Innovation durch Oracle Cloud Finance

Cloud Finance

Mit gutem Beispiel voran:
Wie CFOs und CHROs
gemeinsam Unternehmen revolutionieren können

Dirk Thomas Wagner, Sales Development ERP Cloud, @dtwgermany


CFOs müssen enger mit der Personalabteilung zusammenarbeiten. Das hilft ihnen dabei, das Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Angewandte Analytics

Finance: der neue „Champion“ für angewandte Analytics

CEOs suchen zunehmend die Hilfe des CFOs in Fragen der Geschäftsplanung und Strategie. Um erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen wachsen und sich weiterentwickeln. Finanzführungskräfte kennen den Unternehmenserfolg über die verschiedenen Abteilungen hinweg besser als jeder andere. Daher sind sie prädestiniert dafür, die Entwicklung des Geschäftsmodells voranzutreiben.

Ein Geschäftsmodell umfasst jedoch viel mehr als nur Prozesse und Output. Ob ein Unternehmen seine Ziele erreicht, hängt letzten Endes von den Fähigkeiten und der Effizienz seiner Mitarbeiter ab. Dies fällt in den Bereich des Personalleiters oder Chief HR Officers, kurz CHRO.

 Aufgrund der Beschaffenheit der Daten und Systeme, mit denen Sie üblicherweise gearbeitet haben, tendieren Finanzverantwortliche dazu, Mitarbeiter bei der Zuteilung von Ressourcen auf Grundlage ihrer Rolle, ihres Gehalts und ihrer Verfügbarkeit zu beurteilen. Diese Methode ist zwar rational begründet, hat aber ihre Nachteile, da die Präferenzen der Personen nicht mit in die Entscheidung einfließen. 

CFOs sind die „Meister der Zahlen“ eines Unternehmens. Sie sind sich als solche nur allzu bewusst, dass die Gehälter und Kosten für Mitarbeiter einen Großteil der Betriebskosten eines Unternehmens ausmachen. Klar, dass das Potenzial von qualifizierten Arbeitskräften bestmöglich ausgeschöpft werden sollte. Dafür ist aber eine engere Beziehung zum CHRO erforderlich. Untersuchungen von EY haben gezeigt, dass sich bereits ein Trend in diese Richtung abzeichnet: 80 % der Finanz- und Personalleiter geben an, dass sie mittlerweile enger zusammenarbeiten.

Damit CFOs fundierte strategische Entscheidungen treffen können, müssen sie Menschen, Projekte und Ressourcen als Gesamtbild betrachten. In Zeiten, in denen das Kapital begrenzt ist und es nicht genug qualifizierte Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt gibt, ist dies besonders wichtig, um den Bedarf des Unternehmens zu decken.

Die Finanzabteilung als neues Leitsystem

Das Potenzial seiner Mitarbeiter und Nachwuchs-Führungskräfte sollte daher zum Copilot des Unternehmens werden – und die Finanzabteilung ist dabei das neue Leitsystem

Zusammenarbeit für besseres Personalmanagement

Um zu bestimmen, welche Fertigkeiten im Finanzteam oder einer Abteilung benötigt werden, müssen Teamleiter wie CFOs einen aktuellen Überblick darüber haben, wie Ressourcen und Mitarbeiter im Unternehmen verteilt sind und eingesetzt werden.

Außerdem müssen Sie auch vorausschauend denken und wissen, welche Projekte geplant sind und wie viele und welche Arbeitskräfte dafür benötigt werden. Dies gilt auch für die Nachfolgeplanung – ein wichtiges Anliegen für Finanzteams und natürlich auch die CFOs selbst.

Bei der Ressourcenverteilung beurteilen Finanzleiter Mitarbeiter traditionell auf Grundlage ihrer Rolle, ihres Gehalts und ihrer Verfügbarkeit. Das legen ihnen die Daten und Systeme nahe, mit denen sie üblicherweise arbeiten. Diese Methode ist zwar rational begründet, hat aber ihre Nachteile, da die Präferenzen der Menschen nicht mit in die Entscheidung einfließen. Die Eignung von Mitarbeitern für eine Rolle hängt ebenso stark von deren Begeisterung für diese Art von Arbeit, ihrer Erfahrung in früheren Rollen und, im Falle von Managern, ihrer natürlichen Eignung zur Führungskraft ab.

CHROs und ihre Teams haben Einblick in diese weniger greifbaren Variablen. Die Finanz- und Personalabteilungen müssen sich deshalb besser miteinander und ihre Systeme besser aufeinander abstimmen. So können sie sicherstellen, dass bei Planungsentscheidungen bezüglich der Belegschaft alle relevanten Informationen berücksichtigt werden.

Aufbau des Mitarbeiterpotenzials von Finance

Speziell für Finanzabteilungen gilt, dass sich die Qualifikation moderner Finanzmitarbeiter stark von der ihrer Vorgänger unterscheidet. Wo es einst genügte, Zahlenmaterial zusammenzustellen, zu analysieren und weiterzugeben, müssen Finanzteams nun mehr Informationen zu den Ergebnissen liefern. Sie müssen Informationen von innerhalb und außerhalb des Unternehmens so filtern, dass daraus relevante Ergebnisse entstehen, die Entscheidungshilfen für die allgemeine Unternehmensstrategie bieten.

In einem kürzlich veröffentlichten Whitepaper des Wall Street Journals betonte Ivgen Guner, Senior Vice President bei Oracle, dass „Problemlöser in der Führungsriege des Finanzmanagements den Unterschied zwischen der einfachen Auflistung von Zahlen und der richtigen Interpretation dieser Zahlen verinnerlicht haben müssen. Emotionale Reife, genügend Selbstbewusstsein, um auch mal Nein zu sagen, sowie die erprobte Fähigkeit, auch über die Finanzabteilung hinaus mit Partnern zusammenzuarbeiten, sind Anzeichen für gute Problemlösungsfähigkeiten.”

Das Schwierigste dabei ist, Mitarbeiter zu finden, die all diesen Anforderungen gerecht werden. Besonders im analytischen Bereich war der Fachkräftemangel in der Region EMEA nie so deutlich wie heute. Gleichzeitig verfügen nur wenige Finanzfachkräfte über die erforderlichen technischen Kenntnisse, um im heutigen Unternehmensumfeld ganz vorne mit dabei zu sein.

Sandy Cockrell vom Global CFO Programm bei Deloitte kennt die Schwierigkeiten, vor denen Finanzabteilungen stehen: „Egal, ob jemand Kurse in Politik- und Kommunikationswissenschaften belegt oder sich freiwillig für einen Vertriebsposten in Übersee gemeldet hat: CFOs müssen über die Fähigkeit verfügen, Finanzverstand mit allgemeinen Kenntnissen der Geschäftswelt zu verknüpfen... Vielen neuen CFOs, die aus dem Finanzbereich kommen, fällt es schwer, ihre alten Jobs loszulassen. Damit sie sich auf ihre Rolle als Stratege konzentrieren können, brauchen sie Mitarbeiter, die sowohl unterstützen als auch selbstständig agieren.“

 Besonders in Finanzabteilungen unterscheidet sich die notwendige Qualifikation moderner Finance-Mitarbeiter stark von der ihrer Vorgänger. 

Um die Fertigkeiten in ihrem Team zu ergänzen, suchen CFOs neuerdings qualifizierte Mitarbeiter, die nicht aus dem Finanzbereich kommen. Dazu zählt auch die Aufnahme von Mitarbeitern anderer Abteilungen, die ihre Fertigkeiten in einem neuen, herausfordernden Umfeld unter Beweis stellen wollen. Aber wie findet man diese Mitarbeiter? Hier kommen der CHRO und das HR-Team ins Spiel, die genau darüber auf dem Laufenden sind, welche Kandidaten aufgrund ihrer Fähigkeiten, Arbeitseinstellung und Rückmeldungen ihrer Vorgesetzten am besten geeignet sind.

Abstimmung von Finanz- und Personalsystemen

Der Kampf um Topfachkräfte kommt in eine heiße Phase. Dadurch wird es für CHROs leichter, sich ein Budget für bessere Recruiting-Systeme zu sichern. So kann ein cloudbasiertes Talent-Management  dabei helfen, Mitarbeiter besser zu binden und die Produktivität zu steigern. Außerdem bieten sich cloudbasierte Anwendungen an, um neue Fachkräfte anzuwerben und im Unternehmen zu halten. In vielen Fällen setzt man diese Systeme aber noch isoliert statt zusammen in einer integrierten Lösung mit Finanzplanungsanwendungen ein. Eine bessere Kommunikation zwischen Personal- und Finanzabteilungen ist aber das A und O einer modernen Personal- und Ressourcenverwaltung. Dazu gehört auch die bessere Abstimmung der Systeme beider Abteilungen.

Im Folgenden finden Sie ein paar Beispiele dafür, wie diese integrierte Methode zur Wertsteigerung beiträgt. Eine längere Auflistung finden Sie in Jim Leins Blog über Best Practices für die Zusammenarbeit von CFO und CHRO.

 Eine bessere Kommunikation zwischen Personal- und Finanzabteilungen ist das A und O einer modernen Personal- und Ressourcenverwaltung. Dazu gehört auch die bessere Abstimmung der Systeme beider Abteilungen. 

Auf die Unternehmensstrategie eingeschworene Mitarbeiter

Die Entwicklung und Weiterbildung von Mitarbeitern sollte sich sowohl an den Bedürfnissen des Unternehmens als auch an den Karrierewünschen der Mitarbeiter ausrichten. Wenn ein Vertrieb zum Beispiel beschließt, mittelgroße Kunden durch eine neue Produktpalette anzusprechen, sollten Vorgesetzte Performanceziele für ihre Teams festlegen, die diese allgemeinen Ziele wiederspiegeln. HR-Teams sollten für die Weiterbildung sorgen, die Mitarbeiter dabei unterstützt, besseren Service für das neue Marktsegment zu leisten. Auch für diese Harmonisierung der Strategien ist eine Abstimmung der Finanz- und Personalsysteme notwendig.

Compliance ohne Kopfzerbrechen

Compliance-Probleme stellen nach wie vor eine der größten Herausforderungen für Unternehmen dar. Im Falle des Beschaffungswesens müssen alle Anschaffungen einer bestimmten Kategorie von einem VP der Buchhaltung abgezeichnet werden. Sind die Personal- und Finanzsysteme eines Unternehmens synchronisiert, wird die neue Richtlinie sofort für alle Arbeitsprozesse übernommen, die davon betroffen sind. Menschliches Eingreifen ist nicht nötig (was auch die Möglichkeit menschlicher Fehler ausschaltet).

Ein durch die Cloud geeintes Unternehmen

Der Ruf nach einer engeren Beziehung zwischen Finanz- und Personalabteilungen war nie lauter, und nie war der Zeitpunkt für die Einführung von cloudbasierter ERP- und HR-Technologie günstiger. Durch eine Zusammenführung dieser Systeme in der Cloud können Unternehmen eine einzige Quelle für Finanzberichterstattung und Analysen sowie ein gemeinsames Datenmodell für alle Führungsebenen schaffen! Diese engere Zusammenarbeit von Personal- und Finanzabteilungen beginnt natürlich in der Führungsetage. Daher müssen CFOs und CHROs mit gutem Beispiel vorangehen.


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