Geodatenportal der RWE Power AG verbindet Geo-Informationen aus 180 Jahren mit tagesaktueller Darstellung auf Knopfdruck
 
 

Geodatenportal der RWE Power AG verbindet Geo-Informationen aus 180 Jahren mit tagesaktueller Darstellung auf Knopfdruck

  • Oracle Customer:  RWE Power AG
    Location:  Germany
    Industry:  Utilities
    Employees:  15,371
    Annual Revenue:  $1 to $5 Billion

Die RWE Power AG ist integraler Teil des RWE-Konzerns und eines der führenden Unternehmen der Energiegewinnung und -erzeugung in Deutschland. Als Marktführer der deutschen Stromerzeuger setzt RWE Power auf einen breiten Energiemix und kann dabei zu wesentlichen Teilen auf eine eigene Rohstoffbasis zurückgreifen. Der Energiemix versetzt das Unternehmen in die Lage, flexibel und erfolgreich zu agieren und die Ziele Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im verschärften Konkurrenzumfeld nachhaltig zu managen.

Im Rheinland betreibt RWE Power drei Tagebaue zur Braunkohleförderung. Der überwiegende Teil der Braunkohle wird in eigenen Kraftwerken zur Produktion von Strom eingesetzt. Zur Planung und dem Betrieb der Tagebaue werden umfangreiche Geodaten in vielfältigen Datenformaten und aus vielen Zeitepochen benötigt. Dazu wurde im April 2011 ein umfangreiches Geodatenportal „GeoLink“ auf Basis der Oracle Database Enterprise Edition 11g R2 und der Fusion Middleware-Komponente MapViewer von Oracle freigeschaltet.

Über GeoLink können alle raumbezogenen Informationen in Kombination mit den entsprechenden Sachdaten über eine Browser-basierte Anwendung nutzerfreundlich bereitgestellt werden.

 
 

 
 

Challenges

A word from RWE Power AG

  • “Mit unserem Geodatenportal GeoLink auf Basis von Oracle MapViewer, Oracle Spatial und aimPort von g.on können wir nutzerrelevante Daten in Karten online zur Verfügung stellen, so wie der Nutzer sie benötigt. Das ist die Kartografie- und Informationswelt der Zukunft.“ – Carsten Weyand, Abteilung Geobasisdaten/Markscheidewesen, RWE Power AG

  • Einheitliches Geodatenportal zur Verwaltung und Bereitstellung sämtlicher Geodaten wie z. B. Luftbilder, zugekaufter Karten der Landesvermessungsverwaltungen, Web Mapping Service-Dienste, Katasterdaten und Google Maps-Informationen für den Braunkohlebergbau
  • Schnittstellen zu verschiedenen Anwendungen, wie z. B. Geo-Informations-System (GIS), CAD und SAP notwendig, um Geodaten unternehmensweit bereit zu stellen
  • Verwaltung des kompletten rheinischen Braunkohlereviers, eines Bearbeitungsgebietes von über 4.000 km²
  • Geodaten aus einem Zeitfenster von mehr als 180 Jahren müssen vorgehalten werden und ad-hoc abrufbar sein
  • Die ständigen Veränderungen der Daten in Zyklen von 14 Tagen bis zu 1 Monat müssen abgebildet werden, um die Tagebau-Istsituation für Planungen zeitnah bereitstellen zu können
  • Verschiedene Arten von Daten, wie Vektor- und Rasterdaten unterschiedlicher räumlicher Bezugssysteme und Datenformate, müssen einheitlich in einer Karte dargestellt werden

Solutions

  • Aufbau eines Geodatenportals zur zentralen Bereitstellung unterschiedlichster Geodaten für GIS-/CAD-affine Fachanwender  sowie andere Anwendergruppen, um den Braunkohlebergbau zu planen
  • Bereitstellung einer einfachen Benutzeroberfläche in GoogleMaps-Optik, realisiert auf Basis der Oracle Database Enterprise Edition11gR2 und Oracle Fusion Middleware MapViewer, sorgt für 100%-ige Akzeptanz und Benutzerzufriedenheit
  • Gezielte Anzeige von Geodaten und alphanumerischen Sachdatensätzen ist allen Arbeitsplätzen mittels Browser möglich, ohne zusätzlichen Einsatz von CAD-/GIS-Software; dadurch unternehmensweite Nutzung der Informationen für die Braunkohlegewinnung und -verstromung
  • Erfüllung der Open Geospatial Consortium (OGC) Standards für die Speicherung und Bereitstellung von Geodaten
  • Verschneidung von Geodaten direkt in der Datenbank: Daten müssen nicht erst in die Anwendung geladen und dort prozessiert werden; somit bietet GeoLink die Grundlage zur Integration tagesaktueller Geodaten in andere Geschäftsprozesse (z. B. in SAP)
  • Flexible Anpassung der konfigurierbaren Webportal-Lösung aimPort des Oracle Gold Partners g.on auf spezielle Wünsche von RWE Power, z. B. Adress- und Flurstück-Suche über den Webservice „Gazetteer“ des Landes Nordrhein-Westfalen, Integration und Analyse wasserwirtschaftlicher Datenbanken, Integration von Google Maps
  • Datenmodellierung in Oracle Spatial für Vektor- und Georaster für  Rasterdaten zur einheitlichen Kartendarstellung
  • Konfigurierte Schnittstelle zu SAP: Der Nutzer kann sich Karten und Zusatzinformationen zu einer Koordinate per Knopfdruck anzeigen lassen, damit Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Entlastung der Fachabteilung

Why Oracle

Das Vorgängersystem von GeoLink war zur reinen Bereitstellung der Daten im Intranet des RWE-Konzerns geplant. Eingeschränkte Funktionalitäten, technischer Stillstand und keine spürbaren Verbesserungen über Jahre hinweg brachten es mit sich, dass RWE Power ein neues Geodatenportal auf Basis der Oracle Database mit Oracle Spatial, des Oracle Fusion Middleware MapViewers und aimPort vom Oracle Partner g.on experience umsetzte. GeoLink ist seit April 2011 live. Durch standardisierte Abfragen in der Webanwendung können die Geodaten nun einfach generiert und als Karten visualisiert werden. Diese können über eine SAP-Schnittstelle problemlos in alle Geschäftsprozesse von RWE Power einfließen.

Partner

Bereits seit 2003 mit Gründung der g.on experience gmbh gibt es die Zusammenarbeit mit dem Energieversorger. Vor allem die branchenspezifische und Geoinformations-Expertise des Oracle Partners wird von RWE Power geschätzt: sehr kompetente Berater, die einen hohen Praxisbezug haben und sich daran orientieren, was für einen Mehrwert die Anwendungen für den Kunden haben.

Der Oracle Gold Partner hat bei der RWE Power AG Lösung die eigene Software aimPort, welche auf der Basis von Oracle Database, Oracle Spatial und Oracle Fusion Middleware MapViewer entwickelt wurde, entsprechend der nutzerspezifischen Anforderungen erweitert und konfiguriert. Dabei waren die Beratung,  die technische Umsetzung von Schnittstellen zu CAD, GIS und dem SAP-System sowie die Lösung weiterer technischer Herausforderungen die Hauptaufgaben von g.on. Zudem wurden die Fachadministratoren bei RWE Power geschult und in GeoLink eingearbeitet.