HR in der Cloud

HR in the Cloud

Wie man die HR-Cloud
Non-Techies erklärt

Joachim Skura,
HCM Sales Development bei Oracle, @JoachimSkura


HR-Verantwortliche sollten die vielen Vorteile der Cloud kennen – für ihren eigenen Alltag und ihr Unternehmen

Taxi-Fahrer verwickeln einen ja gerne in Gespräche. Zu Beginn einer Fahrt fragen sie mich normalerweise immer nach meinem Beruf. Darauf antworte ich meist, dass ich etwas mit HR-Technologie oder sogar, dass ich etwas mit HR-Cloud Computing mache. Damit ernte ich meist fragende Gesichter. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit vielen anderen Menschen in Unternehmen, die ich treffe.

Joachim Skura

Joachim Skura, HCM Sales Development.

Was hat HR im Kern denn mit Technologie zu tun? Und was ist denn diese Cloud überhaupt?

Ich arbeite für Oracle – daher lebe und atme ich Technologie. Da vergisst man leicht, dass es nicht jedem so geht. Zugegeben, HR-Verantwortliche lenken keine Taxis. Technologie spielt in ihrem Arbeitsalltag häufig noch immer eine Nebenrolle. Und das obwohl laut einer Studie von McKinsey die Cloud, Mobile Computing und die Automatisierung von Wissens-Routinen zu den Technologien gehören, die unseren „Alltag, die Unternehmen und die globale Wirtschaft grundlegend verändern“ werden.

Aber warum ist diese Erkenntnis noch nicht zu Allen durchgedrungen? Und was bedeutet das für den normalen HR-ler, abgesehen davon, dass er ein schickes Smartphone oder Tablet mit cooler Software bekommt? Und wo genau passiert die Cloud-Magie? Kurzum: Warum sollten sich HR-Verantwortliche überhaupt mit dem Thema Cloud beschäftigen?

 Warum sollten sich HR-Verantwortliche überhaupt mit dem Thema
Cloud beschäftigen? 


Um diese Fragen zu beantworten habe ich fünf Tipps zusammengestellt, die nicht nur jeden Personaler vom Mehrwert der Cloud überzeugen sollten, sondern auch kurz und prägnant genug sind, um während einer kurzen Taxifahrt erklärt werden zu können:

1. Die Cloud bündelt umfassendes Know-how an einem Ort

Bereits heute laufen weltweit zig tausende HR-Projekte über die Cloud. Dadurch haben Personaler permanent Zugriff auf die gesammelte Projektintelligenz zu den verschiedensten HR-Themen wie Recruiting, Personalführung und Talent-Management. Es gibt wenige Anforderungen, die Personaler brauchen, die nicht bereits in einem der HCM-Cloud-Projekte bearbeitet wurden. So können sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und müssen das Rad in puncto Best Practices nicht neu erfinden.

2. Mit der Cloud zieht man mehr Nutzen aus (Big) Data

Viele Daten zu besitzen allein bringt noch keinen Vorteil – man muss sie auch interpretieren können. Erst dann erhält man Informationen und Erkenntnisse. Allerdings sind HR-Mitarbeiter in der Regel keine Daten- und/oder Statistik-Spezialisten: Um schnell die richtigen Erkenntnisse gewinnen zu können, benötigen sie daher eine verständliche Aufbereitung und intuitive Darstellung von Datenzusammenhängen. Dieser Prozess erfordert umfassendes Know-how und die passende Technologie. Und genau bei diesen hohen Anforderungen kann die Cloud mit ihren stetig weiterentwickelten Grafiken helfen. Durch sie wird (Big) Data zu einem mächtigen HR-Tool, mit dem datenbasierte Entscheidungsprozesse vorangetrieben werden.

3. Über die Cloud kann man auf das Wissen Anderer zugreifen

Nur weil Daten korrelieren, besteht noch lange kein Kausalzusammenhang. Für HR-Verantwortliche ist es aber essenziell, eben jene kausalen Zusammenhänge zu erkennen. Beispielsweise enthält unser Prognosemodell zur Wahrscheinlichkeit freiwilliger Kündigung ca. 27 unabhängige Korrelationen. Diese enorme Analyseaufgabe kann kaum ein Unternehmen alleine stemmen. Mittels Cloud können wir dies leisten, da wir zum einen die Rückmeldungen zur „Eichung“ der Systeme bekommen, aber vor allem den riesigen Aufwand auf viele Schultern verteilen können.

4. Self Service braucht Mobile Computing

Mit Self Service lässt sich Administration in der HR-Abteilung verringern und im Ideal den „HR-Aktionsrahmen“ der Mitarbeiter erhöhen. Aber Self Service funktioniert nur, wenn die Mitarbeiter auch mitmachen. Dafür müssen die Angebote verständlich und mobil verfügbar sein. Die Cloud ist diesbezüglich der effektivste Weg – mit einer mobilen, sicheren und intuitiven Benutzeroberfläche.

5. Nie wieder Zeit mit Excel verschwenden

Personaler verwenden durchschnittlich knapp die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Bearbeitung von Excel-Dokumenten. Eine professionelle Cloud bietet ein integriertes Data Warehouse mit an. Ein zentraler und einheitlicher Speicherort für Daten wird geschaffen. Moderne Analyse-Tools können diese Prozesse identifizieren und vieles automatisieren. Dadurch müssen HR-Mitarbeiter deutlich weniger Zeit in aufwendige Excel-Tabellen investieren und können sich auf die Belange des Unternehmens und der Menschen konzentrieren.

Das Entscheidende aber ist, dass die Cloud weit mehr zu bieten hat, als nur die Effizienz von Prozessen zu steigern. Sie ermöglicht es nicht nur, die Dinge anders zu tun, sondern bietet die Chance, andere Dinge zu tun.

 Die Cloud ermöglicht es nicht nur, die Dinge anders zu tun, sondern bietet die Chance, andere Dinge zu tun. 


Mitarbeiter können zielgerichteter eingebunden werden, sie können eigenverantwortlicher arbeiten, das Management kann durch datengestützte Entscheidungen besser gebrieft werden, etc. Die Cloud kann ein mächtiges Tool sein, mit dem sich HR als strategischer Partner des Managements positionieren kann.

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