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Why PaaS?

Akronyme und Cloud-Plattformen: Was sie wirklich bedeuten

Dain Hansen, Director,
Cloud Platform GTM, Product Business Group @Dainsworld


Führungskräfte können die Vorteile von Cloud-Plattformen nur ermessen, wenn sie wissen, worum genau es eigentlich geht.

Intel

In atemberaubendem Tempo jagt eine technische Innovation die nächste. Das ist zwar beeindruckend, aber dadurch wird das Dickicht aus Akronymen und Fachausdrücken leider immer undurchdringlicher. Dieses Problem zeigt sich nirgendwo deutlicher als in der Welt des Cloud-Computing, wo gefühlt keine Woche vergeht, ohne dass eine neue Technologie „as a Service“ angeboten wird: SaaS, IaaS und natürlich PaaS (Platform as a Service). Eine von Oracle durchgeführte Untersuchung zeigte jetzt, dass nur in 32 Prozent der Unternehmen wirklich klar ist, was PaaS (die Technologie hinter Cloud-Plattformen) tatsächlich ist, und in 29 Prozent der Unternehmen gaben die Befragten zu, das ganz und gar nicht zu verstehen .

Dain Hansen

Dain Hansen, Director, Cloud Platform GTM

Früher war das kein Problem, schließlich war die IT-Abteilung für die Infrastruktur im Unternehmen verantwortlich. Da mussten Geschäftsbereichsleiter (oder allgemeinverständlicher: Manager) die allerneuesten Schlagwörter nicht aus dem Effeff kennen: Solange die IT das alles im Griff hatte, konnten die Manager sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, ohne zu tief in die Technik einzutauchen, die sie dazu verwendeten.

Heute ist das anders. Heute stehen über die Cloud kostengünstige, flexible und – besonders wichtig – benutzerfreundliche IT-Ressourcen zur Verfügung und viele Führungskräfte kümmern sich inzwischen selbst um die IT-Anforderungen . In vielen Fällen geben sie sogar die maßgeblichen Impulse für die Beschaffung und das Projektmanagement – früher die Domäne der IT. In dieser neuen Situation müssen Führungskräfte unbedingt wissen, was hinter SaaS, PaaS oder IaaS steckt, wofür diese Ausdrücke stehen und welche Technologien damit gemeint sind. Von den genannten Schlagwörtern ist meines Erachtens der Begriff der Cloud-Plattform am verwirrendsten für Menschen, die keine Technik-Spezialisten sind. Es fängt damit an, dass das Wort „Plattform“ so vage ist.

 In einer vor Kurzem von Oracle durchgeführten Untersuchung gaben nur 32 Prozent der Befragten an, dass ihnen völlig klar ist, was PaaS ist. 29 Prozent gaben an, dies überhaupt nicht zu verstehen.


Dieses Wort wurde über Jahre von Vertriebsteams, Marketingleuten, Journalisten und noch vielen anderen missbraucht, so dass es heute zu einem sehr unbestimmten Ausdruck für irgendwelche Technik, Geräte, Systeme oder Software geworden ist. Zudem wurde zwar in der Fachpresse viel über PaaS geschrieben, aber die Definition war von Artikel zu Artikel und von Broschüre zu Broschüre unterschiedlich. Dennoch ist PaaS meiner Meinung nach die „as a Service“-Technologie, mit der Führungskräfte sich unbedingt genauer befassen sollten,

denn die Technologie hinter Cloud-Plattformen ist der Schlüssel für geschäftliche Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Sie ermöglicht digitale Innovationen, denn sie hilft Unternehmen beim Testen und Bereitstellen von Web-Anwendungen, die das Potenzial haben, ganze Branchen umzugestalten. Die Technologie hinter Cloud-Plattformen kann jeden Bereich eines Unternehmens verändern: Vertrieb und Marketing, Kundendienst, Finanzen, Personalwesen und IT. Sie macht diese Geschäftsbereiche effizienter, wirksamer, flexibler und produktiver und sie beschleunigt die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für Kunden, Partner und Mitarbeiter. Und genau deshalb ist es so wichtig, dass Geschäftsbereichsleiter (Pardon: Manager!) genau wissen, was mit dem Terminus „Cloud-Plattform“ gemeint ist: Sie müssen verstehen, welche Technologien dazu gehören, wenn sie deren Vorzüge voll ausschöpfen wollen.

 Da über die Cloud jetzt kostengünstige, flexible und – besonders wichtig – benutzerfreundliche IT-Ressourcen zur Verfügung stehen, kümmern sich viele Führungskräfte inzwischen selbst um die IT-Anforderungen des Unternehmens.



Die Cloud-Plattform kurz erklärt

Im Wesentlichen stellt eine Cloud-Plattform die Tools bereit, mit denen Unternehmen Anwendungen entwickeln, bereitstellen und betreiben. Im Vergleich zum Aufbau und Betrieb einer vergleichbaren unternehmensinternen Plattform und Infrastruktur ist sie deutlich kostengünstiger und weniger komplex. Für diejenigen von Ihnen, die mit den IT-Schichten in einem Unternehmen vertraut sind: Die Cloud-Plattform befindet sich zwischen IaaS (Instrastructure as a Service) und SaaS (Software as a Service). Sie ist daher das Verbindungsglied zwischen dem „Front-end“ einer Anwendung (beispielsweise zur Zeiterfassung oder zur Lohnbuchhaltung) und dem „Back-end“, also der notwendigen Infrastruktur (Rechenleistung, Netzwerk, Speicherplatz).

 Im Wesentlichen stellt eine Cloud-Plattform die Tools bereit, mit denen Unternehmen Anwendungen entwickeln, bereitstellen und betreiben. Im Vergleich zum Aufbau und Betrieb einer vergleichbaren unternehmensinternen Plattform und Infrastruktur ist sie deutlich kostengünstiger und weniger komplex.


Eine Komplettlösung für eine Cloud-Plattform stellt integrierte cloudgestützte Plattform-Services bereit, die aus vorinstallierten und konfigurierten Datenbanken und Middleware bestehen, also Komponenten wie Anwendungsplattformen, Tools zur Integration, Prozessmanagement, Inhaltsverwaltung oder Website-Management. Sie kann auch eine Plattform zum Entwickeln, Testen und Bereitstellen verschiedenster Unternehmensanwendungen darstellen, etwa für Transaktionen oder Analyseaufgaben. Cloud-Plattformen können auch zur Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen („Big Data“) eingesetzt werden, zur Bereitstellung von SaaS-Anwendungen dort im Unternehmen, wo sie gebraucht werden (lokal oder in der Cloud), oder zur raschen Skalierung neuer Web-Services. Oracle hält für alle Einsatzgebiete ein umfassendes Angebot branchenführender Plattform-Services bereit: Anwendungsentwicklung, Datenmanagement, Management des IT-Betriebs, visuelle Analysen, Integration, Inhalte und Prozesse, Sicherheit, Big Data und nicht zuletzt Mobilanwendungen.

 Die Technologie hinter Cloud-Plattformen ist der Schlüssel für geschäftliche Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Sie ermöglicht digitale Innovationen, denn sie hilft Unternehmen beim Testen und Bereitstellen von Web-Anwendungen, die das Potenzial haben, ganze Branchen umzugestalten.


Für Manager, die noch nicht sicher sind, was sie von Cloud-Plattformen haben: Es geht darum, schnellere Innovationen zu ermöglichen. Es geht darum, neue Lösungen für das Unternehmen einfach, schnell und kontrolliert bereitzustellen, Managern einen besseren Einblick in das Geschäft und damit das Steuer in die Hand zu geben, den Dialog mit Kunden zu erleichtern und den Betrieb effizienter zu gestalten.

Ich bin überzeugt, dass die Technologie hinter Cloud-Plattformen eine der wichtigsten Technologieentwicklungen des kommenden Jahres sein wird, und das zeichnet sich schon jetzt ab. Die Unternehmen, die sie am schnellsten richtig einsetzen, werden sich damit einen riesigen Wettbewerbsvorteil sichern.


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