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Was ist eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) im Aufbau?

Eine CDE ist ein cloud-basierter Bereich, in dem Informationen aus Bauprojekten gespeichert werden und für Projektteilnehmer zugänglich sind. Dieser Zugang hängt von den Teilnehmeranforderungen ab oder dem Grad der Genehmigung sowie deren vertragliche Verpflichtungen.

Neutralität und Dateneigentum

Viele Unternehmen im Ingenieur- und Hochbau sowie der zugehörige Softwarebereich erkennen, wie ein CDE die effektive Zusammenarbeit zwischen den Projektteilnehmern fördert.

Die Projektinformationen werden auf einer einzigen Plattform erfasst. Die Projektteilnehmer können ausschließlich Informationen bearbeiten, die in ihrem Hoheitsbereich liegen. Jedes Unternehmen hat die volle Datenhoheit in seinem privaten Arbeitsbereich, der während des Projekts bestehen bleibt. Unternehmen haben die volle Datenhoheit über die gemeinsame Nutzung ihrer Daten mit anderen Projektteilnehmern.

Diese Informationen fließen teilweise in das Building-Informationsmodell (BIM) ein und eröffnen damit überzeugende neue Möglichkeiten, die die BIM-Methodik noch stärker ins Zentrum des Projekt- und Asset-Managements stellen.

Die Industrie sieht ein CDE in erster Linie als Umgebung zur Integration unterschiedlicher Software-Komponenten (ISO 19650 Teil 1 und 2). In der Praxis suchen Unternehmen jedoch nach einer echten einzigen Datenquelle, einschließlich eines zuverlässigen Audit Trails in einer einfach zu bedienenden Plattform, in der Daten sicher sind und Dateneigentum während des Projekts nicht mehr entzogen werden kann.

Ein echtes CDE beruht auf zwei Hauptpfeilern: Neutralität und Sicherheit.

Neutralität schafft Sicherheit und hilft, Vertrauen unter den Projektteilnehmern aufzubauen. Dieses Vertrauen führt zu einer größeren Akzeptanz des CDE, wodurch sich Projektdaten besser erschliessen lassen. Neutralität schafft auch einen unveränderbaren Audit Trail, der Streitigkeiten reduzieren hilft und schneller zu Lösungen führt.

Projektinformationen müssen in einem sicheren CDE abgelegt werden, das mit strengen Sicherheitsprotokollen gewährleistet, dass die Daten aller Beteiligten vor Bedrohungen geschützt sind. Der sichere Zugang für Projektteilnehmer sollte die Zwei-Faktor-Authentisierung und SAML für die Integration von SSO-Anbietern vorsehen.

Warum ist ein CDE wichtig?

Ein CDE ist ein wesentlicher Bestandteil eines Bauprojekts. Zwei Schlüsselgebiete beim Einsatz eines CDE sind die Zusammenarbeit im Projekt und das Informationsmanagement. Dieses umfaßt:

  • Protokollierung eines vollständigen Audit Trails des Bauobjekts in einer hochsicheren, unveränderbaren, nicht löschbaren und neutralen Umgebung.
  • Zeit- und Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerung bei der Erstellung koordinierter Informationen.
  • Die Vernetzung von Teams, Modellen und Projektdaten in einer einzigen verlässlichen Umgebung gewährleistet, dass die Projektteilnehmer ausschließlich Zugang zu dem haben, wozu sie authorisiert sind.
  • Auf der Grundlage eines autorisierten Zugriffs können Projektteams aus den gemeinsamen Bereichen eines echten CDE die neuesten freigegebenen Informationen und Daten extrahieren.
  • Unterstützung nachgelagerter Aktivitäten durch die Möglichkeit der Wiederverwendung von Informationen. Dies hilft u. a. bei der Baukostenschätzung, der Planung, dem Facility Management und der Kostenplanung.
  • Minimierung des Aufwands und Verkürzung der Zeit für die Prüfung, Überarbeitung von Versionen und Neuausgabe von Informationen.
  • Effizienzsteigerung bei der Erstellung koordinierter Informationen, wodurch Zeit und Kosten eingespart werden.
  • Größere Sicherheit bei der Koordination von Modellen, indem die Qualität und Korrektheit von Modellen, zum Beispiel die Kollisionsfreiheit, sichergestellt wird. Derartige Probleme entstehen üblicherweise während des detaillierten Entwurfsprozesses.

Wie passen BIM und CDE zusammen?

Vielen Fachleuten ist der Wert der BIM-Methodik in Bauprojekten bereits bewusst. Zweifellos ist der Einsatz von BIM zur Erzielung besserer Projektergebnisse bei Bauvorhaben sehr nützlich. Der Einfluss der Methodik im Rahmen eines CDE verhilft Schlüsselanwendern zu einer digitalen Abbildung ihres Gebäudes, oft als Digitaler Zwilling bezeichnet, die den gesamten Projektlebenszyklus umfasst.

Im Kern sollte die Arbeit von BIM innerhalb eines echten CDE – eines mit Neutralität und Sicherheit im Mittelpunkt – die Zusammenarbeit verbessern. Ein solcher Ansatz ist die Grundlage für die nächste Phase des digitalen Wandels in unserer Branche. Um diesen Wandel zu beschleunigen, sollte BIM nach gemeinsamen Standards und Werten arbeiten und verschiedene Projektteams zusammenführen und befähigen, über gemeinsame Technologien und Prozesse auf dieselbe Weise zusammenzuarbeiten.

Teams können die Kosten für Nacharbeit und schlecht ausgeführte Planung durch die Erstellung eines Assets mittels BIM reduzieren. Beispielsweise kann der Kunde nach Prüfung des virtuellen Assets entscheiden, ob er etwas anderes als das ursprünglich Vorgeschlagene benötigt.

Ein CDE bietet eine Plattform, auf der diese Änderungen zu geringeren Kosten aufgezeichnet, verteilt und behoben werden können. Das Ergebnis: Effizientere ausführende Unternehmen und besser informierte Kunden. Ingenieure und Baufachleute verlassen sich darauf, dass BIM innerhalb eines CDE eingesetzt wird, um mehr Kontrolle und Effizienz in die Projekte zu bringen.

Was ist ein Digitaler Zwilling?

Ein Digitaler Zwilling ist eine digitale Darstellung eines vorhandenen oder zukünftigen physischen Assets, die während des gesamten Planungs-, Bau- und Betriebslebenszyklus kontinuierlich aktualisiert wird. Der Digitale Zwilling liefert vollständige und genaue Informationen, um bessere Entscheidungen und Eingriffe in das physische Asset zu ermöglichen.

Dem Konzept der Digitalen Zwillinge liegt BIM als Methodik zugrunde. Das CDE ist ein notwendiges Instrument für die Erstellung des Digitalen Zwillings – als dem zentralen Ergebnis, das die Übergabe zwischen den verschiedenen Projektphasen erleichtert.

Der Digitale Zwilling ist ein Schlüsselkonzept für den Übergabeprozess zwischen den verschiedenen Phasen des Projekts. Die nächste Leistungsphase wird über angemessene Informationen darüber verfügen, wie das Projekt zu dem wurde, was es heute ist – sowie darüber, was in Zukunft geschehen muss – weil der Digitale Zwilling die Gesamtgeschichte des Projekts enthält.

Das Konzept des Digitalen Zwillings wird seit vielen Jahren diskutiert. Aber was Bauherren wirklich wollen – den dynamischen bidirektionalen Austausch von Daten und Informationen zwischen dem physischen und virtuellen Raum – wurde erst kürzlich realisiert.

Was ist openBIM und openCDE?

Kurz gesagt, openBIM ist ein universeller Ansatz für die gemeinsame Planung, Realisierung und den Betrieb von Gebäuden auf der Grundlage offener Standards und Arbeitsabläufe.

Oracle arbeitet daran, zur Standardisierung in der Industrie beizutragen und leitet die openCDE-Initiative als Arbeitsgruppe innerhalb buildingSMART International. Diese Initiative konzentriert sich auf den intelligenten Datenaustausch zwischen Online-Datenumgebungen, Autoren- und Qualitätswerkzeugen.

Was ist die Zukunft von BIM und CDE?

Oracle arbeitet daran, zur Standardisierung in der Industrie beizutragen und leitet die openCDE-Initiative als Arbeitsgruppe innerhalb von buildingSMART International. Diese Initiative konzentriert sich auf den intelligenten Datenaustausch zwischen Online-Datenumgebungen, Autoren- und Qualitätswerkzeugen. Die Bedeutung von Offenheit, Neutralität und Kooperationsbereitschaft wird sich in der Baubranche weiter durchsetzen.

Infolgedessen erwarten wir, dass die Anforderungen an den Informationsaustausch, wie z. B. die Austausch-Informationsanforderungen (AIA) im Jahr 2020 und darüber hinaus, viel stärker in den Mittelpunkt rücken werden. In Zukunft werden wir verbesserte Richtlinien darüber sehen, was beim dynamischen Informationsaustausch erfasst werden sollte.

Mehr und mehr Unternehmen und Personen in der Branche werden erkennen, dass es im Vorfeld eine Vereinbarung darüber geben muss, welche Klassifikationen und Eigenschaften beim Datenaustausch in Projekten erforderlich sind.

APIs werden für die Branche auch weiter an Bedeutung gewinnen. Wir werden eine viel größere Akzeptanz und Nutzung von APIs erleben, die der Branche helfen, wirklich zusammenzuarbeiten, anstatt Daten über Container zu verwalten, die in der Regel geschlossen sind. APIs werden die neue Möglichkeit sein, auf Daten zuzugreifen.

Insgesamt liegt die Zukunft von BIM – und dem digitalen Wandel der Branche – in größerer Offenheit und der Verwendung von echten CDEs.

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