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Oracle IaaS Adoption

You & IaaS

Einsteigen, Marktimpulse setzen, wachsen

Unsere neueste Pulse-Umfrage wurde im Juli und August 2017 durchgeführt und erfasst die Ansichten von 1.600 leitenden IT-Fachleuten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz von IaaS in den drei Monaten nach der letzten Umfrage weiter zugenommen hat und dass die Einstellung zu IaaS zunehmend positiv ist.

 

Sicherheit und Fachkräftemangel sind keine unüberwindlichen Hindernisse

Die Frage der Datensicherheit wird zwar oft mit dem gewählten IaaS-Anbieter in Verbindung gebracht, stellt aber für weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen ein gravierendes Problem dar: Nur 32 Prozent nennen diesen Punkt als eine der drei größten Herausforderungen bei der Umstellung auf IaaS.

Die Datensicherheit spielte schon in der ersten Pulse-Umfrage eine große Rolle. Der Anteil der Befragten, die sie als größte Herausforderungen nennen, liegt in dieser zweiten Umfrage um 6 Prozentpunkte höher. Möglicherweise haben schlagzeilenträchtige Sicherheitsvorfälle wie die Ransomware-Angriffe mit WannaCry und Petya/ NotPetya sowie das baldige Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung diese Fragen ins Rampenlicht gerückt und die Bedenken gesteigert.

Dennoch überwiegen für die Unternehmen unter dem Strich die Vorteile – insbesondere bezüglich der Sicherheit. 52 Prozent der Unternehmensvertreter halten ihre IT-Infrastruktur nach dem Umstieg auf IaaS für sicherer und 63 Prozent sind der Ansicht, dass IaaS-Lösungen den Best Practices für den Schutz der Unternehmensarchitektur entsprechen.

Fachkräftemangel

Immer mehr Unternehmen setzen IaaS ein, die Technologie wird immer ausgereifter und die Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften übersteigt das Angebot bei Weitem. 28 Prozent der befragten Unternehmensvertreter nannten diesen Fachkräftemangel als eine der größten Hürden für die Umstellung auf IaaS.

Dieser Wert ist in den letzten drei Monaten um 21 Prozentpunkte gestiegen und hat sich damit vom dritten auf den zweiten Rang der größten Herausforderungen rund um IaaS vorgeschoben.

Externe Berater

Chart 8

Diagramm 8: Was die Befragten anders machen würden

Wahrscheinlich ist auch dies ein Symptom des geschilderten Fachkräftemangels: Ein erheblicher Anteil der Umfrageteilnehmer gibt an, dass eine Zusammenarbeit mit externen Beratern bei der IaaS-Implementierung vorteilhaft gewesen wäre.

Auf die Frage, was sie anders machen würden, wenn sie mit ihrer IaaS-Implementierung noch einmal ganz von vorn beginnen könnten, antworteten 33 Prozent der Befragten, dass sie externe Berater hinzuziehen würden, um die Technologie besser zu verstehen.

Diese Bereitschaft, externe Experten ins Boot zu holen, unterstreicht die Bedeutung von IaaS für Unternehmen: Wer bereit ist, mehr für die Einführung der Technologie auszugeben, ist offensichtlich von ihrem Potenzial überzeugt. Außerdem lässt sich das steigende Interesse an einer Zusammenarbeit mit externen Beratern möglicherweise auch darauf zurückführen, dass Unternehmen mehr Wert auf einen objektiven Überblick über die verschiedenen Anbieter und Tools auf dem Markt sowie über zukünftig verfügbare Funktionen legen.

Stolpersteine

Chart 9

Diagramm 9: Herausforderungen bei der IaaS-Einführung in der Region EMEA

Die größten Problembereiche schätzen die befragten Unternehmen aus der Region EMEA recht unterschiedlich ein: Einige sehen sie bei den Nutzern, andere beim Anbieter.

Für die Vertreter der britischen Unternehmen gehörten auch interne Probleme zu den größten Hindernissen bei der Einführung von IaaS. So nennen 15 Prozent von ihnen den Mangel an Fachkenntnissen im Unternehmen als das größte Problem und 14 Prozent Kostenüberschreitungen. In Deutschland und Italien wurden diese Punkte nur von 7 bzw. 10 Prozent der Befragten genannt. Für saudi-arabische Unternehmen sind Kostenüberschreitungen jedoch ebenfalls das meistgenannte Problem (13 Prozent).

 Die deutschen Umfrageteilnehmer sehen dagegen eher die Anbieter als Quelle von IaaS-Problemen: 9 Prozent führen Probleme hauptsächlich auf die mangelnde Reife der angebotenen IaaS-Lösungen zurück. Nur 3 Prozent der Befragten aus britischen Unternehmen wählten diese Antwort. Ebenfalls 9 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer halten die Bindung an einen Hersteller für problematisch, im Vergleich zu nur 2 Prozent der Befragten aus italienischen Unternehmen.

Der nächste Schritt: Automatisierung

Mit dem Wechsel zu IaaS wollten die IT-Abteilungen ihre Beschäftigten von eintönigen manuellen Arbeiten wie Hardwareverwaltung und Softwareupdates entlasten. Dazu bieten sich aber schon bei der IaaS-Implementierung Möglichkeiten, die oft übersehen werden.

Fast ein Viertel der befragten Unternehmen (22 Prozent) würden bei einem hypothetischen erneuten Umstieg auf IaaS automatisierte Migrationstools einsetzen. Mit Ravello von Oracle können Unternehmen beispielsweise reibungslos Workloads aus einem unternehmensinternen Rechenzentrum auf eine Cloud-Plattform auslagern, ohne dass teure und risikoträchtige Modifikationen vorgenommen werden müssen.

In den meisten Firmen traten bei der Umstellung weniger Probleme auf als erwartet: Für 58 Prozent gestaltete sich der Wechsel zu IaaS einfacher als erwartet und 54 Prozent fanden ihn nicht anspruchsvoller als einen Serverwechsel, manche sogar deutlich einfacher. Diese Anteile werden aller Voraussicht nach noch zunehmen, wenn der Einsatz automatisierter Migrationstools, die die Einführung erleichtern, zur gängigen Praxis wird. 


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