verfügt die Hochschule für angewandte Wissenschaften über eine der größten Beehive-Installationen in Deutschland. Neben Facebook, Xing und Co. sind gerade die Workspaces für einzelne Arbeitsgruppen immer wichtiger. Diesen kann ein Dozent mit Beehive anbieten, darin z. B. Unterlagen seiner Fakultät für die eingeschriebenen Studierenden bereitstellen. Letztere müssen sich auch dort für Vorlesungen eintragen, was den Organisatoren wiederum die Raumauswahl und -belegung sehr erleichtert.
Dozenten, die für gewisse Prozesse lieber die Open-Source-Software „Moodle“ nutzen möchten, können dies über eine Schnittstelle zu Beehive problemlos tun. Da die Studierenden mit den unterschiedlichsten Hard- und Software-Herstellern arbeiten, sind auch Outlook, Zimbra, Thunderbird und sogar Mac-Anwendungen integriert.
„Der Einsatz, v. a. von Oracle Beehive, hat das ganze Haus beeinflusst. Die Hochschulverwaltung hat die neuen Möglichkeiten in der Zusammenarbeit schnell angenommen. Gruppenkalender und Informationsablage werden viel genutzt. Die Kultur des Zusammenarbeitens hat sich spürbar verändert, “ resümmiert Prof. Dr. Hans-Georg Hopf.
Daneben unterstützt Beehive die Kommunikation zwischen Dozenten und Studierenden weltweit, inklusive Email- und Dokumentenmanagement. Der hierfür erforderliche und nicht zu unterschätzende Aufwand für Verwaltung und Steuerung der Nutzergruppen, inklusive Rechtevergabe wird durch Oracle Identity Management (IDM) erheblich reduziert, das aktuell eingeführt wird. Es arbeitet Applikations-übergreifend, sodass für einen Nutzer nur ein Passwort vergeben werden muss, um ihm Zugriff auf alle vorhandenen Anwendungsgebiete zu gewähren. Genau diese Annehmlichkeit wird von der Oracle WebLogic Suite ermöglicht. Diese Plattform integriert und steuert die unterschiedlichen Applikationen, die in den Fachbereichen und der Verwaltung im Einsatz sind und sichert den Datenaustausch auf Standards.
Grundlegend für all diese reibungslosen Abläufe ist der Einsatz des Oracle Coretech Portfolios: Die Ohm-Hochschule setzt auf die Database 11g Enterprise Edition und auf die bereits erwähnten Vorteile von Oracle Real Application Clusters, Oracle Partitioning und des Oracle Tuning- and Diagnostics Pack. Dies garantiert ein noch effizienteres Arbeiten. Ein IT-System ist bekanntlich nur so gut, wie die darin enthaltenen Daten. Und auch, wenn diese erstklassig sind, muss gewährleistet sein, dass sie bestmöglich abgefragt, analysiert, genutzt und verteilt werden können. Durch die Entscheidung für Oracle als Systemprovider hat die Hochschule klare Prioritäten gesetzt und die Wahl bis heute nicht bereut. Eigene ausgebildete Datenbank-Spezialisten haben die Installationsphasen unterstützt. Durch die Entscheidung für Oracle Produkte und den konsequenten Weg der Konsolidierung und System-Integration können die Systeme so betrieben werden, dass sich alle Beteiligten auf dem richtigen Weg fühlen. Prof. Hopf ergänzt: „Dabei war uns auch der Oracle Customer Support immer eine große Hilfe. Vor allem in den Konzeptionsphasen, aber auch später, haben wir sehr eng mit den Kollegen zusammen gearbeitet. Wir haben uns auch vor jeder Entscheidung gut beraten lassen. Und das hat sich ausgezahlt.“
Die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ist bundesweit eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschule ist bekannt für ihr praxisorientiertes Studienangebot, intensive Forschungstätigkeit und 130 weltweite Partnerschaften.
Zwölf Fakultäten bieten Grund- und weiterführende Studiengänge ebenso an wie Weiterbildungsstudiengänge und -angebote mit Zertifikatsabschluss oder duale Studienvarianten.
Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist die Ohm-Hochschule ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft. Auch als "global player" ist die Ohm-Hochschule aktiv und hat weltweit über hundert Hochschulpartnerschaften aufgebaut. Dies erleichtert den internationalen Austausch, wovon auch die rund 1.100 ausländischen Studierenden aus 96 Nationen profitieren.
Hochschulen benötigen Hersteller und IT-Dienstleister, welche sich voll auf diese heterogene und auch herausfordernde Zielgruppe einlassen. Oracle nimmt diese Herausforderung gerne an. Viele der benötigten Eigenschaften waren im Oracle Portfolio bereits standardmäßig integriert und mussten nicht extra angepasst werden (z. B. die Berücksichtigung unterschiedlichster mobiler Endgeräte der Studierenden). Auch die Annehmlichkeit, so viele IT-Komponenten aus einer Hand zu bekommen, war einer der Entscheidungsgründe.
Nicht zuletzt hat die Hochschule durch die Entscheidung für den weltweiten Datenbank-Spezialisten als Systemprovider klare Prioritäten gesetzt. Die Ohm-Hochschule bildet Datenbank-Spezialisten im eigenen Haus aus, was natürlich weder während der Installationsphasen und bis heute kein Nachteil war und ist. Dadurch konnte man sich auch mit dem Oracle Support-Team auf Augenhöhe unterhalten, welches bei allen Entscheidungen zu Rate gezogen wurde.

Oracle Partner
circular Informationssysteme GmbH
Die circular Informationssysteme GmbH ist Oracle Gold Partner und wurde 1995 mit Hauptsitz in Stuttgart gegründet. Heute entwickelt das Unternehmen Lösungen rund um die IT-Infrastruktur mit besten Referenzen in ganz Deutschland. circular ist IT-Partner mit direkter Betreuung via Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München und bald auch in Köln. Den Kunden aus den Bereichen Industrie, Finanzen, Service Provider, Forschung und Lehre und öffentliche Verwaltung wird die komplette IT-Dienstleistungskette geboten sowie die ganze Bandbreite an bewährten und innovativen IT-Produkten namhafter Hersteller – passend zu deren IT.