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The Fortress Cloud

Auswahl von Cloud-Anbietern: Drum prüfe, wer sich bindet

Chris Chelliah, Group Vice President and Chief Architect,
Core Technology and Cloud, Oracle Asia Pacific @chrischelliah


IT-Beschaffung war schon immer ein aufwendiger und komplexer Prozess.

Intel

Anforderungen festlegen, Lieferanten bewerten und Konzepte prüfen – das dauert Monate, manchmal sogar Jahre. Gleichzeitig lassen erste Ergebnisse lange auf sich warten. Der Vorteil der Cloud hingegen liegt in einem schnellen Setup und der Bereitstellung von Anwendungen. Unternehmen müssen Hardware-Infrastruktur nicht mehr einzeln aussuchen, kaufen und installieren. Stattdessen können sie Kaufentscheidungen vom Unternehmenserfolg abhängig machen.

Die Erneuerung der IT verläuft so flexibler, weniger komplex und schneller: Wenn Cloud-Dienste nicht den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen, können diese verworfen und andere Anwendungen problemlos getestet werden.

Chris Chelliah

Chris Chelliah, Group Vice President and Chief Architect, Core Technology and Cloud

Aber Cloud-basierte Infrastrukturen einzuführen, ist keine leichte Angelegenheit. Die Wahl der richtigen Anwendungen unter Berücksichtigung aller Folgewirkungen erfordert sorgfältige Prüfung. Cloud-Lösungen lassen sich nicht einfach durch Drücken der „On“-Taste umsetzen. Sie müssen bestehende Geschäftsprozesse aufrechterhalten und Altsysteme unterstützen, während gleichsam neue Abläufe etabliert werden. Setzen Unternehmen auf die Cloud, ohne zu wissen, welche Systeme bereits vorhanden sind und wie Cloud-Dienste mit diesen interagieren, leiden Effizienz und Flexibilität.

Die „Verkabelung“ der neuen Technologie braucht Zeit und erfordert oft unterschiedliche Cloud- Anbieter, die gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Neue Cloud-Partner müssen daher bereit sein, auf diese Weise zu arbeiten.

 Der Vorteil der Cloud hingegen liegt in einem schnellen Setup und der Bereitstellung von Anwendungen. Unternehmen müssen Hardware-Infrastruktur nicht mehr einzeln aussuchen, kaufen und installieren. 

Scheitert die Cloud-Implementierung oder ändern sich Anforderungen und Strategie, muss das Unternehmen seine Daten, Anwendungen und Workloads in das Rechenzentrum eines anderen Cloud-Anbieters verlagern. Angesichts der strengen gesetzlichen Vorgaben, denen Transfer und Speicherung von Daten unterliegen, sollte dieser Vorgang nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei der Wahl eines Cloud-Anbieters sollten Unternehmen zudem sicherstellen, dass dieser alle benötigten Aspekte der Cloud beherrscht: Infrastruktur, Plattform und Software.

 Die „Verkabelung“ der neuen Technologie braucht Zeit und erfordert oft unterschiedliche Cloud- Anbieter, die gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Neue Cloud-Partner müssen daher bereit sein, auf diese Weise zu arbeiten. 

Oftmals tasten sich Unternehmen mit vorerst einer Cloud-Anwendung an das Thema heran – beispielsweise für HR. Stellt sich dieser Schritt als Erfolg heraus, folgen vielleicht andere Anwendungen in die Cloud, etwa für Vertrieb, Kundenservice oder die Finanzabteilung. Weil in Unternehmen verschiedene Prozesse parallel ablaufen, müssen die einzelnen Cloud-Anwendungen miteinander interagieren. Daher eignen sich dafür kompatible Lösungen eines Anbieters eher als viele separate Insellösungen.

Viele Unternehmen wollen ihre Cloud-Anwendungen später erweitern oder anpassen. Zunächst konzentrieren sie sich meist auf Rechen- und Speicheranwendungen – also Infrastruktur. Danach können neue Funktionen folgen, wie mobile Kanäle oder Datenvisualisierung als Plattform-Services. Die Erfahrung zeigt, dass die Zusammenarbeit mit einer einzigen Firma zu effizienteren Prozessen und leichterer Wartung führt, als wenn Anwendungen von vielen verschiedenen Anbietern zusammengetragen werden.

 Neue Features und Upgrades werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Daher lohnt es sich, die jeweiligen Cloud-Anbieter und die Roadmap für deren Produkte intensiv zu prüfen. 

Der Kommunikationsanbieter Avaya ist dafür ein gutes Beispiel. Das Unternehmen ersetzte ein veraltetes SaaS-Partner-Management-System durch eine umfassende Cloud-Lösung für Vertrieb, Marketing und Social Relationship Management einschließlich PaaS-Services für Integration und Java-Bereitstellung. Mit Hilfe dieser skalierbaren, kostengünstigen und effizienten Lösung vereinfacht Avaya das IT-Management, steigert die Kundenzufriedenheit und erzielt entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Cloud Computing ist eine relativ junge Innovation – und eine schnelllebige Sache. Die Branche wächst noch und die Zahl der Anbieter wird sich höchstwahrscheinlich in den nächsten fünf Jahren konsolidieren. Neue Features und Upgrades werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Daher lohnt es sich, die jeweiligen Cloud-Anbieter und die Roadmap für deren Produkte intensiv zu prüfen.

Die Wahl eines Cloud-Partners birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Aber wer sich die Zeit nimmt und die Anbieter sorgfältig auswählt, kann einer guten Zusammenarbeit mit viel Wachstumspotenzial entgegenblicken.


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