Cloud Investition

Cloud Investment

IT-Ausgaben für die Cloud
richtig steuern

John Abel, Leiter Technologie und Cloud, Oracle Großbritannien,
Irland und Israel, Oracle @JAbel_Oracle


Unternehmen benötigen die richtige Investitionsstrategie, um das Potenzial der Cloud voll auszuschöpfen.

Intel

Mehr Agilität, Flexibilität und die Möglichkeit, Innovationen schneller umzusetzen: Die Vorteile der Cloud sind bekannt. Doch bisher schöpfen nur wenige Unternehmen das Potenzial voll aus. Schuld daran sind weniger die Cloud-Lösungen selbst als vielmehr eine fehlende Strategie und dezentrale Verantwortlichkeiten für IT-Investitionen. Wenn eine übergreifende Planung fehlt und Fachabteilungen IT-Systeme in Eigenregie anschaffen, kommt es zu Fehlinvestitionen und Schatten-IT. Das zeigt eine neue Studie unter Unternehmen in der EMEA-Region.

 Fachabteilungen dürfen nicht von IT-Entscheidungen ausgeschlossen sein. Stattdessen ist eine engere Zusammenarbeit zwischen der IT- und den Fachabteilungen gefragt. 

Die Verlockung für Fachabteilungen ist groß: Cloud-Dienste sind heute für fast jede Anwendung verfügbar und lassen sich ohne großen Aufwand einsetzen. Warum also nicht schnell einen Dienst buchen, um ein dringendes Problem zu lösen? Doch durch solche Alleingänge an der IT-Abteilung vorbei plagen sich viele Unternehmen mittlerweile mit Schatten-IT herum. 66 Prozent der CIOs, die weniger als die Hälfte des IT-Budgets im Unternehmen kontrollieren, sind davon betroffen. Was für die Fachabteilung zunächst nach einer attraktiven Lösung klingt, zieht gravierende Folgen nach sich. Denn die Einzellösungen arbeiten häufig nicht zusammen, führen zu Datensilos und zersiedelten IT-Landschaften, die nur schwer zu managen sind. 38 Prozent der Befragten CIOs in der Studie geben an, dass Schatten-IT die Bereitstellung von IT-Leistungen komplexer macht und 35 Prozent sprechen von erhöhten Sicherheitsbedenken.

Auch finanziell gesehen bremst Schatten-IT den Cloud-Erfolg. So wird es für CIOs angesichts der versteckten Kosten schwierig, den Return on Investment für die IT-Bereitstellung zu kalkulieren. Falsche Investitionen treiben die Ausgaben in die Höhe. 33 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass Fachabteilungen zu viel zahlen, wenn sie Dienste an der IT-Abteilung vorbei buchen oder sogar die falschen Cloud-Services kaufen (30 Prozent). 35 Prozent der Befragten sprechen davon, dass Fachabteilungen sogar Cloud-Dienste neu buchen, die eigentlich längst schon im Einsatz sind.

 Eine zentrale Steuerung der Cloud-Ausgaben ist dringend erforderlich, um mehr Flexibilität zu gewinnen, mehr Cloud-Services bereitzustellen und Innovationen besser vorantreiben zu können. 

Wer wann welche Cloud-Services kaufen darf – das sollten Unternehmen klar regeln. Eine zentrale Steuerung durch die IT-Abteilung bietet sich an. Das bedeutet nicht, dass Fachabteilungen künftig von IT-Entscheidungen ausgeschlossen sind. Stattdessen ist eine engere Zusammenarbeit zwischen der IT- und den Fachabteilungen gefragt. Die Kontrolle über das IT-Bugdet und die Bereitstellung von IT-Diensten aber sollte in der Verantwortung des CIO bleiben. 70 Prozent der Befragten meinen, dass sich so die Gesamtkosten der IT reduzieren ließen. Der Großteil der Studienteilnehmer hält eine zentrale Steuerung der Cloud-Ausgaben für dringend erforderlich, um mehr Flexibilität zu gewinnen (74 Prozent), mehr Cloud-Services bereitzustellen (72 Prozent) und Innovationen besser vorantreiben zu können (66 Prozent).

Doch auch CIOs müssen bei Cloud-Investitionen umdenken. Anschaffungen dürfen nicht länger unabhängig vom Gewinn oder vom Innovationspotenzial erfolgen. Stattdessen sollten sie an Projekte gebunden sein und sich an den Anforderungen der Fachabteilungen orientieren. Der CIO muss den Bedarf ermitteln und sich eng mit dem CEO und CFO absprechen. So kann er eine übergreifende Enterprise-Cloud-Strategie entwickeln, die alle Cloud-Ressourcen mit einbezieht – ob Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud, On-Premise-Lösungen, konvergierte Infrastrukturen oder andere Modelle.

 Anschaffungen dürfen nicht länger unabhängig vom Gewinn oder vom Innovationspotenzial erfolgen. Stattdessen sollten sie an Projekte gebunden sein und sich an den Anforderungen der Fachabteilungen orientieren. 

Eine solche umfassende Cloud-Strategie und eine zentrale Steuerung der Ausgaben in enger Kooperation mit den wichtigen Stakeholdern hilft Unternehmen dabei, das Potenzial der Cloud besser auszuschöpfen. Im Idealfall erhalten Fachabteilungen passgenaue Cloud-Dienste von einer IT-Abteilung, die die wichtigen Technologien kennt und den Überblick behält. Dadurch reduzieren sich die Ausgaben für Cloud-Dienste und der ROI lässt sich besser kalkulieren. Datensilos, wie sie in 46 Prozent der befragten Unternehmen vorherrschen, werden vermieden. Gleichzeitig vereinfacht sich das IT-Management. 95 Prozent der CIOs und damit die überwältigende Mehrheit empfinden es als problematisch, wenn Fachabteilungen selbstständig IT-Investitionen tätigen. Ihre Arbeit wird dadurch unnötig verkompliziert. Das sollte sich dringend ändern.


Diesen Artikel zur Oracle Cloud Infrastructure präsentieren Ihnen Oracle und Intel®.

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