HR Analytics

Get Bigdata ready for HR

Wie Sie Ihre HR-Daten in drei einfachen Schritten fit für Big Data machen

Joachim Skura,
HCM Sales Development, Oracle Deutschland @JoachimSkura


Big Data wird auch das Personalwesen revolutionieren − Mit diesen Tipps haben Sie von Anfang an alles im Griff

Big-Data-Analyse verspricht neue Erkenntnisse über die eigene Belegschaft. Die Auswertung großer Datenmengen hilft Personalverantwortlichen bei der Entscheidungsfindung. Trends lassen sich schnell erkennen oder der Erfolg interner Programme treffend evaluieren. Big Data kann die Human Ressources (HR)-Abteilung bei der Planung und Organisation unterstützen, Kosteneinsparungspotentiale identifizieren und den Zeitaufwand sowie das Risiko bei der Umsetzung neuer Personalinitiativen reduzieren. Auch zur Entwicklung und Bindung von Leistungsträgern leisten Datenanalysen einen wichtigen Beitrag – blitzschnell kann etwa ausgewertet werden, in welchen Bereichen ein Mitarbeiter noch Defizite aufweist, oder welche Anreize ihm den meisten Mehrwert versprechen.

Big-Data-Analyse wird zweifellos in der Zukunft des Personalwesens eine tragende Rolle spielen, deshalb müssen Personaler sich schon jetzt mit ihrer Systematik und den Voraussetzungen einer wirksamen Implementierungsstrategie auseinandersetzen. Hier sind drei essentielle Tipps, wie sie Ihr Unternehmen und vor allem Ihre Daten fit für die Big-Data-Welt machen.

1. Brechen Sie Silos auf

Zunächst ist es wichtig, zu evaluieren, welche Daten man für die Umsetzung einer zukunftsfähigen HR-Strategie im eigenen Unternehmen benötigt. Allzu oft wird in dieser Phase schnell deutlich, wie in der derzeitigen Organisationsstruktur Daten an unterschiedlichsten Stellen, ohne Verbindung zueinander und ohne Zugriffsmöglichkeit von anderer Stelle abgelegt werden. Dies gilt insbesondere für die Verbindung von HR Daten mit Business Daten. Diese Daten-Silos gilt es so schnell wie möglich aufzubrechen. Die Migration auf ein Big-Data-System, bzw. ein Cloud System mit integriertem Data Warehouse, bietet für eine Neuausrichtung interner Prozesse eine exzellente Möglichkeit. Im Zuge der Umstellung sollte deshalb eine klare Strategie definiert werden, wie all diese Daten integriert werden müssen. Eins ist sicher: Flexibilität ist hier Trumpf – oder wissen Sie was Sie in drei Jahren analysieren wollen?

2. Ein einziges Erfassungssystem

Ein klares Verständnis für die Prozesse, wie Daten innerhalb des eigenen Unternehmens entstehen und gesammelt werden, ist eine fundamentale Voraussetzung für den Erfolg einer tragfähigen Big-Data-Strategie. Fehleranfällige manuelle „Copy und Paste“-Orgien müssen dabei unbedingt vermieden werden. Daten sollten idealerweise automatisch erfasst und nahtlos in ein einziges System, in dem alle erhobenen Daten zusammenlaufen − und auf das wiederum alle Teammitglieder zugreifen können − übertragen werden. Je weniger Daten manuell in das HR-System eingeben werden müssen, desto besser. Dieses Erfassungssystem ist als singuläre Schnittstelle entscheidend für die Qualität und Konsistenz der eigenen Datenbasis – und damit essentielle Voraussetzung für eine erfolgreiche Big-Data-Strategie.

3. Weniger ist mehr

Wenn man definiert hat, welche Daten man benötigt und auf welche Weise man sie sammeln möchte, geht es darum festzulegen, welche Analysen für das eigene Unternehmen strategisch sinnvoll sind. Dabei ist weniger zunächst mehr. Ein für den Anfang unkomplizierter und effizienter Ansatz wäre etwa die Untersuchung einfacher Korrelationen.Wie verhält sich HR Massnahme xy im Vergleich zum Mittel der Industrie? Was ist die durchschnittliche Time-to-Hire in meiner Branche? Zumeist ergibt sich schon aus dieser Methode ein erheblicher Mehrwert für das eigene Unternehmen. Diese ersten Einblicke schärfen schnell das Verständnis für die Funktionsweise von Big Data Analytics und vermitteln einen ersten Eindruck von der Qualität und dem Nutzen komplexerer Analysen. Sobald die Grundlagen gemeistert sind, kann man die Komplexität der Untersuchungen stetig steigern, zum Beispiel mit Predictive Analytics − einer vorausschauenden Analyse, aus der sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten lassen.

Dieser Überblick soll vor allem eines deutlich machen: Die wirksame Auswertung großer Datenmengen ist durchaus anspruchsvoll, mitunter kompliziert, aber längst kein Hexenwerk mehr. Mit diesen drei einfachen Schritten sind Sie bestens gerüstet für die faktengetriebene Entscheidungen im Personalwesen der Zukunft..


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