ProSyst Software setzt Referenzarchitektur für Machine-to-Machine-Plattform mit Hilfe von Engineered Systems um
 
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ProSyst Software setzt Referenzarchitektur für Machine-to-Machine-Plattform mit Hilfe von Engineered Systems um

Ubiquitous Computing ist nicht nur zur einer Realität geworden, der wir überall im Alltag begegnen, sondern ebenfalls zu einem der am schnellsten wachsenden IT-Märkte. Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte, die über standardisierte Wi-Fi- und Breitband-Schnittstellen miteinander verbunden und an die Cloud angebunden sind, so dass der Schwerpunkt jetzt auf den Anwendungen für diese Geräte liegt. Die Entwicklung solcher Anwendungen bedarf einer standardisierten M2M-Anwendungsplattform und geeigneter Entwicklungswerkzeuge. Die 1997 gegründete ProSyst Software GmbH (ProSyst) liefert die Middleware, die für das sogenannte „Internet der Dinge“ (Internet of Things, IoT) erforderlich ist. Das Unternehmen, das im Umfeld von Java Embedded und OSGi verwurzelt ist, setzt dabei ausschließlich auf offene Standards sowie auf offene und neutrale Softwareplattformen, mit deren Hilfe die Hersteller und Service Provider ihre Anwendungen bereitstellen können. ProSyst ist aktives Mitglied einer Reihe von Organisationen, die der M2M-Normierung dienen, z. B. OSGi Alliance, Home Gateway Initiative (HGI), Z-Wave Alliance, EnOcean Alliance, und DECT Forum/ULE Alliance.

Die Verbindung identifizierbarer Geräte – beispielsweise digitalisierte Haushaltsgeräte, On-Board-Units in Fahrzeugen oder industrielle Maschinen und Anlagen – im Rahmen des intelligenten Wohnens, in intelligenten Fahrzeugen oder in intelligenten Produktionsanlagen mit der Cloud und untereinander ist der erste Schritt bei der Schaffung des Internets der Dinge. Da diese Geräte ihre eigene Sprachen sprechen, verschiedene Protokolle anwenden – für die ständig neue Standards geschaffen werden, z. B. EnOcean der Internationalen Elektrotechnischen Kommission geförderte – und auf verschiedenen Hardwareplattformen und Betriebssystemen laufen, ist eine horizontal eingebettete Middleware erforderlich, die die Projektkosten senkt, die Einführung auf dem IoT-Markt erleichtert und zum Wachstum des Marktes beiträgt. Unter Verwendung der Java-Embedded-Produkte von Oracle ist ProSyst in der Lage, Werkzeuge zu liefern, die zur Abstraktion der Hardware und zur Übersetzung der Geräteprotokolle in der Lage sind. Sobald Geräte miteinander kommunizieren können, sind einfache Cloud-basierte Anwendungen wie Datenüberwachung, Tracking und Aggregation sehr leicht zu implementieren und lassen sich an eine Vielzahl von Anwendungsszenarien und Hardwareplattformen anpassen.

Um das Internet der Dinge jedoch wirklich intelligent zu machen, müssen komplexe Anwendungsszenarien möglich sein, in denen Geräte das Verhalten anderer Geräte beeinflussen. Wenn beispielsweise ein Bewegungssensor einen Einbruch an der Hauseingangstür feststellt, soll er nicht nur das Alarmsystem aktivieren, sondern auch ein Video des Einbruchs aufzeichnen und es an ein Smartphone und die Polizei senden. Aufgrund ihres kompletten und modularen Softwareportfolios können ProSyst und Oracle selbst hochgradig komplexe Anwendungsszenarien abbilden und Java-Embedded-, M2M- und IoT-Anwendungen entwickeln, bereitstellen und warten, die von den leistungsstärksten Backoffice-Systemen der Welt unterstützt werden.

 
 

 
 

Challenges

A word from ProSyst Software GmbH

  • „M2M-Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, vergleichbar mit dem Entwicklungsstand der Personal Computer Ende der 1970er Jahre. Mit Oracle als strategischem Partner und unterstützt von Oracles Java-Plattform und Engineered Systems liefern wir die hardwareunabhängige, auf Standards basierende Middleware, die in allen vertikalen Märkten komplexe und skalierbare M2M- und Java-Embedded-Lösungen möglich macht. Java gehört zu Oracle, und damit ist Oracle am besten positioniert, auf der Basis von Oracle Java Embedded die Führung in den Bereichen M2M und IoT zu übernehmen. Ansonsten wird sich die Branche in miteinander inkompatible vertikale und regionale Systeme mit zahlreichen eigenen Standards aufsplitten.“ – Thomas Hott, CEO, ProSyst Software GmbH

  • Anbieter in vertikalen M2M- und Oracle Java-Embedded-Märkten – wie z. B. intelligentes Wohnen, elektronisch vernetzte Fahrzeuge, Fuhrparkmanagement und elektronisches Gesundheitswesen – sollten in die Lage versetzt werden, Millionen von verbundenen Geräten über eine offene und skalierbare Plattform zu betreiben, die auf Standards basiert und auf leistungsstarken Backend-Maschinen betrieben wird.
  • Das gebrauchsfertig konfigurierte Remote-Management von Initiativen zum intelligenten Wohnen – z. B. OSGi Alliance, HGI, BBF TR-069, BBF TR-157, OMA – sollte erleichtert werden, um eine kostengünstige Verwaltung von Millionen von Geräten und ihren Anwendungen zu ermöglichen, beispielsweise für On-Board-Units in Fahrzeugen und Gateways in Smart Homes.
  • Anwendungen und Anwendungsserver sollten mit Hilfe eines einheitlichen, leistungsstarken Technologie-Stacks schnellen Remote-Zugriff auf Gateways und Geräte erhalten, damit Massentransaktionen wie z. B. die Bereitstellung dynamischer Firmware-Updates für Millionen von Geräten möglich sind.
  • Dem erwarteten exponentiellen Wachstum der vertikalen M2M-, IoT- und intelligenten Embedded-Märkte sollte mit einer Plattform begegnet werden, die eine unbegrenzte Skalierbarkeit für Remote-Gateways, Geräte, Lebenszyklusmanagement der Anwendungen, Softwaremanagement und Diagnose ermöglicht.

Solutions

  • ProSyst entwickelte die mPower Remote Manager Plattform, die auf Oracles Java Platform, Standard Edition basiert und von Exalogic Elastic Cloud X2-2 und Oracle Exadata Database Machine unterstützt wird. Mit dieser Plattform beeinflussen globale Initiativen wie z. B. HGI und OSGi Alliance, auf welche Art IP-Dienste für intelligentes Wohnen bereitgestellt werden.
  • ProSyst entwickelte die auf Standards basierende Blaupause für M2M-Kommunikation – einschließlich Remote-Firmware zur Geräteaktualisierung, Lebenszyklusmanagement von Anwendungen und Diensten, Sicherheitsmanagement und Diagnose – um globale M2M-Initiativen wie z. B. QIVICON der Deutsche Telekom zu unterstützen. QIVICON hat sich zur Aufgabe gestellt, die Infrastruktur für intelligentes Wohnen zu liefern.
  • Durch den Einsatz einer modularen, skalierbaren, und serviceorientierten Architektur mit standardisierten APIs (Application Programming Interfaces), Java und gebrauchsfertigen Komponenten sorgt ProSyst für eine hohe Entwicklungseffizienz.
  • ProSyst versetzt mit seiner gebrauchsfertigen Lösung die Entwickler in die Lage, Anwendungen für viele unterschiedliche Szenarien – vom elektronischen Gesundheitswesen bis zu Fahrerassistenzsystemen – zu entwerfen. Die Lösung bietet Hochverfügbarkeit und extreme Performance und nimmt den Entwicklern sämtlichen Aufwand ab, den sie sonst für Softwareentwicklungskits, Datenspeicherung oder Verarbeitung von Kundenrechnungen aufbringen müssten.
  • ProSyst ermöglicht mit seiner Plattform eine unbegrenzte Anzahl von Anwendungsszenarien, beispielsweise umfassende Servicepakete für den fortschrittlichen Personentransport und das Fuhrparkmanagement. Es sind Anwendungen für Verbraucher denkbar, die zum Starten einer Waschmaschine automatisch die Uhrzeit mit dem niedrigsten Strompreis auswählen, und Anwendungen für Hersteller, die ihre Geräte über die Cloud warten.
  • Unter Verwendung eines Exalogic Elastic Cloud X2-2 Eighth Rack mit vier Rechenknoten betrieb ProSyst gleichzeitig über vier Millionen Oracle-Java-Embedded-Geräte online und lieferte damit den Benchmark-Beweis für eine breite Palette an Industrieanwendungen, beispielsweise für die Fahrzeugtelematik.
  • Ebenfalls mit Hilfe eines Exalogic Elastic Cloud X2-2 Eighth Rack ermöglichte das Unternehmen die Konnektivität intelligenter Geräte – von Mobiltelefonen und On-Board-Units bis zu Küchengeräten und Infotainment-Geräten – mit einer unübertroffenen Backend-Performance von mehr als 7.000 TR-069-Sitzungen (Technical Report 069), 3.000 Firmware-Updates, 4.000 installierten OSGi-Anwendungspaketen und 100.000 JSON-RPC-Protokollen (JavaScript Object Notation Remote Procedure Call) pro Sekunde.
  • ProSyst betrieb auf einem einzigen Rechenknoten von Oracle Exadata Database Machine mehr als eine Millionen Online-Geräte gleichzeitig – bis zum zehnfachen Volumen, das ein Low-End-Server verarbeiten kann – und erzielte einen drei- bis neunfach besseren Durchsatz bei Massentransaktionen wie der Gerätekonfigurierung und der Benutzerauthentifizierung.
  • Oracle Exastack ermöglicht eine unbegrenzte Skalierbarkeit des Remote-Managements von Geräten und Benutzern, das sich mithilfe zahlreicher APIs leicht in Managementsysteme und Benutzeroberflächen integrieren lässt. Dank der fortschrittlichen Lastenverteilung von Oracle Exastack sind diese APIs hochverfügbar.
  • ProSyst unterstützte die Industrie 4.0-Initiative der deutschen Regierung. Diese Initiative hat das Ziel, intelligente Fabriken zu schaffen, in denen heterogene Geräte, Maschinen und Werkstoffe miteinander kommunizieren – beispielsweise eine Bohrmaschine, die der Anwendung mitteilt, dass sie die Einsatzstelle erreicht hat.

Why Oracle

„Oracle besitzt Oracle Java Embedded, dessen Modularität, Skalierbarkeit, Remote-Verwaltbarkeit und Governance eine weitaus bessere Geschäftslogik bietet als die Plattformen von Google und Apple. Darüber hinaus ist Oracle bei Cloud-geeigneter Software und Dienstleistungen marktführend. Deshalb ist Oracle unser strategischer Partner, der uns die Technologie liefert, auf der wir normierte, robuste und leistungsstarke M2M-Middleware entwickeln“, sagt Thomas Hott, CEO, ProSyst Software GmbH.