Siemens optimiert Produktentstehungsprozess durch eine Vernetzung von Anforderungs- und Projektmanagement mit Hilfe des Projektmanagement-Tools Primavera
 
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Siemens optimiert Produktentstehungsprozess durch eine Vernetzung von Anforderungs- und Projektmanagement mit Hilfe des Projektmanagement-Tools Primavera

Herausforderung Zeitführerschaft am Weltmarkt. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassenden Branchenlösungen für die Produktions-, Transport-, Licht- und Gebäudetechnik hat sich der Siemens Sektor Infrastructure & Cities die führende Rolle am Weltmarkt erarbeitet. Eine Division des Unternehmensbereichs verfolgt das Ziel, verschiedene Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen, um Menschen und Güter effizient zu transportieren. Das Siemens World Center of Competence Fahrwerke (Bogies) in Graz/Österreich entwickelt und liefert weltweit Fahrwerke, Drehgestelle, Subkomponenten, Diagnosesysteme und Dienstleistungen für alle Typen des modernen Schienenverkehrs, vorzugsweise für das gesamte Produktspektrum der Siemens Division Rail Systems.

Der globale Markt ist von zunehmender Wettbewerbsintensität geprägt, so dass die Produktentwicklung unter wachsendem Zeitdruck verläuft. Die Fähigkeit, Produkte schneller als die Konkurrenz auf den Markt zu bringen, ist wettbewerbsentscheidend. Siemens setzt daher alles daran, den Produktentstehungsprozess (PEP) perfekt zu beherrschen und zu optimieren. Konkretes Ziel ist, die Produktentwicklungszeit von durchschnittlich 22 Monaten in den nächsten Jahren auf 15 oder sogar 12 Monate zu reduzieren. Um dieses Ziel zu unterstützen, hat Siemens das Projektmanagement-Tool Oracle Primavera eingeführt.

 
 

 
 

Challenges

A word from Siemens AG.

  • "Unser Ziel ist eine deutliche Verkürzung der Time-to-Market. Die damit verbundene Parallelisierung von Prozessschritten, die massive Informationsverdichtung bei gleichzeitigem Wegfall von Zeitreserven bewältigen wir mit Oracle Primavera!“ – Helmut Ritter, Leiter des Engineerings Fahrwerke, Siemens AG in Graz

  • Die Ressourcenplanung und das Projektmanagement für die Entwicklung von Fahrwerken (Bogies) und anderen Produkten für den Schienenverkehr sollten miteinander vernetzt werden, die Anforderungssoftware über eine Schnittstelle anbindbar sein.
  • Flexibilität im Änderungsmanagement sollte ermöglichen, Entwicklungspläne für Produkte des modernen Schienenverkehrs durch Hinzufügen oder Entfernen von Arbeitspaketen zu ändern, ohne dass sich die Zuordnung im Anforderungsmanagement ändert.
  • Es fehlte an Transparenz in der Vernetzung von Zielerreichung, Termin- und Kapazitätsplanung bei der Entwicklung von Fahrwerken.

Solutions

Oracle Product and Services

  • Eine bidirektionale Schnittstelle zwischen der Anforderungsstatusverfolgung und Oracle Primavera sorgt für eine integrierte Termin- und Ressourcenplanung bei der Entwicklung von Fahrwerken (Bogies) und anderen Produkten für den modernen Schienenverkehr.
  • Alle Entwicklungsdaten lassen sich zu jeder Zeit zusammenführen, um den aktuellen Entwicklungsstand der Fahrwerke und anderen Produkte für den Schienenverkehr aufzuzeigen.
  • Durch die Verbindung des Anforderungsmanagements mit dem Projektmanagement lassen sich Ressourcen, Termin- und Entwicklungsinhalte, Entwicklungsziele, Budgetinformationen miteinander vernetzen. Änderungen in den Entwicklungsplänen zum Beispiel für Drehgestelle oder Subkomponenten werden automatisch in das Anforderungsmanagement übernommen.

Why Oracle

Siemens evaluierte verschiedene Multiprojektmanagement-Lösungen und entschied sich für Primavera für die Produktentwicklungsprozesse in der Siemens Division Rail Systems (des neuen Sektors Infrastructure & Cities) aufgrund der offenen und standardisierten API-Schnittstelle zur Anbindung von Fremdsystemen. Außerdem war Primavera in anderen Siemens Konzernbereichen seit mehreren Jahren im Einsatz. Daher konnte die zuständige IT in Erlangen dem Siemens Bereich Infrastructure & Cities Sector/ Rail Systems in Graz die Projektmanagement-Lösung sehr schnell für eine Pilotinstallation zur Verfügung stellen.

Implementation Process

Die Implementierung von Oracle Primavera und die Schnittstellen-Anbindung an das Tool zur Anforderungsstatusverwaltung wurden innerhalb von sechs Monaten umgesetzt und im September 2011 abgeschlossen. Die neuen Prozesse und Verfahren werden in den Regelbetrieb übergeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Siemens Unternehmensbereichs langfristig steigern zu können. Derzeit befindet sich das Projekt in der Pilotphase.

Partner

proadvise betreut Siemens seit acht Jahren beim Einsatz der Projektmanagement-Software Oracle Primavera. Im Laufe dieser Jahre hat der Partner viel Know-how sowohl im Konzern Siemens als auch in der Anwendung von Primavera erworben. Daher kann die Software in weiteren Fachbereichen schnell implementiert werden. proadvise hat die Beratung übernommen, die Schnittstellen zwischen der ASV (Anforderungsstatusverwaltung) und Primavera spezifiziert und die Aktivitäten zwischen dem Entwicklungspartner evosoft, dem Fachbereich Infrastructure & Cities Sector/ Rail Systems Division in Graz und der IT in Erlangen koordiniert.