Michael Chen | Content Strategist | 9. April 2024
Identity and Access Management (IAM) bezeichnet den IT-Bereich, der sicherstellt, dass jede Person über die passenden Zugriffsrechte auf digitale Ressourcen verfügt. Richtig umgesetzt, steigert IAM in Unternehmen die Produktivität der Mitarbeiter und stärkt zugleich den Schutz vor Cyberangriffen. Darüber hinaus können Kosten und Aufwand für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben reduziert werden.
Einfach ausgedrückt beantwortet IAM die zentrale Frage: Wer erhält Zugriff auf welche Ressourcen?
Dabei erfordert IAM ein hohes Maß an Granularität bei der Verwaltung von Benutzeridentitäten und Zugriffsrechten auf Systeme, Daten und Anwendungen. So wird sichergestellt, dass nur autorisierte Personen sensible Informationen einsehen oder bestimmte Aktionen durchführen können. Dafür kommen in der Regel Technologien wie Benutzerverzeichnisse, Zugriffskontrollsysteme und Authentifizierungsmechanismen zum Einsatz. IAM eignet sich besonders gut für die Automatisierung, da fehlender Zugriff auf benötigte Systeme und Daten ein erheblicher Produktivitätsverlust ist. Moderne Technologien unterstützen IT-Teams dabei, eine reibungslose Nutzererfahrung zu gewährleisten und gleichzeitig Sicherheitsrichtlinien konsequent umzusetzen.
Nach der Integration von IAM über das gesamte Netzwerk hinweg können IT-Abteilungen zahlreiche Aufgaben vereinfachen, darunter:
Unternehmensweite IAM-Programme können entweder eine zentrale Management-Suite oder eine Kombination verschiedener Tools nutzen, um Richtlinien und Protokolle zu entwickeln, die den jeweiligen Anforderungen entsprechen. Ein ausgewogener IAM-Ansatz stellt sicher, dass strenge Regeln, maximale Sicherheit und flexible Anpassungsfähigkeit miteinander in Einklang gebracht werden – stets mit Blick auf zukünftige Entwicklungen der IAM-Technologie. Richtig umgesetzt können Unternehmen ihre Daten effektiv schützen, ohne die Nutzererfahrung für Mitarbeiter oder externe Nutzer zu beeinträchtigen.
Identity and Access Management (IAM) bezeichnet die Technologien und Prozesse, mit denen gesteuert wird, wer Zugriff auf welche Unternehmensressourcen erhält. Rollen, Lese-/Schreibrechte, Gerätesynchronisierung, Anwendungsrechte und Passwortverwaltung fallen alle unter den Bereich des IAM. Die spezifischen Funktionen lassen sich in die Kategorien allgemeine Administration, Zugriffsmanagement und Identitätsauthentifizierung unterteilen. Ziel von IAM ist es, den Zugriff auf Dokumente, Anwendungen, Netzlaufwerke, Cloud-Services, Datenbanken und weitere Ressourcen mithilfe von Protokollen, Richtlinien und Tools gezielt zu überwachen und zu steuern.
IAM ist ein komplexer Prozess. Da sich Technologien, Bedrohungen sowie Datenbestände und Belegschaften ständig verändern, muss auch die IAM-Strategie regelmäßig aktualisiert werden.
Im Folgenden sind sieben typische Bereiche aufgeführt, in denen diese Komplexität besonders deutlich wird – und wie IAM dabei helfen kann, sie zu bewältigen.
Mit Oracle Identity and Access Management auf Oracle Cloud Infrastructure können Unternehmen den Zugriff auf Anwendungen und Daten sowohl in Cloud- als auch in On-Premises-Umgebungen absichern. Zur Unterstützung hybrider und Multicloud-Architekturen bietet Oracle IAM hochgradig adaptive Richtlinien und Funktionen zur Verwaltung von Nutzern und Geräten – mit bedarfsgerechter Skalierung und flexibler Kapazität.
Die Vorteile von IAM gehen weit über die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern hinaus. Es stärkt die Sicherheit, indem es das Risiko von Datenpannen reduziert und dabei hilft, Insider-Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Zudem vereinfacht es die Bereitstellung und Deaktivierung von Benutzerkonten und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung von Vorschriften und Standards zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Indem IAM sicherstellt, dass ausschließlich autorisierte Nutzer Zugriff auf digitale Ressourcen haben, ist es ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die Risiken minimieren und sensible Informationen bestmöglich schützen wollen.
Was sind die vier Säulen des IAM?
Welche Herausforderungen und Risiken bestehen bei der Implementierung von IAM?
Wie bei jeder Datenmanagement-Initiative bringt auch IAM gewisse Herausforderungen mit sich. Das größte Risiko bei der Implementierung liegt häufig darin, das System aus Sicht der Verwaltung oder der Nutzer – oder beider – zu komplex zu gestalten. Die IT muss darauf achten, geeignete Sicherheitsebenen zu schaffen, ohne den Zugriff unnötig zu erschweren. Ein weiteres zentrales Risiko besteht in einem trügerischen Sicherheitsgefühl, wenn Unternehmen nicht mit den Entwicklungen und Methoden von Cyberkriminellen Schritt halten. IT-Teams sollten daher auf einen IAM-Partner setzen, der Benutzerfreundlichkeit, starken Schutz und moderne, regelmäßig aktualisierte Technologie bietet.
Welches Problem löst IAM?
IAM löst die Herausforderung, den Zugriff auf Daten und Systeme für Mitarbeiter so zu steuern, dass Sicherheit und Produktivität im Gleichgewicht bleiben. Es beschleunigt das Onboarding neuer Mitarbeiter, entfernt Zugriffsrechte ausscheidender Personen zuverlässig und synchronisiert den Zugriff über alle Geräte eines Nutzers hinweg. IAM bietet zudem zusätzliche Sicherheitsebenen, um sensible und vertrauliche Daten wirksam zu schützen.
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