Oracle Human Capital Management

Human Capital Management

Social Recruiting muss ein fester Bestandteil im Werkzeugkasten von Personalverantwortlichen werden

Joachim Skura, HCM Sales Development,
Oracle Deutschland @JoachimSkura


So lange Social Recruiting ein Nischendasein fristet, verpassen Arbeitgeber eine riesige Chance

Seit Jahren ist Social Recruiting DAS Trendthema im Personalwesen. Zwar spricht gefühlt jeder über die Identifizierung, Ansprache und Anwerbung neuer Mitarbeiter in sozialen Kanälen, dennoch existieren in den wenigsten Unternehmen echte Social Recruiting Strategien. Noch weniger Personaler haben Social Recruiting bisher wirksam und sinnvoll in ihre Prozesse integriert. In Summe ist das Ergebnis endloser Diskussionen, Fachkonferenzen und Denkschriften deshalb mehr als ernüchternd. Denn viel mehr als eine riesige verspielte Chance, die hellsten Köpfe und vielversprechendsten Talente per innovativem Ansatz an das eigene Unternehmen zu binden, ist bisher vom Buzzword „Social Recruiting“ nicht geblieben. Das muss sich ändern!

Die Hauptursache für den schwierigen Stand von Social Recruiting ist meines Erachtens ein grundsätzliches Missverständnis des eigentlichen Konzepts. Viele Unternehmen glauben heute schon, dass sie wirksame Social-Recruiting-Prozesse etabliert haben, sind aber Lichtjahre von „was heute möglich ist“ entfernt. Tatsächlich verlangt echtes Social Recruiting eine ganz neue Denke, einen Transformationsprozess, der die traditionelle Arbeitsweise von HR-Verantwortlichen auf den Kopf stellt.

Vier grundsätzliche Eigenschaften machen, meines Erachtens, eine echte Social Recruiting Strategie aus:

  • Regelmäßigkeit – Hie und da ein Jobangebot online zu stellen oder mal einen Tweet zu senden, hat nichts mit Social Recruiting zu tun! Echtes Social Recruiting lebt von häufigen Beiträgen in mehreren Netzwerken. Das schafft dauerhafte Sichtbarkeit.
  • Mundpropaganda – Social Recruiting ist vor allem eines: sozial. Gute Leute kennen gute Leute. Es gilt diese Ketten zu aktivieren.
  • Transparentes Anreizsystem – Mitarbeiter lassen ihre eigenen sozialen Kanäle nur dann in eine Social-Recruiting-Strategie einspannen, wenn sie selbst partizipieren können.
  • Automatisierung – Die Schlüsselkomponente einer ernstzunehmenden und konkurrenzfähigen Social-Recruiting-Plattform ist die Möglichkeit zur Automatisierung. Jobausschreibungen achtlos in den sozialen Äther zu kippen, kann keine tragfähige Strategie sein. Social Recruiting lebt von Gesprächen zwischen Bewerbern und denjenigen, die das eigene Unternehmen am besten kennen und damit gleichzeitig seine größten Fürsprecher sind: die eigenen Mitarbeiter. Zudem muss Social Recruiting modern sein: embedded Videos, die zeigen „wie es in einem Job zugeht“, individuelles Branding, individuelle Ansprache „Hallo Herr... , Hallo Thomas, schön, dass Sie da sind..“, Empfehlungen durch das System „Hallo Thomas, letztes Mal interessierten Sie sich für.... – dürfen wir Sie auf Folgendes aufmerksam machen…“

Hierin liegt die Zukunft: in einem elektronisch unterstützten Dialog und nicht in „Post and Pray“. Begeistern und neugierig machen auf Rollen und Aufgaben ist das Ziel. Generische Bergsteigerbilder oder Segelboote haben ausgedient in der Ansprache.

Sie wollen wissen, wie das aussieht? Sie wollen SEHEN wie das geht? Dort werden wir das „live und in Farbe“ vorführen!


Mehr erfahren

Wir helfen Ihnen gerne

Sprechen Sie mit einem Vertriebsexperten

Sprechen Sie mit dem Oracle Support

Erhalten Sie alle Informationen zuerst

Nach Thema anmelden