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IT-Fusionen

ERP-Cloud-Migration
Erfolgreiche IT-Fusionen im Jahr 2017

Dirk Thomas Wagner, Sales Development ERP Cloud, @dtwgermany


Eine erfolgreiche Fusion basiert zum großen Teil auf der richtigen Balance bei der IT-Integration

Wir befinden uns derzeit in einer unbeständigen Wirtschaftssituation. Viele Unternehmen haben jedoch trotz der unsicheren Lage einen oder mehrere Leitfäden gefunden – und die Fusionsaktivitäten nehmen zu.

In Europa wurden allein im ersten Quartal von 2017 Thompson Reuters 2017 laut Thompson Reuters Fusionen im Wert von 215,3 Milliarden US-Dollar durchgeführt. Dies stellt im Vergleich zum selben Zeitraum im letzten Jahr eine Steigerung von 16 Prozent dar und liegt an günstigen Wechselkursen, die US-Unternehmen zu ihrem Vorteil nutzen, sowie an der Rückkehr des politischen Optimismus in der EU.

 

„Unüberlegte und zu schnelle Integration ist ein kurzsichtiger Ansatz, bei dem unter Garantie Ineffizienzen entstehen. Es ist außerdem die gleiche Denkweise, durch die so viele große Unternehmen im Lauf der Jahre unnötig komplexe IT-Systeme aufgebaut haben.“

Es ist weiterhin eine Zunahme bei der Akquise von Technologieunternehmen – insbesondere von Top-Unternehmen, die führende Dienstleistungen, Produkte oder Algorithmen anbieten – durch etablierte Großunternehmen zu verzeichnen, die dadurch ihren Vorsprung zur Konkurrenz erhalten möchten.

Außerdem ist es bemerkenswert dass, vier von fünf Unternehmen Aussagen darüber trafen, dass sie Teile des Unternehmens in diesem Jahr abstoßen werden. Angesichts dieser Umstände ist klar, dass 2017 ein außerordentlich fusionsreiches Jahr wird.

Ein unbeschriebenes Blatt für smarte Arbeit

Das Erkennen von Chancen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor bei unsicheren Marktbedingungen, und eine Entscheidung über die Übernahme eines Unternehmens ist dabei noch der einfache Teil. Die größere Herausforderung besteht darin, mit dem neu erworbenen Unternehmen Werte zu generieren und gleichzeitig ein großes Integrationsprojekt mit all seiner Komplexität durchzuführen.

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Bewertungsleitfaden: Der Weg zu intelligenterer ERP in der Cloud

Die Fusion zweier Unternehmen ist ein vielschichtiger Prozess, der allzu oft das veranschlagte Budget übersteigt. Die Integration erfordert ausführliche Planung, ein auf die Veränderungen vorbereitetes IT-Team und Systeme, die flexibel genug sind, neue Arbeitsmethoden zu unterstützen. Trotz weit verbreiteter Kenntnis dieser Umstände kalkulieren immer noch 20  Prozent aller Unternehmen zu niedrig bei der Integration nach einem Merger.

Die IT-Teams sehen sich damit unvermeidlich einem großen Druck ausgesetzt, die Systeme zum Laufen zu kriegen, und sind daher bei der Integration verleitet, zu schnell vorzugehen, statt die beiden Systeme zunächst parallele zu betreiben. Dies ist ein kurzsichtiger Ansatz, bei dem garantiert Ineffizienzen entstehen. Es ist außerdem die gleiche Denkweise, durch die so viele große Unternehmen im Lauf der Jahre unnötig komplexe IT-Systeme aufgebaut haben.

 

„Im Gegensatz zu unflexiblen veralteten Systemen sind Cloud-Plattformen äußerst konfigurierbar und können nahezu über Nacht an sich ändernde Geschäftsanforderungen angepasst werden.“

Unternehmen sollten Fusionen als Gelegenheit nutzen, um ihre IT-Ansätze zu überdenken und neue Methoden für intelligentere Arbeitsweisen zu entdecken. In den Worten von McKree Lake von Accenture : „Diese Gelegenheit ist wie eine Kiste, die nur vorübergehend geöffnet ist.”

Die richtige Balance

Eine umfassende Konsolidierung stellt natürlich keine Lösung dar, ein bestimmtes Maß an Integration ist immer notwendig, um die Verfahren der beiden Unternehmen in Einklang zu bringen und langfristig effizienter zu arbeiten.

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Bewertungsleitfaden: Der Weg zu intelligenterer ERP in der Cloud

Das Unternehmen, von dem die Akquise ausgeht, möchte unter Umständen lediglich die Kernprozesse des erworbenen Unternehmens standardisieren, um die Back-Office-Verwaltung einfach zu halten, oder es bestehen bereits einige Gemeinsamkeiten bei den kundenbezogenen Systemen, die bis zu einem gewissen Maß konsolidiert werden können. Bestimmte Strategien sind projektspezifisch, das letztendliche Zielergebnis ist jedoch immer dasselbe: Beide Unternehmen sollten weitgehend autonom agieren können, um den Kundenanforderungen entsprechen zu können, während bestimmte gemeinsame Vorgänge zur Zusammenarbeit etabliert werden, um die Verfahren so einfach und kostengünstig wie möglich zu machen.

Cloud-basierte Anwendungen vereinfachen diese Verfahren jedoch sehr. Im Gegensatz zu unflexiblen veralteten Systemen sind Cloud-Plattformen äußerst konfigurierbar und können nahezu über Nacht an sich ändernde Geschäftsanforderungen angepasst werden. Da sie nicht durch physischen Platz eingeschränkt sind, lassen sie sich auch weitaus einfacher skalieren.

Hinzu kommt, dass Cloud- Umgebungen nur minimale Konfigurationsanforderungen haben. Die IT-Teams können Anwendungen somit nahezu sofort in der Cloud nutzen und ihre Arbeit auf wertsteigernde Aktivitäten konzentrieren, die zum Unternehmenswachstum beitragen.

 

„Beide Unternehmen sollten eine strategische Verbindung der wertvollen Ressourcen zum Ziel haben, um gegenseitig voneinander zu profitieren.“

Daten an erster Stelle

Bei vielen Fusionierungsprojekten stellt die unterschiedliche Nutzung der Daten in den Unternehmen ein Problem dar. Heutige Unternehmen sammeln riesige Volumen an Kunden- und Marktdaten, die zur Ausformung der Geschäftsstrategien notwendig sind. IDC hat eine Zunahme des Datenvolumens um das Zehnfache bis zum Jahr 2025 prognostiziert, wobei ein Großteil der Daten im Unternehmensbesitz sein wird.

Wie können Unternehmen ihre gesamten kombinierten Daten verwalten und auf das Wertvollste reduzieren, ohne dabei wichtige Informationen zu verlieren? Auch wenn es zunächst wieder so aussieht, als ob es das Einfachste wäre, die Daten von den beiden Unternehmen separat sammeln und nutzen zu lassen, sollten beide Unternehmen eine strategische Verbindung der wertvollen Ressourcen zum Ziel haben, um gegenseitig voneinander zu profitieren.

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Bewertungsleitfaden: Der Weg zu intelligenterer ERP in der Cloud

In Paris fand kürzlich die Veranstaltung Modern Business Experience von Oracle statt, bei der die zahlreichen Teilnehmer untersucht haben, warum revolutionierende Unternehmen, die disruptive Technologien entwickelten, bei nahezu allen Projekten mit einem Datenwissenschaftler zusammenarbeiten. Diese Unternehmen sind fortwährend auf der Suche, ihre Daten zur Gewinnung neuer Kunden zu nutzen, die wiederum langfristig weiter Produkte dieser Unternehmen kaufen und im Zuge dessen mehr Daten generieren, die dann in neuen Umsatzströmen eingesetzt werden.

Dies ist einer der Gründe dafür, dass Technologieunternehmen so attraktive Ziele für Akquisen sind, jedoch können auch Unternehmen aus anderen Branchen eine Lehre daraus ziehen: Bei der Fusionierung mit einem anderen Unternehmen kann einer der wichtigsten Vermögenswerte verloren gehen, wenn sie keine datenorientierte Kultur anwenden, um die Kräfte zu vereinen.

Viel zu oft erfüllen Fusionsprojekte aufgrund komplexer Integrationsverfahren nicht die Erwartungen. Die Kosten geraten bei der Anpassung der IT-Systeme und Geschäftsverfahren leicht außer Kontrolle, während gleichzeitig versucht wird, die beiden unterschiedlichen Arbeitskulturen aneinander anzupassen. Unternehmen, die auf den rasenden Fusionszug von 2017 aufspringen möchten, müssen sicherstellen, dass sowohl der IT- als auch der Geschäftsansatz sie bei der Realisierung der Vision unterstützt.


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