Oracle Supply Chain Management
Supplier Relationships
Mit der Cloud zu besseren Lieferantenbeziehungen

Dirk Thomas Wagner, Sales Development ERP Cloud, @dtwgermany


Unternehmen und ihre Lieferanten müssen sich intensiver absprechen. Gemeinsam genutzte Datenplattformen schaffen Transparenz und verbessern die Planung auf beiden Seiten

Intel

Für Unternehmen, die mit Lieferanten arbeiten, bedeutet eine exakte und agile Planung heute alles. Lieferzeiten, Umfänge und Möglichkeiten müssen granular und flexibel abgestimmt werden. Das Schlüsselwort dabei lautet Transparenz – und zwar auf beiden Seiten. Unternehmen brauchen Einblick in die Aktivitäten ihrer Zulieferer, um besser planen zu können. Diese wiederum müssen ein Verständnis für das große Ganze entwickeln, wie sie mit ihren Leistungen zum Unternehmenserfolg beitragen.

Diese Transparenz zu schaffen, stellt hohe Anforderungen an die Finanzabteilungen. Sie müssen ihre Fähigkeiten erweitern und gleichzeitig Daten-Manager, Analyst und Business-Stratege sein. Nur so können sie einen kontinuierlichen Lieferfluss garantieren und das Unternehmen profitabel halten. Gerade wer mit einer Vielzahl von Lieferanten zusammenarbeitet, deren Leistungen oder Produkte entscheidend für den Unternehmenserfolg sind, kann sich keine Lieferunterbrechungen leisten. Für ein weltweit agierendes Handelsunternehmen hat zum Beispiel schon eine kleine Verzögerung in einem einzigen Glied der Kette weitreichende Auswirkungen mit gravierenden finanziellen Folgen. Insbesondere dann, wenn diese Störung überraschend auftritt und keine Zeit bleibt, schnell und adäquat zu reagieren.

Finanzabteilungen müssen also nicht nur für Termintreue der Zulieferer sorgen, sondern auch künftige Entwicklungen vorhersehen und erkennen, wie sie sich auf die Liefersituation auswirken. Die Produktivität eines Lieferanten kann etwa durch Rohstoffmangel gefährdet sein, aber auch durch Umstände, die außerhalb seiner Kontrolle liegen – etwa Turbulenzen an den Finanzmärkten, Verbraucheraktionen, extremes Wetter oder politische Unruhen. Eine neue Dimension der Analyse ist gefragt. Unstrukturierte Daten müssen in die Risikobewertung mit einfließen.

Schon ein kleiner Pool an unstrukturierten Daten, etwa aktuelle Nachrichten oder Äußerungen in sozialen Medien, kann große Erfolge erzielen. Fließen sie in das Finanzmodell ein, lässt sich die Genauigkeit von Vorhersagen erheblich verbessern. So haben einige Auskunfteien bereits damit begonnen, nicht-numerische Daten in ihre Analysen mit einzubeziehen. Ihr Erfolg spricht für sich und regt die ganze Branche zum Umdenken an.

 Verbesserte Lieferplanungen durch unstrukturierte Daten – das wird die neue Norm.  

Unternehmen können sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch historische Daten bei der Planung berücksichtigen. Anhand dieser Kennzahlen können Finanzabteilungen beispielsweise leichter herausfiltern, welche Lieferanten sich am ehesten für eine Produkteinführung eignen. Außerdem erhalten Unternehmen ein umfassenderes Bild davon, wie stark die Situation des jeweiligen Lieferanten das neue Produkt gefährden könnte.

Womit wir wieder beim Thema Transparenz wären. Die oben genannten Vorteile lassen sich nur mit einem offenen Informationsaustausch erreichen. Das gelingt mithilfe eines gemeinsamen Dashboards, das alle relevanten Aktivitäten auf beiden Seiten erfasst. Unternehmen und Lieferanten haben darüber stets Zugriff auf dieselben aktuellen Daten. So kann die Finanzabteilung diese Daten ohne weiteres für Planungs- und Entscheidungsprozesse heranziehen. Lieferanten hingegen können den Bedarf beim Kunden jederzeit einsehen, ihre Workloads planen und Überbestände vermeiden. Einige Unternehmen gehen sogar so weit, dass sie Daten gemeinsam mit ihren Lieferanten managen, etwa für Details bei der Leistungs- und Lieferterminplanung. Dadurch erhalten beide Seiten einen tieferen Einblick, wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

 Mit der Cloud bringen Unternehmen mehr Transparenz in ihr gesamtes Supply Chain Management. 

Verbesserte Lieferplanungen durch unstrukturierte Daten – das wird die neue Norm. Immer mehr Unternehmen setzen auf Cloud-basierte Plattformen und Analysen. Erfahrungsgemäß lässt sich dadurch die Planungsgenauigkeit um 15 bis 20 Prozent verbessern – und das ist sicher erst der Anfang.


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