Toyota verlagert High-Performance-Workloads in die Oracle Cloud

Der weltweit größte Automobilhersteller verlagert High-Performance-Computing-Workloads in die Oracle Cloud Infrastructure, um die Effizienz von Fahrzeugdesign und -entwicklung zu verbessern.

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Wir führen unsere HPC-Workloads jetzt im Rahmen unserer HPC-Multicloud-Strategie auf Oracle Cloud Infrastructure aus. OCI verfügt über eine unglaubliche Leistungsfähigkeit, und durch die Ausführung von computergestützten Strömungssimulationen konnten wir die Berechnungsgeschwindigkeit verbessern und somit Kosten optimieren. So können wir die Entwicklung von Autos bei Toyota effizienter gestalten und Autos mit besserer Performance produzieren.

Shinichi NodaGroup Leader, DX Promotion Division, Toyota Motor

Herausforderungen

Um die Qualität seiner Autos weiter zu verbessern, implementiert Toyota eine „Toyota New Global Architecture“. Als strukturelle Innovation, die sich über das globale Automobilherstellungsgeschäft des Unternehmens erstreckt, soll sie die grundlegende Performance von Toyota-Fahrzeugen dramatisch verbessern. Die Steigerung der Effizienz von Fahrzeugdesign und -entwicklung durch Berechnungstests und -simulationen und das ständige Streben nach Verbesserung sind die Schlüssel zur Herstellung von Autos mit einer hervorragenden Fahrleistung, die auch umweltfreundlich sind.

Toyota verarbeitete High-Performance-Computing-Workloads zuvor in einer lokalen Umgebung. Das Unternehmen nutzte jedoch weiterhin seine vorhandenen On-Premises-Ressourcen und begann, sich mit Cloud-Services zu befassen, um flexibel auf Anforderungen von Benutzern zu reagieren, wie z. B. die schnelle Aufstockung von Ressourcen und das Testen neuer Technologien.

Warum sich Toyota Motor für Oracle entschied

Das Unternehmen hat im Rahmen seiner HPC-Multicloud-Strategie eine Reihe von Cloud-Serviceanbietern bewertet und dabei Leistung, Kosten, Rechengenauigkeit, Flexibilität, Stabilität und andere Anforderungen untersucht. Nach Berücksichtigung dieser Faktoren beschloss Toyota, die Grundlage seiner Berechnungssimulationen in Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zu verlagern und gleichzeitig vorhandene On-Premises-Systeme zu nutzen.

Oracle Cloud Infrastructure bietet die branchenweit erste und einzige Public Cloud mit Bare-Metal-HPC-Computing. Sie hat eine niedrige Latenz von weniger als 2 Mikrosekunden und eine Bandbreite von 100 Gbit/s, die mit einem Remote Direct Memory Access-Netzwerk erreicht wird. Dieses Protokoll überträgt Daten aus dem Speicher eines lokalen Computers in den Speicher eines separaten Remote-Computers. Mit dieser einzigartigen HPC-Lösung von OCI kann Toyota große und komplexe Berechnungssimulationen auszuführen, die eine enorme Menge an Rechenleistung erfordern – alles in der Cloud und ohne Leistungseinbußen.

Ergebnisse

Durch die Ausführen von High-Performance-Workloads für Berechnungssimulationen auf Oracle Cloud Infrastructure konnte Toyota die Geschwindigkeit und Effizienz des Fahrzeugdesigns und der Fahrzeugentwicklung steigern und gleichzeitig die Kosten optimieren.

Außerdem hat Toyota die Vorlaufzeit bei der Beschaffung von Computing-Ressourcen drastisch verkürzt, die früher in der On-Premises-Umgebung mehr als sechs Monate in Anspruch nahm. Sofern genügend Platz vorhanden ist, braucht OCI jetzt nur noch wenige Tage.

Mit OCI kann Toyota jetzt flexibel mit dem Testen neuer Technologien umgehen, was beim On-Premises-Setup schwierig war. Toyota hat mit OCI ein hohes Maß an Kosteneffizienz erreicht, da das Unternehmen durch Verbesserungen der Rechenleistung die für die Durchführung von Berechnungen benötigte Zeit verkürzen konnte.

Veröffentlicht:13. Oktober 2021