Transparenz durch Cloud
Modern Finance Predictions
Bei Gewinnwarnungen sollten alle Umstände
im Blick sein

Dirk Thomas Wagner, Sales Development,
Enterprise Performance Management Cloud @dtwgermany


Unerwartete Ereignisse lassen häufig die Unternehmenseinnahmen einbrechen. Mit Hilfe der Cloud können Unternehmen schnell über alle Umstände informieren. Denn letztlich schafft nur Transparenz Vertrauen.

Intel

Märkte waren schon immer von Spekulationen und Einbrüchen geprägt. Vom Gründerkrach 1873 bis zur Dotcom-Blase in 2000: zu viel Enthusiasmus führte regelmäßig zum Crash. Die Angst vor Gewinnwarnungen ist in diesem Zusammenhang also durchaus berechtigt. Hier wird die Zukunft eines Unternehmens infrage gestellt. Und oft brechen solche Ad-Hoc-Meldungen aus heiterem Himmel herein und verleiten zu impulsiveren Reaktionen, als es normalerweise der Fall wäre.

Erzählen Gewinnwarnungen immer die ganze Wahrheit? Von außen betrachtet kann es scheinen, als ob das Unternehmen vom Kurs abgekommen sei. Aber wenn ein Unternehmen Einbußen verzeichnet, liegt das häufig an externen und unberechenbaren Faktoren – zum Beispiel das unüblich warme Wetter über Weihnachten, das dem Einzelhandel Sorge bereitet hat. Auch langfristige interne Veränderungen können die Einnahmen drücken. Bei der Betrachtung der finanziellen Situation des Unternehmens spielt also der Kontext eine wichtige Rolle.

 Die Angst vor Gewinnwarnungen ist in diesem Zusammenhang also durchaus berechtigt. 


Glücklicherweise sind Unternehmen heute aufgrund moderner Backoffice-Technologien flexibel genug, um sich auf mögliche Abschwünge vorzubereiten. So können sie rechtzeitig auf Veränderungen reagieren und deren Folgen abmildern. Ein Modehändler kann beispielsweise die Freigabe seiner Frühjahrskollektion vorverlegen oder seine Marketingstrategie anpassen, wenn er wegen des warmen Winters mit geringer Nachfrage rechnet.

Natürlich lässt sich nicht immer genau vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Wird ein Unternehmen von unerwarteten Veränderungen überrascht, sollten die Betroffenen so früh wie möglich über alle Einzelheiten informiert werden. Transparenz beruhigt Investoren, weil sie ihr Geld in den Händen eines Unternehmens wissen, das in ihrem besten Interesse handelt.

Wenn Stakeholder die Auslöser und Folgen einer Marktveränderung verstehen, verbessert sich dadurch zwar nicht die Geschäftsbilanz. Aber Gewinneinbrüche wirken weniger bedrohlich, wenn Investoren kontinuierlich über die nächsten Schritte eines Unternehmens informiert werden. Dadurch können Panikverkäufe und ein Vertrauensbruch auf Seiten der Anleger vermieden werden.

 Natürlich lässt sich nicht immer genau vorhersagen, wie sich der Markt entwickelt. Wird ein Unternehmen von unerwarteten Veränderungen überrascht, sollten die Betroffenen so früh wie möglich über alle Einzelheiten informiert werden. 


Diesem Anspruch an Offenheit und Transparenz werden Unternehmen aber nur gerecht, wenn sie Zugriff auf sämtliche interne Vorgänge haben und diese Informationen in Echtzeit teilen können. Hier kommen Cloud-Anwendungen ins Spiel. Mit ihnen analysieren Unternehmen selbst große Mengen an Informationen unternehmensweit und in kürzester Zeit. So können sie Investoren über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten und sich auf alle Eventualitäten vorbereiten.

Selbstverständlich kann man nie mit Sicherheit voraussagen, welchen Einfluss eine unsichere Marktlage auf das Investorenverhalten hat. Dennoch lässt sich festhalten, dass Investoren bevorzugt informierte Entscheidungen treffen. Durch schnelles und detailliertes Informationsmanagement können Unternehmen ihre Finanzdaten mit Stakeholdern teilen und damit die nötige Transparenz schaffen.


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