CIMA-Studie

Measuring the Intangible
Das Unmessbare
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Dirk Thomas Wagner, Sales Development ERP Cloud, @dtwgermany


Immaterielle Vermögenswerte sind schwer zu fassen – mit der Cloud meistern Finanzabteilungen die Quadratur des Kreises

Intel

Die letzten zehn Jahre haben gezeigt: die Art, den Wert eines Unternehmens zu messen, hat sich komplett verändert. Bisher verstand man Vermögenswerte eher als konkrete Sachanlagen und materielle Dinge, die man sehen und anfassen kann: von Bargeld und Inventar bis hin zu Fabrikmaschinen und Geschäftsgebäuden. Doch das hat sich geändert – der wahre Wert eines Unternehmens wird zunehmend an weichen Faktoren gemessen: Dinge ohne körperliche Form, aber dennoch enorm wertvoll. Dazu gehören beispielsweise das geistige Eigentum eines Unternehmens und der Markenwert, aber auch die Mitarbeiter.

 Der wahre Wert eines Unternehmens wird
zunehmend an weichen Faktoren gemessen.


Fakt ist: Immaterielle Vermögenswerte sind die Basis einiger der größten Unternehmen, die in den letzten Jahren an die Börse gegangen sind – beispielsweise Facebook (mit einer Marktkapitalisierung von über 104 Milliarden US-Dollar), Uber (geschätzter Unternehmenswert von 50 Milliarden US-Dollar) und Twitter (geschätzter Wert von 48 Milliarden US-Dollar). Keines dieser Unternehmen besitzt wirklich greifbare, materielle Vermögenswerte – abgesehen von ein paar Büros und Rechenzentren. Den Unternehmenswert machen eher die weichen Faktoren aus – vor allem Kundendaten und Algorithmen.

Diese Änderung stellt Finanzabteilungen vor einige Herausforderungen. Um den wahren Wert eines Unternehmens zu ermitteln, müssen sie diese immateriellen Vermögenswerte exakt messen und berichten können. Dafür gilt es in einem ersten Schritt zu analysieren, welche Werte überhaupt relevant sind und wie sie sich anhand definierter Key Performance Indicator (KPIs) messen und bewerten lassen. Anschließend müssen diese Daten transparent an Investoren, Aktionäre, Kunden und andere Stakeholder kommuniziert werden.

Hört sich theoretisch ganz einfach an. Aber wie eine aktuelle Studie von Chartered Global Management Accountant – dem britischen Berufsverband für Management Accounting, Controlling und Rechnungslegung – zeigt, haben einige Finanzabteilungen Schwierigkeiten, diese soften Vermögenswerte zu ermitteln. Beispielsweise geben nur 25 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen Daten zur Kundenzufriedenheit sammeln und analysieren kann.

Somit ist klar: Ohne das richtige Daten-Management läuft nichts. Nur damit können Finanzabteilungen aus allen Unternehmensbereichen relevante Informationen mühelos sammeln und diese zentral zusammenfassen. Außerdem müssen sie eng mit den Managern der Fachabteilungen zusammenarbeiten, um die Daten korrekt zu interpretieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. In diesem Modell der Wertermittlung übernehmen die Finanzabteilungen das Steuer und die anderen Abteilungen und Stakeholder arbeiten zu.

Um diese Vision wahr werden zu lassen, müssen Finanzabteilungen jedoch ihre Arbeitsweise verändern. Die Tage der Tabellenkalkulationen und manuellen Prozesse im Reporting sind vorbei. Wenn die Vermögenswerte akkurat gemessen werden sollen, dann müssen Abstimmungsprozesse mit den Managern auf ein Minimum beschränkt werden. Denn dadurch verzögert sich der Reporting-Prozess und auch Fehler können sich einschleichen. Stattdessen benötigen Finanzverantwortliche ein technisches Fundament, das die richtigen Workflows bereitstellt, Daten automatisch aktualisiert sowie gewährleistet, dass nur autorisierte Mitarbeiter auf sensible Informationen zugreifen können.

 Cloud-basierte Systeme für Enterprise Performance Management vereinfachen das Reporting grundlegend.


All diese Kriterien erfüllen moderne Cloud-basierte Systeme für das Enterprise Performance Management. Daher werden diese auch in naher Zukunft das Reporting grundlegend vereinfachen. Sie bieten ein System zur strukturierten Sammlung der Unternehmensdaten – auch von immateriellen Vermögenswerten – und können diese in einem aussagekräftigen Report zusammenfassen. Damit haben es Finanzabteilungen wesentlich leichter, den genauen Unternehmenswert zu messen und allen Stakeholdern auf transparente Weise mitzuteilen.


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