Big Data und IoT

Big Data and IoT

Wie IoT und Big Data
zusammen immense Chance eröffnen

Paul Sonderegger,
Big Data Strategist, Oracle @PaulSonderegger


Das Internet of Things (IoT) wird immer realer – zusammen mit Big Data eröffnet es immense Chancen.

Intel

Das IoT zeigt geradezu ideal jene drei Prinzipien auf, die steuern, was mit Datenkapital passiert:

  • Daten entstehen durch Ereignisse. Ob sich ein Container bewegt, eine Raumtemperatur ändert oder ob die Klappen einer Flugzeugtragfläche ausfahren – alles ist ein Ereignis. Aber: Die Information über solche Ereignisse geht meistens verloren, ob in Maschinen, Gebäuden oder sonst wo. Noch. Das Rennen zwischen Unternehmen, die solche Informationen digitalisieren und zu Daten machen wollen, hat längst begonnen
  • Daten erzeugen mehr Daten. Wenn z. B. ein Algorithmus mithilfe akkumulierter Daten Wartungspläne für Trafos berechnet oder wenn in einem automatisierten Lager die Warenströme selbst ihre Performance in das System einspeisen und diese Performance damit optimieren – so etwas verschafft Wettbewerbsvorteile, die kaum aufzuholen sind.
  • Paul Sonderegger

    Paul Sonderegger, Big Data Strategist

  • Plattformen gewinnen an Boden. Durch zunehmende Digitalisierung und Datenströme werden auf einmal Branchen erstmals mit einem Wettbewerb um die besten Plattformen konfrontiert: Hersteller von Luxusautos finden sich in der Situation wieder, dass sie darum rittern, als erste mitvernetzten Fahrzeugsystemen ausgestattet zu werden – kaum anders geht es den Herstellern von Schwermaschinen oder Sportkleidung und Bauunternehmern.

Nicht einmal Dienstleister entgehen so ohne Weiteres der Wettbewerbsthematik, die das IoT aufwirft. Banken machen sich Sorgen, weil Uhren, Ringe und sogar Jackenaufschläge mit entsprechender elektronischer Ausrüstung im Zahlungsverkehr mitmischen. Krankenversicherungen schlagen sich mit den Konsequenzen tragbarer Gesundheitssensoren herum. Sie alle fragen sich, wie sie damit umgehen sollen.

Die erste Antwort lautet Cloud-Technologien. Der Oracle Internet of Things Cloud Service kann z. B. sichere Zwei-Wege-Verbindungen zu solchen Geräten herstellen (direkt oder über ein Portal), in Echtzeit die Daten dieser Geräte analysieren und sie mit Unternehmens-Apps verknüpfen, um damit dann etwas anzufangen. Aber dabei braucht es nicht zu bleiben. Der Oracle IoT Cloud Service benutzt außerdem Oracle Database Exadata Cloud Service, um die genannten Gerätedaten mit der betrieblichen Lagerhaltung zu verknüpfen.

 Few businesses – even services firms – are insulated from the competitive issues raised by IoT. 

Eine weitere großartige Verbindung ist die mit dem Oracle Big Data Discovery Cloud Service: Das erleichtert die Untersuchung der Gerätedaten parallel zur Auswertung von Daten über Kunden, Kundendienst oder bestimmte Geschäftsabläufe – wobei sich neue Zusammenhänge und Muster zeigen können. Der Oracle Mobile Cloud Service schließlich ist in der Lage, Daten aus Geräteanalyseneingebettet in mobile Apps zur Verfügung zu stellen.

Aber: Daten von Dingen aus der Wirklichkeit bringen nur dann etwas, wenn man sie nutzt. – Wie, fragen sich Unternehmer.

 Daten von Dingen aus der Wirklichkeit bringen nur dann etwas, wenn man sie nutzt. 

Vier Arten, IoT-Daten zu Mehrwert zu machen

Genaues Tailoring durch Daten: Betriebszustände und Leistungsverläufe liefern Daten, die durchbestimmte Algorithmen rechtzeitig die Wartung für einzelne Geräte anfordern können. In einem Windparkkann z. B. ein Windrad an der Windfront andere Wartungsbedarfe haben als ein anderes weiter hinten. Wenn das berücksichtigt wird, kann sich das positiv auf die Lebensdauer auswirken und weniger Stehzeitkosten verursachen als bei einem starren Wartungsplan.

 Das IoT ist alles in allem eine der wichtigsten Quellen des neuen Daten-Kapitals. Diese hoch innovativen digitalen Produkte und Services werden schon bald Leitindikatoren für einen von Daten gesteuerten Wettbewerb und für cloudbasierte betriebliche EDV sein.  

Interne Daten-”Marktplätze”: Um Daten in einen Zusammenhang zu bekommen, müssen sie mit Daten von anderen Maschinen kombiniert werden, mit Bestandsdiagrammen, Wetterdaten oder anderen Daten zu Besitzern, Betreibern und der Umgebung. Das CERN als eine der modernsten Forschungseinrichtungen weltweit betreibt einen Teilchenbeschleuniger, um die Ursprünge des Universums besser zu verstehen. Für den fehlerfreien Betrieb dieses Large Hadron Colliders richtete das CERN einen Datenmarktplatz ein, auf dem Techniker sich die Daten der Tieftemperatursysteme, Betriebsabläufe und andere Betriebsdaten ansehen können. Das ist ein bisschen wie Einkaufen – jedenfalls erleichtert es neue Verknüpfungen von Daten, um schneller Antworten auf neue Fragen zu den Leistungen dieses einzigartigen Geräts zu bekommen.

Daten geben Anstöße:Die Auswertung von Gerätedaten führt mitunter dazu, dass Menschen dieseGeräte und deren Ausstattung effizienter nutzen. Zum Beispiel gibt eine europäische AutoversicherungFahrern die Ergebnisse der Beobachtung ihrer Fahrweise durch die Fahrtdatenaufzeichnung weiter. Mitdieser Rückmeldung können die Fahrer dann nicht nur ihre Fahrweise anpassen – die Versicherung kann auch das Schadensrisiko senken.

Daten als Dienstleistung: Manchmal lassen sich Gerätedaten auch für gutes Geld an Dritte verkaufen. Sportligen wie die amerikanische für Stock-Car-Rennen und die National Football League verkaufen z. B. Streamingdaten von ihren Events zusätzlich zu den Übertragungsrechten. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass solche Deals auch in weniger hippen Feldern normal werden, wenn sich das IoT im Bereich von Transport und Logistik verbreitet.

Das IoT ist alles in allem eine der wichtigsten Quellen des neuen Daten-Kapitals. Diese hoch innovativen digitalen Produkte und Services werden schon bald Leitindikatoren für einen von Daten gesteuerten Wettbewerb und für cloudbasierte betriebliche EDV sein.

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Dieser Artikel über Big Data wurde von Oracle und Intel® für Sie erstellt.

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