IVZ erreicht mit Datenkompression betriebliche Ressourcen-Entlastungen von mehr als 400%.
 
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IVZ erreicht mit Datenkompression betriebliche Ressourcen-Entlastungen von mehr als 400%.

  • Oracle Customer:  IVZ
    Location:  Berlin, Germany
    Industry:  Medien und Unterhaltung
    Employees:  99
    Annual Revenue:  Under $100 Million

Das Informations-Verarbeitungs-Zentrum (IVZ) wurde im Jahr 1993 als eine Gemeinschaftseinrichtung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegründet. Derzeit sind ca. 80 Mitarbeiter an den vier Standorten Berlin, Hamburg, Leipzig und Köln beschäftigt. Das IVZ realisiert u. a. den Betrieb und Support als Full-Service Provider für die Archivsysteme öffentlich rechtlicher Rundfunkanstalten. In diesem Segment traten durch die Kooperation von zehn Hörfunkanstalten und dementsprechend akkumulierender Datenvolumen zunehmend Probleme auf, die Hörfunkdatenbanken zu aktualisieren: Datenreorganisationen während der normalen betrieblichen Reorganisationen als auch während Upgrade- oder Havarieszenarien sprengten die akzeptablen Zeitfenster. Diese Probleme sind durch den Einsatz von Oracle Advanced Compression signifikant relativiert worden; die Reorganisation des Volltextindex (RECREATE_INDEX_ONLINE und OPTIMIZE INDEX) ist nun zu Laufzeiten möglich, die mehr als 400% unter den Werten vor der Implementierung von Oracle Advanced Compression liegen. Deutlich verbesserte Werte liefern auch die Zeitaufwandsdaten für Havarieszenarien sowie Einsparungen von Speichermedien um mehr als 50%. Zudem ist eine Beschleunigung der Anwendung im Online- und Batch-Transaktionsverhalten realisiert worden.

 
 

 
 

Challenges

A word from IVZ

  • “Durch den Einsatz der Option Advanced Compression haben wir unsere betrieblichen Ressourcen deutlich entlasten können. Im Projekt der Hörfunkdatenbanken, einer Kooperation von zehn ARD-Anstalten, sind wir auf Grund extremer Datenvolumen zuvor nicht mehr zu realistischen Laufzeiten für die Reorganisation des Volltextindex gekommen.“ – Holger Fritz, Verantwortlicher Archiv- und Produktionssysteme, Informations-Verarbeitungs-Zentrum (IVZ)

  • Durch extreme Speichervolumen sind Einsparungspläne an Speichermedien eine relevante Größe gewesen
  • Zunehmende Ausweitung der Datenreorganisationen erforderte eine effizientere betriebliche Ressourcenauslastung
  • Durch zunehmende Datenvolumina mussten Havarieszenarien unterschiedlicher Größe aufgefangen werden
  • Backup-Szenarien mit 1 TB Größe und wachsend mussten zeitlich deutlich reduziert werden

Solutions

Oracle Product and Services

  • Realisierte Einsparungen an Speichermedien z. B. bei der HFDB-Produktion von 1,5 TB auf ca. 0,7 TB; beim Tablespace der CLOB-Tabellen sind die Werte noch deutlicher: SuchDokument-Tabelle ohne Einsatz von Oracle Advanced Compression 143 GB,  mit Advanced Compression 35 GB
  • Starke Entlastung der betrieblichen Ressourcen, Verlagerung des Verbrauchs auf verfügbare CPU und eine deutliche Reduzierung kritischer I/O; dies bedeutet konkret eine gravierende Laufzeitreduzierung beim wöchentlichen Neuaufbau des Volltextindizes im Online-Betrieb von 66 auf  16 Stunden, bei der ebenfalls wöchentlichen Optimierung des Volltextindizes konnte eine Reduzierung von 6 auf 2 Stunden erzielt werden.
  • Signifikante Verbesserungen bei Havarieszenarien, z. B. nach Zerstörung des Database-Schemas SWR, des größten Radioproduktionsarchivs (ohne Advanced Compression / mit Advanced Compression):  Rückladen der Instanz aus einer Sicherung (ca. 1 TB) = 8 Stunden / 5 Stunden;  Export DB-Schema = 7 Stunden / 44 Minuten; Import des Schemas in die DB = 4 Stunden / 2,5 Stunden; Aufbau Volltextindex (10 Prozesse, 2 GB Speicher) = 6 Stunden / 4 Stunden)
  • Zeitliche Reduzierung des Backup-Prozesses von gegenwärtig 1TB von 8 Stunden ohne Advanced Compression auf 5 Stunden mit Advanced Compression