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Oracle Customer: Studiosus Reisen München GmbH
Location: München, Deutschland
Industry: Travel and Transportation
Employees: 1250
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Oracle Customer: Studiosus Reisen München GmbH
Location: München, Deutschland
Industry: Travel and Transportation
Employees: 1250
Bei einem Reiseveranstalter wollen sich die Mitarbeiter mit der Organisation und Abwicklung von Urlaubsreisen beschäftigen und nicht mit Störungen ihrer IT-Infrastruktur auseinandersetzen. Stößt die Hardware an Kapazitätsgrenzen und kommen auch noch Probleme mit dem Betriebssystem hinzu, sind derartige Beeinträchtigungen jedoch vorprogrammiert. Wiederholte Speicherprobleme im 32-Bit-Windows gaben bei Studiosus Reisen München, Marktführer im Bereich Studienreisen, den Ausschlag, den Empfehlungen des Oracle Platinum Partners MT AG zu folgen und beim Release-Wechsel auf die Oracle Database Standard Edition One 11g zeitgleich auch das Server-Betriebssystem für sein Produktivsystem auszutauschen. Man entschied sich dazu, auf Oracle Linux umzusteigen. Auch die Internet-Plattform des Unternehmens, über die sich Interessenten ausführlich über die angebotenen Reisen informieren und diese buchen können, wurde auf die aktuelle Oracle Datenbank-Version umgestellt.
Seit dem Abschluss des zeitkritischen Migrationsprojektes ist man mit der Stabilität und Leistungsfähigkeit der Umgebung außerordentlich zufrieden, denn die Probleme konnten komplett ausgeräumt werden. Gleichzeitig wurde die Verantwortung für Administration und Support der Datenbank-Umgebung an die MT AG übertragen, die mithilfe von Remote Services als Datenbank-Administrator (DBA) in Zukunft für deren reibungslosen Betrieb sorgen wird.
"Mit der Oracle Database Standard Edition One 11g und dem Betriebssystem Oracle Linux – also einer Infrastruktur aus einer Hand – wissen wir jetzt, dass wir auf der sicheren Seite sind!" – Eberhard Altenpohl, DB-Verantwortlicher, Studiosus Reisen München GmbH
Es ist keine Übertreibung, eine Produktiv-Umgebung, auf der das Katalogsystem zur Reiseverwaltung, die Personaleinsatzplanung, ein Buchungs- und Absagesystem, Applikationen für Flugkalkulation und Krisen-Management, mehrere Web-Server sowie eine Print-on-Demand-Lösung für Kundenunterlagen ablaufen, bei einem Reiseveranstalter wie Studiosus als äußerst geschäftskritisch zu bezeichnen. Keine IT, keine Reisen – so einfach lässt es sich auf den Punkt bringen. Ausfälle und technische Störungen der Umgebung ziehen entsprechende Folgen nach sich.
Sind diese Applikationen jedoch sukzessive gewachsen und die Frontends aufgrund der Entwicklung in unterschiedlichen Technologien entstanden, macht das einen Plattformwechsel nicht gerade einfach. Was wiederum dazu führt, dass man diesen möglichst vermeiden möchte – ein Dilemma auch für Studiosus.
„Unsere Applikationen haben völlig unterschiedliche Frontends: von MS Access mit VB und VBA Connections über Cobol bis hin zu XML-Services. Es gab aber immer wieder Probleme mit dem Betriebssystem. Aktive Betriebssystemprozesse behinderten die Datenbank. Wir mussten immer den gesamten Prozess stoppen und die Systeme neu hochfahren. Hier bestand dringender Handlungsbedarf“, sagt Eberhard Altenpohl.
In Zusammenarbeit mit der MT AG entschied man sich daher, im Zuge des anstehenden Release-Wechsels auf die Oracle Database Standard Edition One 11g auch bei der Server-Plattform der Produktiv-Umgebung eine Umstellung vorzunehmen. Bei der Internet-Umgebung hatte man Oracle Linux schon einige Zeit im Einsatz, hier war daher „nur“ der Upgrade auf die Oracle Datenbank Version 11g durchzuführen. Um eine reibungslose Abwicklung sicherzustellen, sollte der Umstieg in einer getrennten Projektphase erfolgen.
„Die guten Erfahrungen, die wir mit unserer Internet-Umgebung unter Linux bereits gemacht hatten, haben uns bestärkt, auch in der Produktiv-Umgebung auf Oracle Linux zu setzen“, so Altenpohl. „Ein großer Vorteil liegt natürlich darin, dass wir jetzt über eine homogene Infrastruktur verfügen. Das vereinfacht Support und Administration der Systeme.“
Rund 300 Anwender greifen auf die verschiedenen Geschäftsfunktionen zu, online sind es durchschnittlich 180 bis 250, bei neuen Reisekatalogen bis zu 500 Nutzer in parallelen Sessions. Eine wesentliche Anforderung im Rahmen des Umstiegs war es daher, die „Downtime“ während des gesamten Ablaufs so kurz wie möglich zu halten.
Für die Migration der Produktiv-Umgebung stand nur ein enges Zeitfenster zum Jahreswechsel 2010/2011 zur Verfügung. Da der Datenbank-Upgrade mit dem Betriebssystem-Wechsel einherging und auch neue Hardware in Betrieb genommen wurde, erforderte das Ganze eine minutiöse Planung, Vorbereitung und effiziente Umsetzung.
Nach der Installation in einer Testumgebung wurden zunächst sämtliche Applikationen migriert, die dafür notwendigen neuen Treiber installiert und die Frontends neu angebunden. Nach ausführlichen Tests konnte dann mithilfe von Oracle Data Pump die Migration der Daten über das Netzwerk im laufenden Betrieb durchgeführt werden, ohne dass die Anwender Performance-Einbußen in Kauf nehmen mussten. Auch der in Phase 2 durchgeführte Wechsel der Internet-Datenbank konnte mit Oracle Data Pump im laufenden Betrieb über Internet und ohne Downtime des Systems abgewickelt werden.
„Im LAN ist der Einsatz von Oracle Data Pump 11 wohl bis zu einem Faktor 10 schneller als das herkömmliche Entladen und Laden der Datenbank“, schätzt Eberhard Altenpohl. „Bei zeitkritischen Projekten ergibt sich daraus ein großer Vorteil.“
Seit Februar 2011 laufen sämtliche Applikationen bei Studiosus auf der Oracle Database Standard Edition One 11g unter Oracle Linux, eine Entscheidung, die sich für das Unternehmen gelohnt hat. Das neue Betriebssystem arbeitet völlig störungsfrei, die Applikationen sind deutlich performanter geworden, was man nicht nur der neuen Hardware zuschreibt: Oracle Linux und die 11g-Version der Oracle Datenbank tragen erheblich dazu bei. So hat man spürbare Performance-Verbesserungen bei komplexen Abfragen erreicht, die durch die selbstoptimierenden Funktionen des neuen Release nun möglich wurden. Die verschiedenen Funktionalitäten zur „Selbstkontrolle“ der Datenbank, die seit Version 11g vorliegen, reduzieren den Aufwand für die Administration insgesamt, wobei die Administration jetzt von der MT AG vorgenommen wird.
Es war Studiosus Reisen ein Anliegen, den Datenbank-Upgrade zeitnah durchzuführen. Mit der Oracle Database Standard Edition One 11g verfügt man über die neuesten Funktionen, aktuelle Treiber und optimalen Support. Das Reise-Unternehmen, das in der Vergangenheit mehrere Datenbank-Systeme im Einsatz hatte, traf eine strategische Entscheidung für die Oracle Plattform, da sich die Datenbank im praktischen Vergleich als besser skalierbar und leichter administrierbar erwies. „Oracle ist unsere zentrale Plattform für die Datenhaltung. Mit der Oracle Database Standard Edition One steht uns eine Datenbank zur Verfügung, die alle notwendigen Funktionen für unser Unternehmen bietet: ausfallsicher, performant und stabil wie die ‚großen‘ Editionen, aber gleichzeitig kostengünstig ist“, führt Eberhard Altenpohl aus.

Oracle Partner
MT AG
Die MT AG bietet umfassende IT-Dienstleistungen für alle Phasen des Software-Lebenszyklus in Großunternehmen und im Mittelstand. Als Platinum Partner wird die MT AG von Oracle bereits sehr früh in Strategien, Entwicklungen und Innovationen mit einbezogen – diesen Wissens- und Technologievorsprung gibt man natürlich direkt an die Kunden weiter. Die Oracle zertifizierten Vertriebsmitarbeiter helfen den Kunden, die für sie optimale Lizenz zu finden. Die MT AG ist jedoch nicht nur Reseller, sondern bietet eine umfassende Beratung rund um alle Fragestellungen der Lizenzierung.
„Wir arbeiten mit der MT AG jetzt seit rund vier Jahren erfolgreich zusammen und entwickeln gemeinsam die für Studiosus Reisen besten Lösungen. Es ist gut zu wissen, dass wirklich lösungsorientiert, und nicht vertriebsorientiert beraten wird“, lobt Eberhard Altenpohl den Oracle Partner. „Auf Fragen und bei Problemen erhalten wir immer kompetente Antworten. Die MT-Mitarbeiter kümmern sich auch um die gesamte Abwicklung mit Oracle, was uns das Leben natürlich erleichtert.“