Die Oracle EU Sovereign Cloud ist eine speziell entwickelte Sammlung von Oracle Cloud Infrastructure-(OCI-)Datenregionen. Sie wurde entwickelt, um die Anforderungen von EU-Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen zu erfüllen, die den Datenschutz- und Datensicherheitsgesetzen der EU unterliegen.
Zu den wichtigsten Features der EU Sovereign Cloud gehören:
Die Oracle EU Sovereign Cloud wird aus zwei EU-Data-Center-Regionen bereitgestellt: Frankfurt (Deutschland) und Madrid (Spanien). Beide verfügen über separate Data Halls und Caging. Die Regionen bieten gegenseitig Disaster Recovery und High Availability. Zusätzlich prüfen wir fortlaufend weitere Standorte innerhalb der EU für eine zukünftige Erweiterung der Regionen.
Jeder Kunde kann sich dafür entscheiden, Workloads in EU Sovereign Cloud-Regionen auszuführen. EU Sovereign Cloud ist nicht auf Kunden mit Sitz oder Hauptsitz in der EU beschränkt.
Oracle Cloud verwendet Realms, bei denen es sich um logische Sammlungen von Regionen handelt. Realms sind physisch, logisch und kryptografisch voneinander getrennt und teilen keine Daten. Der Mandant eines Kunden ist in einem einzelnen Realm vorhanden und hat Zugriff auf die Regionen, die zu diesem Realm gehören, aber nicht auf die Regionen, die zu verschiedenen Realms gehören.
Die EU-Sovereign-Cloud-Realm unterscheidet sich von anderen Cloud-Angeboten dadurch, dass er als einziger speziell für EU-Daten konzipiert und innerhalb der EU angesiedelt ist. Er wird von in der EU ansässigen Mitarbeitern betrieben und unterstützt, wobei der physische und logische Zugriff ausschließlich auf diese EU-Bürger beschränkt ist. Darüber hinaus sind die für den Kundensupport, Rechenzentrums-Support und den Betrieb von Rechenzentren zuständigen Oracle Mitarbeiter in der gesamten EU verteilt. Die für die Bereitstellung von EU Sovereign Cloud verwendete Hardware und die Assets sind Eigentum dedizierter EU Sovereign Cloud-Mandanten, die in der EU integriert sind, und werden von diesen betrieben und verwaltet.
EU Sovereign Cloud steht allen Kunden zur Verfügung und ist ein EU-weites Angebot. Government Cloud ist nur in den USA, Großbritannien und Australien ausschließlich für qualifizierte Regierungskunden verfügbar. Beide wurden entwickelt, um unterschiedliche Kundenanforderungen zu erfüllen, die die durch branchenspezifische und nationale Vorschriften bedingt sind. Kunden haben je nach Anforderungen die Wahl zwischen kommerziellen Regionen in Europa und Regionen der Oracle EU Sovereign Cloud.
Nein, alle kommerziellen Public Cloud-Regionen bleiben unverändert bestehen.
Markttrends und Regulierungsaktivitäten in der EU haben zu einer wachsenden Nachfrage von kommerziellen und staatlichen Kunden nach Cloud-Services geführt, die für EU-Daten konzipiert und in der EU betrieben werden. Diese Anforderungen mindern das Risiko, dass ausländische Strafverfolgungsbehörden in Bezug auf regulierte Daten Einfluss nehmen. Mit steigenden Anforderungen an die Datenresidenz in der EU rücken Sovereign Cloud-Lösungen für europäische Cloud-Kunden stärker in den Fokus.
Öffentliche und private Unternehmen können eine Region der EU Sovereign Cloud wählen, wenn sie besondere Anforderungen an die Datensouveränität erfüllen müssen. Die Servicearchitektur von Oracle und das strenge neue Governance-Modell der EU Sovereign Cloud stellen sicher, dass die rechtliche Einheit der EU Sovereign Cloud unabhängig operiert, ohne dass Kundendaten außerhalb der EU abgerufen oder übertragen werden müssen.
In allen sieben rechtlichen Einheiten der EU Sovereign Cloud bestehen die Aufsichtsgremien aus europäischen Staatsangehörigen. In einem Fall fungiert zudem eine andere europäische Oracle Gesellschaft als Corporate Director. Die Berufung der Vorstandsmitglieder erfolgt auf Grundlage des Wohnsitzes in Europa sowie relevanter fachlicher Qualifikationen. So wird sichergestellt, dass die Mitglieder der europäischen Rechtsordnung und Aufsicht unterliegen. Dieser Ansatz spiegelt das bei der Gründung der EU-Sovereign-Cloud-Entitäten eingeführte Governance-Modell wider und steht im Einklang mit europäischen Antidiskriminierungsgrundsätzen. Der Fokus liegt auf einer wirksamen europäischen rechtlichen Kontrolle und nicht auf der Staatsangehörigkeit.
EU Sovereign Cloud ermöglicht es Kunden, die Übereinstimmung mit den Datenschutzgrundsätzen der EU nachzuweisen, einschließlich der Anforderungen an die Datenübertragung nach dem EuGH Schrems II-Urteil und der damit verbundenen Leitlinien der EU-Datenschutzbehörden. EU Sovereign Cloud-Datenregionen werden in wichtige Oracle Cloud-Auditprogramme aufgenommen, einschließlich SOC 1, 2 und 3, CSA, STAR, PCI, HIPAA, C5, HDS, ENS und ISO 9001, 20000-1, 27001, 27017, 27018 und 27701, nachdem die entsprechenden Audits von Drittanbietern abgeschlossen wurden. Darüber hinaus bieten die EU-Sovereign-Cloud-Regionen Frankfurt und Madrid geschäftliche und operative Kontinuität sowie weitere technische Kontrollen, die auf die Anforderungen der DORA- und NIS2-Vorschriften für Finanzinstitute abgestimmt sind.
Ja, unsere Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung für die Oracle EU Sovereign Cloud wird im Rahmen des Governance-Committee-Prozesses der EU Sovereign Cloud regelmäßig überprüft und aktualisiert. Die aktuelle Version der DPA wurde im Juni 2025 veröffentlicht (PDF). Die in der aktuellen Version vorgenommenen Änderungen sind in unserer Änderungsübersicht (PDF) ausdrücklich aufgeführt. Zusätzlich wurden SaaS-spezifische Bedingungen für die EU Sovereign Cloud in die Fusion Service-Beschreibung aufgenommen.
Sieben rechtliche Einheiten der EU Sovereign Cloud wurden in einem isolierten Entscheidungsmodell eingerichtet, das es ihnen ermöglicht, Anfragen von Stellen außerhalb der EU-Sovereign-Cloud-Struktur zu hinterfragen. Diese Entitäten sind in Deutschland, Spanien, Polen, Rumänien (zwei Einheiten), der Tschechischen Republik und Irland ansässig. Mitarbeiter der EU-Sovereign-Cloud-Gesellschaften mit Zugriff auf die Data-Center-Regionen der EU Sovereign Cloud befolgen strikt definierte Verfahren für Anfragen zu Kundendaten, die von Dritten stammen können, einschließlich anderer Oracle Entitäten sowie Strafverfolgungs- oder Regierungsbehörden außerhalb der EU. Diese Schutzmaßnahmen sind im Datenverarbeitungsvertrag für die EU Sovereign Cloud (PDF) beschrieben.
Ja, Oracle bietet für die EU Sovereign Cloud dieselben finanziell abgesicherten Servicezusagen wie für seine kommerziellen Public Cloud-Regionen.
Das Preis- und Vertriebsmodell für OCI-Services in den Regionen der EU Sovereign Cloud entspricht dem der Public Cloud-Realms von Oracle und basiert auf dem Oracle Universal Credit Model (UCM). Dieses Modell bietet Kunden die Flexibilität, Cloud-Infrastruktur-Services jederzeit in jeder Oracle Cloud-Region zu nutzen. Kunden können Oracle Universal Credits entweder im Pay-as-you-go-Modell oder im jährlichen Universal-Credit-Verpflichtungsmodell erwerben. Zudem sind sie berechtigt, an weiteren Kundenprogrammen teilzunehmen, darunter Oracle Support Rewards, Oracle Bring Your Own License und Customer 2 Cloud. Weitere Informationen finden Sie unter OCI-Tarife. Die Preise für EU Sovereign Cloud für SaaS entsprechen den Angeboten von EURA SaaS.
Ja, die EU Sovereign Cloud hat kürzlich die neue Funktion „Cross-Realm Credit Sharing“ eingeführt. Sie ermöglicht es Oracle Kunden, ihre bestehende OC1-UCM-Guthabenverpflichtung mit ihrer EU-Sovereign-Cloud-Realm zu teilen. So lassen sich Überschreitungen minimieren und ungenutzte oder zugesagte Guthaben deutlich reduzieren. Kunden müssen über einen bestehenden oder neuen OC1-Mandanten verfügen, um die Funktion „Cross-Realm Credit Sharing“ nutzen zu können.
Colocation-Services, einschließlich Rechenzentrumsflächen und Stromversorgung, werden von Equinix in Frankfurt am Main sowie von Digital Realty in Madrid, Spanien, bereitgestellt.
Die Data Center der EU Sovereign Cloud sind über Backbone-Verbindungen von EU-Unternehmen miteinander vernetzt. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.
An den Standorten Frankfurt und Madrid steht eine breite Palette an Hardware zur Verfügung, um die vielfältigen Anforderungen und Anwendungsfälle unserer Kunden zu erfüllen. Dazu gehören Server-Ausprägungen mit NVIDIA-H200-Plattformen, die den reibungslosen Betrieb modernster GPU-intensiver Workloads ermöglichen. Zur optimalen Unterstützung der Kundenanforderungen werden zudem verschiedene Formfaktoren angeboten, darunter AMD Dense, AMD A100-80, Intel Standard und Intel A10.
Die EU-Sovereign-Cloud-Realm unterstützt alle OCI-Services, die in kommerziellen Realms verfügbar sind, mit Ausnahme einiger Services, die die Souveränität beeinträchtigen würden, sowie einzelner Services, die sich derzeit noch in der Einführung befinden. Aktuell sind mehr als 200 Services in der EU Sovereign Cloud verfügbar, darunter Oracle Cloud Infrastructure Generative AI und KI-Agenten, veröffentlicht im September 2025, sowie Oracle Fusion Cloud Applications AI Services und unterstützende Agenten, veröffentlicht im Oktober 2025. Weitere Informationen finden Sie in unserer Liste der kritischen Services, die in der EU Sovereign Cloud verfügbar sind.
Das Cloud@Customer-Angebot von Oracle, einschließlich Oracle Exadata Cloud@Customer und Oracle Compute Cloud@Customer, ist ebenfalls in der EU Sovereign Cloud verfügbar. Wenden Sie sich an den Oracle Vertrieb, um die Bereitstellung in einem Data Center Ihrer Wahl zu prüfen. Für beide Systeme arbeitet das Oracle Cloud-Operations-Team innerhalb der Europäischen Union. Weitere Details zum gemeinsamen Betriebsmodell finden Sie im PaaS- und IaaS-Public-Cloud-Services-Pillar-Dokument.
Oracle möchte interessierten Nutzern einen risikofreien Zugang zu grundlegenden OCI-Services bieten, um das Potenzial der IaaS- und PaaS-Lösungen aufzuzeigen. Potenziellen Kunden stehen zwei Optionen zur Verfügung, um die IaaS-/PaaS-Funktionen von OCI ohne finanzielle Verpflichtung zu testen.
Option 1: Erkunden Sie die kostenlose OCI-Free-Tier-Umgebung, indem Sie in wenigen Minuten ein neues OCI-Konto erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter signup.oraclecloud.com.
Option 2: Wenden Sie sich an den Oracle Vertrieb, um ein Proof-of-Concept-Projekt aufzusetzen. Dieser Service bietet Kunden die Möglichkeit, die Funktionalität und Performance einer bestimmten Oracle Lösung vor dem Kauf zu validieren. Mit Unterstützung durch OCI-Technologieexperten ermöglicht dieser kundengetriebene Ansatz, die Machbarkeit und Eignung einer Lösung zu bewerten, zu demonstrieren und zu verifizieren sowie entsprechende Nachweise zu erstellen. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie einen unserer Ansprechpartner kontaktieren.
Da die EU-Sovereign-Cloud-Realm einschließlich der Regionen Frankfurt und Madrid sowohl physisch als auch logisch vollständig von anderen Oracle Realms isoliert ist, sollte ein Ereignis, das die kommerzielle Public Cloud von Oracle betrifft, nicht zu einem Verlust von Services oder zum eingeschränkten Zugriff auf Ihren Mandanten führen.
Oracle nutzt mit Git ein verteiltes Quellcode-Management-Tool, das als Standard-Versionskontrollsystem von mehr als 95 % aller Entwickler weltweit eingesetzt wird. Der in Git gespeicherte Quellcode ist dezentral organisiert und auf separate Peer-Repositories verteilt. Git ermöglicht es, Änderungen zwischen diesen Repositorys zu synchronisieren, Anpassungen aus unterschiedlichen Repositorys zusammenzuführen und sicherzustellen, dass aktuelle Versionen eindeutig nachverfolgt und verfügbar sind. Die in der EU Sovereign Cloud gespeicherten Repositorys bleiben bestehen und stehen Mitarbeitern der EU-Sovereign-Cloud-Entitäten weiterhin zur Verfügung, werden jedoch nicht mehr mit ihren Pendants in den USA oder anderen Realms synchronisiert. Dieser Ansatz bietet Vorteile für Kunden der EU Sovereign Cloud, da er es dem EU-Sovereign-Cloud-Personal ermöglicht, das lokale Quellcode-Repository weiterhin für Patches, Updates und den Betrieb der EU Sovereign Cloud zu nutzen.
Die EU Sovereign Cloud für SaaS ist verfügbar für Oracle Fusion Cloud Enterprise Resource Planning (ERP), Oracle Fusion Cloud Supply Chain & Manufacturing (SCM), Oracle Fusion Cloud Human Capital Management (HCM), Oracle Sales, Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management (EPM), Oracle Fusion Analytics sowie Oracle CPQ.
Ja, Kunden können beim Anmelden im Cloud-Portal ein primäres Data Center auswählen.
Die Vereinbarung zur Datenverarbeitung für die Oracle EU Sovereign Cloud ist unter oracle.com/contracts verfügbar und gilt für die EU Sovereign Cloud für SaaS. Zusätzlich wurden SaaS-spezifische Bedingungen für die EU Sovereign Cloud in die Fusion Service-Beschreibung aufgenommen.
Ja, gemäß den geltenden Disaster-Recovery-Bestimmungen im Dokument „Oracle Cloud Hosting and Delivery Policies“ sowie im „Oracle SaaS Public Cloud Services Pillar Document“. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Disaster Recovery für Identity Domains umzusetzen. Dabei werden der Produktivbetrieb und die unterstützenden Daten einer betroffenen Identity Domain in der jeweils zugeordneten Disaster-Recovery-Region wiederhergestellt. Unterstützende Dokumente finden Sie unter oracle.com/contracts/cloud-services.
Der Oracle European Union Restricted Access Cloud Service bietet ebenfalls SaaS-Lösungen zur Abdeckung bestimmter EU-Compliance-Anforderungen. EU Sovereign Cloud und EURA bieten die gleichen Hauptfunktionen:
Die EU Sovereign Cloud SaaS-Lösung bietet jedoch einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen im Vergleich zum EURA SaaS-Angebot:
Bestehende EURA-Kunden wurden entweder bereits in die EU Sovereign Cloud migriert oder befinden sich derzeit im Migrationsprozess. Das genaue Datum der Migration wird mit den einzelnen Kunden abgestimmt und im Voraus mitgeteilt. Die Dauer der Migrationen liegt – abhängig vom zu migrierenden Datenvolumen – zwischen 6 und 12 Stunden. Darüber hinaus bietet die EU Sovereign Cloud EU-beschränkte Zugriffsfunktionen für OCI-Workloads. Dies kann insbesondere für EURA-SaaS-Kunden von Vorteil sein, die zusätzlich OCI-Workloads betreiben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Betriebsleitfaden.
Wir erweitern die EU Sovereign Cloud kontinuierlich, um unseren Kunden modernste Lösungen bereitzustellen. Ein zentraler Bestandteil ist die Einführung neuer Services in der EU-Sovereign-Cloud-Realm.
Seit Dezember 2025 steht Kunden der EU Sovereign Cloud die Funktion für automatisches Rollback bei Infrastructure-as-Code (IaC) zur Verfügung.
Kunden der EU Sovereign Cloud erhalten in Kürze Zugriff auf die folgenden Services, deren Veröffentlichung für die erste Hälfte des Jahres 2026 geplant ist.1
1Der folgende Inhalt soll unsere allgemeine Produktrichtung umreißen. Er dient nur zu Informationszwecken und darf nicht in einen Vertrag aufgenommen werden. Es ist keine Verpflichtung, Material, Code oder Funktionen bereitzustellen, und sollte bei Kaufentscheidungen nicht als verlässlich angesehen werden. Entwicklung, Freigabe, Preisgestaltung und Zeitpunkt der Herausgabe der beschriebenen Funktionen oder Funktionalität von Oracle Produkten liegen im alleinigen Ermessen von Oracle.
Hinter Datensouveränität steckt der Gedanke, dass Daten den rechtlichen und regulatorischen Bestimmungen des Landes unterliegen, an dem sie erhoben oder gespeichert werden.
Datenlokalisierung bezeichnet gesetzliche Verpflichtungen, nach denen innerhalb der Grenzen eines Landes erzeugte Daten in diesem Land verbleiben und nicht ins Ausland übertragen werden dürfen. Die Datenschutz-Grundverordnung ist kein Datenlokalisierungsgesetz, da sie Datenübermittlungen unter geeigneten Schutzmaßnahmen erlaubt. Gesetze zur Datenlokalisierung sind in der EU vergleichsweise selten.
Hiermit wird sichergestellt, dass sich die Daten aus irgendeinem Grund an einem geografischen Standort befinden.
Der US Clarifying Lawful Overseas Use of Data (CLOUD) Act gibt an, wie Cloud-Serviceprovider wie Oracle auf Anfragen von US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden reagieren sollten. Solche Anfragen erfordern möglicherweise die Offenlegung von Daten, die auf Servern gehostet werden, unabhängig davon, ob sich die Server in den USA oder im Ausland befinden. Weitere Informationen zum CLOUD Act und zum Umgang von Oracle mit Offenlegungsanfragen finden Sie in unserem US-Cloud-Act-Blogbeitrag.
Die Datenschutz-Grundverordnung ist eine europäische Verordnung, die Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten in der EU festlegt. Nicht personenbezogene Daten fallen nicht unter die DSGVO, können aber im Rahmen anderer Vorschriften, beispielsweise Bankvorschriften, abgedeckt werden. Die DSGVO verpflichtet Organisationen weltweit, sofern sie sich an Personen in der EU richten oder Daten über diese erheben. Der Europäische Datenschutzausschuss, der sich aus Vertretern der nationalen Datenschutzbehörden der EU zusammensetzt, ist für die einheitliche Anwendung der DSGVO in der gesamten EU zuständig.
Für Kunden, die an der Nutzung der EU Sovereign Cloud interessiert sind, empfehlen wir unser Solution Playbook. Es bietet Orientierung zu konzeptionellen Architekturen, Anwendungsfällen sowie Details zu den Gesamtfunktionen und operativen Aspekten der EU Sovereign Cloud und schafft damit den passenden Kontext für die Architekturen.
Wenn Sie Fragen zum Umgang von Oracle mit rechtlichen Zugriffsanfragen haben oder mehr über die Sovereign-Cloud-Lösungen von Oracle erfahren möchten, kontaktieren Sie einen unserer Ansprechpartner.
Weitere Informationen zu den erweiterten Souveränitätsfunktionen von OCI finden Sie in der folgenden Blogserie: