Oracle Customer Concepts—Online Marketing & CRM

Content und Social Media-Kanäle optimal in den Kaufprozess einbinden
Content und Social Media-Kanäle optimal in den Kaufprozess einbinden

Inhalte sind von entscheidender Bedeutung. Genauso verhält es sich hinsichtlich der Bereitstellung der richtigen Inhalte für den richtigen Kontakt zum richtigen Zeitpunkt. Dennoch trauen 67 % der B2B-Käufer nach einem CMO-Führungsbericht Inhalten von Lieferanten nicht. Es läuft also offenbar etwas schief. Es gibt auf dem Markt viele Inhalte, die nicht ins Schwarze treffen.

Marken sollten nach Optionen suchen, Benutzern eine individuelle, relevante Erfahrung bereitstellen zu können – das führt zu höherem Engagement und besserer Resonanz. Wie ist es jedoch möglich, konsistente Inhalte zu erarbeiten und gleichzeitig Marketingkampagnen mit mehreren Kontaktpunkten für unterschiedliche Zielgruppen bereitzustellen?

Der Schritt hin zum Content-Marketing birgt neue geschäftliche Herausforderungen. Wie können Marketingfachleute sicherstellen, dass Inhalte genau ins Schwarze treffen? Gibt es eine „ideale“ Reise, auf die Kunden und Interessenten geschickt werden können? Und wie können Sie so viele und unterschiedliche Inhalte auf so vielen Kanälen auf dem Weg des Käufers organisieren und verwalten? Sie sollten Ihre eigenen Medien besitzen: Investieren Sie in eine Content-Strategie und in die Erstellung von Inhalten.

Einen wichtigen Teil dieser Strategie sollte die „Responsiveness“ einnehmen. Es ist an der Zeit, eine Definition für das Wort „responsive“ zu schaffen. Laut Lexikon wird es verwendet, um auf eine Webseite oder eine E-Mail zu verweisen, die für Mobilgeräte angepasst wurde. (Stichwort Responsive Webdesign)

Wir alle wissen mittlerweile, welche Bedeutung mobile Bereitstellungen haben. Im nächsten Schritt müssen wir die gesamte Marke flexibel gestalten. Das heißt, wir müssen die Anforderungen des Kunden an allen Kontaktpunkten erfüllen, sowohl bei den Kommunikationsmitteln als auch bei den Inhalten.

Kanal

Inhalte müssen relevant sein und individuell angepasst werden, außerdem konsistent Ihre Markenbotschaften vermitteln. Marken müssen die Verteilung der Botschaften steuern und Kontinuität sicherstellen, und das bei der Bereitstellung von Inhalten in vielen Formaten, von Banner-Werbung über Forschungsarbeiten, individualisierte E-Mails und Newsletter, bis hin zu Tweets und Blogs.

Um die Vertrauensthematik anzugehen, müssen Marketingfachleute eine Qualitätsphilosophie verinnerlichen und sicherstellen, dass die Inhalte immer auf die Zielgruppe ausgerichtet sind. Das bedeutet, dass weder das Produkt noch die Marke im Vordergrund stehen sollten. In sozialen Kanälen ist Branding nicht erforderlich, User schätzen die neutrale Haltung von Unternehmen. Die Zusammenarbeit mit Drittanbietern schafft Glaubwürdigkeit und kann außerdem dafür sorgen, dass die Trichter-Kommunikation Interessenten nicht abschreckt. Bringen Sie Ihre Marken- und Produktinhalte erst zu einem späteren Zeitpunkt ein, nachdem Vertrauen geschaffen wurde.

Zeitachse

Es ist zudem wichtig, dass Inhalte nicht nur nach Plattform segmentiert werden, sondern auch nach Zeitachse. Inhalte sollten entsprechend der Anforderungen der Nutzer in jedem Moment des Kaufvorgangs personalisiert werden.

Je früher im Zeitrahmen, desto „snackbarer“ und bekömmlicher sollte es sein. Gestalten Sie den Zugriff und die Nutzung so einfach wie möglich: Der Leser oder Zuschauer sollte das Gefühl haben, nicht viel Zeit mit dem Inhalt zu verschwenden.

Im weiteren Verlauf des „Käuferweges“ erfordert die Einführung von komplexerem problembasierten oder produktgeleiteten Material andere Arten von Inhalte. Dies ist der Punkt, an dem fundiertere Materialien, wie Whitepapers und Webinars zum Zuge kommen.

Plattform

Inhalte müssen nun auf verschiedensten Plattformen funktionieren: Es ergibt keinen Sinn, ein 20-seitiges Whitepaper auf einem Smartphone anzubieten. Auf Mobilgeräten sollten Inhalte Benutzer entweder zu einer Desktopseite weiterleiten oder für die Mobilnutzung optimierte Inhalte angeboten werden. Google und Life360 Mobile Search Moments von Nielson haben herausgefunden, dass drei von vier Mobilsuchen Folgeaktionen auslösen. Dies können weitere Recherchen, ein Shopbesuch, ein Telefonanruf, ein Kauf oder eine mündliche Weitergabe von Informationen sein. Deshalb ist es entscheidend, dass Nutzer einfach von der Mobilversion zum Desktop wechseln können, wo sie tiefgreifendere Informationen über eine Plattform erhalten können, die diese zugänglich macht.

Schreibblockade?

Die große Menge an Inhalten, die für das Füllen der vielen Kanäle und Plattformen zu jeder Phase der Zeitachse erforderlich ist, kann überwältigend wirken. Wie können Marketingfachleute also potenzielle Schreibblockaden überwinden? Der Schlüssel liegt in Ihrer Organisation. Benötigen Sie tiefgreifende Informationen für eine spätere Phase auf dem „Weg des Käufers“? Führen Sie ein Interview mit der Produktentwicklung. Benötigen Sie Blogs, die Sie auf Ihren sozialen Kanälen weitergeben können? Motivieren Sie Ihr Vertriebsteam, ihre eigene persönliche Marke zu erstellen. Jeder kann Inhalte erstellen: Sie benötigen nur eine Vorlage, um die benötigten Informationen zu erhalten, sowie die erforderlichen Prozesse, um diese weiterzuleiten.


Schnelleinstieg

Wir helfen Ihnen gerne

Sprechen Sie mit einem Vertriebsexperten