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    Allgemeines

  • Was ist Oracle Database Cloud Service?

    Mit Oracle Database Cloud Service können Sie einfach Oracle-Datenbanken in der Cloud erstellen, skalieren und sichern. Sie erstellen Datenbanken auf DB-Systemen, bei denen es sich entweder um Bare Metal-Server (mit lokalem NVMe-Flash oder SSD Storage) oder um virtuelle Maschinen mit Block-Volumes handelt, die beide hohe Performance und kostengünstige Preise bieten. Der Service ermöglicht auch die Unterstützung der Oracle RAC-Cloud-First-Implementierung auf Servern virtueller Maschinen auf der Vermittlungsschicht der virtuellen Cloud.

    Sie können Ihre Datenbanken mit vereinfachten Tools wie Patching, Data Guard oder Sicherung/Wiederherstellung verwalten, auf die Sie über die REST-APIs oder die Konsole von Oracle Cloud Infrastructure zugreifen können. Alternativ können Sie auf Ihren Datenbankhost zugreifen und Ihre vorhandenen Tools verwenden, um Ihre Datenbanken in der Cloud in derselben Weise zu verwalten, wie Sie sie On-Premises verwalten.

  • Welche Funktionen bietet Oracle Database Cloud Service?

    Oracle Database Cloud Service stellt ein DB-System mit der angeforderten Anzahl von Kernen auf einem Bare Metal-Server oder einer virtuellen Maschine mit hoher Leistung bereit. Außerdem bietet der Service Oracle Database-Software mit der Edition Ihrer Wahl und erstellt das DB-System in einem virtuellen Cloud-Netzwerk (VCN). Das VCN ist ein privates Netzwerk mit benutzerdefinierten Sicherheitslisten, das das DB-System vor unbefugtem Zugriff schützt.

    Oracle Database Cloud Service bietet darüber hinaus Verwaltungsfunktionen wie das Patching von Datenbankservices, das Konfigurieren von Hochverfügbarkeit mithilfe von Oracle Data Guard und die Sicherung/Wiederherstellung, wodurch die zum Ausführen Ihrer Oracle-Datenbanken erforderlichen täglichen Aufgaben vereinfacht werden.

  • Wie kann ich meine erste Datenbank erstellen?

    Sobald Sie ein Oracle Cloud Infrastructure-Konto erstellt haben, können Sie eine Oracle-Datenbank im Database Cloud Service mithilfe der Konsole , REST-APIs , CLI und SDKs erstellen.

  • Wie bezahle ich die von mir beanspruchten Ressourcen?

    Bare Metal-Server und virtuelle Maschinen unterstützen das Universal Credit Model von Oracle (UCM), wobei das Lizenz- und BYOL-Preismodell gelten. Die Preise sind flexibel und es stehen Pay-as-you-go-Optionen (PAYG) und jährliche flexible UCM-Optionen zur Verfügung. Die Preise hängen von der ausgewählten Datenbankedition, der Database Shape und der von Ihnen gewählten Anzahl von Kernen ab.

    Sie können Oracle Database Cloud Service-Datenbankinstanzen verwenden, indem Sie ein Konto unter shop.oracle.com erstellen. Alternativ können bestehende Kunden sich an ihren Vertriebsmitarbeiter wenden, um ein Konto zu erstellen und einen vorhandenen Pool von Gutschriften zu aktivieren. Sie können auch einen neuen Pool erwerben, um Ressourcen von Oracle Cloud Infrastructure zu beanspruchen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Preisgestaltung für Bare Metal-Server undPreise für virtuelle Maschinen.

    Bestehende gemessene/nicht gemessene Tenancies werden im Rahmen ihres bestehenden Plans in Rechnung gestellt, bis sie in ein Universal Credit Model-Tenancy umgewandelt werden.

  • Welche Oracle Datenbanksoftware-Versionen werden unterstützt?

    Derzeit unterstützt Oracle Database Cloud Service die Oracle Database-Versionen 11.2.0.4, 12.1.0.2, 12.2.0.1, 18c, 19c und 21c.

  • Welche Oracle Database-Softwareversionen werden unterstützt?

    Die folgenden Oracle Database-Softwareversionen werden für die Cloud unterstützt und optimiert.

    • Standard Edition
    • Enterprise Edition
    • Enterprise Edition High Performance
    • Enterprise Edition Extreme Performance
  • Welche Datenbankoptionen stehen in den verschiedenen Softwareversionen von Oracle Database zur Verfügung?

    Alle Editionen enthalten Oracle Database Transparent Data Encryption.

    • Standard Edition umfasst die Oracle Database Standard Edition.
    • Enterprise Edition umfasst die Oracle Database Enterprise Edition, das Data Masking and Subsetting Pack, die Diagnostics and Tuning Packs sowie Real Application Testing.
    • Enterprise Edition High Performance erweitert die Enterprise Edition um folgende Optionen: Multitenant, Partitioning, Advanced Compression, Advanced Security, Label Security, Database Vault, OLAP, Advanced Analytics, Spatial and Graph, Database Lifecycle Management Pack und Cloud Management Pack für Oracle Database.
    • Enterprise Edition Extreme Performance, das High Performance-Paket mit den folgenden Optionen: In-Memory Database und Active Data Guard.
  • Welche Shapes (Speicher- und CPU-Konfigurationen) sind beim Starten eines DB-Systems verfügbar?

    Bare Metal-Shapes
    Um den extremen Performance-Anforderungen kritischer Unternehmensanwendungen gerecht zu werden, unterstützt Oracle Database Cloud Service drei Bare Metal-Shapes, die für eine einzelne Datenbank mehr als 200.000 TPS oder IOPS erreichen können. Bare Metal-DB-Systeme verwenden lokalen NVMe- oder SSD-Speicher, um ein Maximum an Performance sicherzustellen. Die Speichermenge wird durch das beim Starten des DB-Systems angegebene Shape bestimmt.

    Bare Metal-Shape Kerne/OCPUs Speicher Speichertyp Unformatierter Speicher Speicher (2-Wege-Spiegelung) Speicher (3-Wege-Spiegelung)
    BM.HighIO1.36* 2 – 36 512 GB NVMe 12,8 TB 3,5 TB 2,3 TB
    BM.DenseIO1.36 2 – 36 512 GB NVMe 28,8 TB 9,4 TB 5,4 TB
    BM.DenseIO2.52 2 – 52 768 GB NVMe 51.2 TB 16 TB 9 TB
    BM.RACLocalStorage1.72*
    (besteht aus zwei physischen Knoten)
    2 – 36 pro Knoten 512 GB pro Knoten SSD 64 TB 22.1 TB 14 TB

    Beachten Sie bei Verwendung der Standard Edition mit High IO & Dense IO-Shapes, dass die maximal zulässige Anzahl von OCPUs 8 OCPUs pro Instanz beträgt.

    * Die Shapes BM.HighIO1.36 und BM.RACLocalStorage1.72 * sind nicht mehr verfügbar, werden aber für bestehende Kunden weiterhin unterstützt.

    Shapes der virtuellen Maschine
    Oracle Database Cloud unterstützt eine Vielzahl von virtuellen Maschinen, die auf Standard-VM-Computing-Shapes basieren. Die verschiedenen VM-Shapes bieten Kosteneffizienz und Flexibilität bei der Auswahl von einem bis 24 Kernen und 256 GB bis 40 TB skalierbarem und dauerhaftem Remotespeicher.

    VM-Shape Kerne/OCPUs Speicher Speicher (nur Block) Netzwerk-Bandbreite
    VM.Standard.1.1 1 7 GB 256 GB–40 TB Bis zu 600 Mbit/s
    VM.Standard.1.2 2 14 GB 256 GB–40 TB Bis zu 1,2 Gbit/s
    VM.Standard.1.4 4 28 GB 256 GB–40 TB 1,2 Gbit/s
    VM.Standard.1.8 8 56 GB 256 GB–40 TB 2,4 Gbit/s
    VM.Standard.1.16 16 112 GB 256 GB–40 TB 4,8 Gbit/s
    VM.Standard.2.1 1 15 GB 256 GB–40 TB 1 Gbe
    VM.Standard.2.2 2 30 GB 256 GB–40 TB 2 Gbe
    VM.Standard.2.4 4 60 GB 256 GB–40 TB 4 Gbe
    VM.Standard.2.8 8 120 GB 256 GB–40 TB 8 Gbe
    VM.Standard.2.16 16 240 GB 256 GB–40 TB 16 Gbe
    VM.Standard.2.24 24 320 GB 256 GB–40 TB 25 Gbe

    Hinweis: Für jedes Shape mit mehr als 2 Kernen können Sie für die Gesamtzahl der Knoten = 2 angeben, um die RAC-Konfiguration abzurufen. Bei Verwendung der Standard Edition ist die maximal zulässige Shape VM.Standard1.8.

  • Welche Upgrade-Optionen werden für Shapes früherer Generationen empfohlen?

    Die folgenden Oracle Database Cloud Service Bare Metal "X5" -basierten Dense IO- und Bring Your Own License-Optionen sind nicht mehr verfügbar, werden jedoch weiterhin für bestehende Kunden unterstützt:

    SKU Recheninstanz-Shape Empfohlene Alternativen
    Rohmetall – "X5" Dense I/O – Standard Edition Bare Metal "X5" Dense/IO
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 6 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich)
    • Speicher: 512 GB
    • 28,8 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 9,4 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 5,4 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 10 Gbit/s
    Bare Metal "X7" – Dense I/O
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 6 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich)
    • Speicher: 768 GB
    • 51,2 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 16 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 9 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 2 x 25 Gbit/s
    Bare Metal – "X5" Dense I/O – Enterprise Editions (Enterprise Edition, High Performance, Extrem Performance) Bare Metal "X5" Dense/IO
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 34 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich)
    • Speicher: 512 GB
    • 28,8 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 9,4 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 5,4 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 10 Gbit/s
    Bare Metal "X7" – Dense I/O
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 50 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich)
    • Speicher: 768 GB
    • 51,2 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 16 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 9 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 2 x 25 Gbit/s
    Bare Metal – "X5" Dense I/O – BYOL Bare Metal "X5" Dense/IO
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 6 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich) für die Standard Edition. Bis zu 34 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich) für Enterprise Editions
    • Speicher: 512 GB
    • 28,8 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 9,4 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 5,4 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 10 Gbit/s
    Bare Metal "X7" – Dense I/O
    • OCPU: 2 aktiviert; bis zu 6 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich) für die Standard Edition. Bis zu 50 zusätzliche OCPUs (separat erhältlich) für Enterprise Editions
    • Speicher: 768 GB
    • 51,2 TB NVME SSD unformatierter Speicher, ~ 16 TB mit Zwei-Wege-Spiegelung, ~ 9 TB mit Drei-Wege-Spiegelung
    • Netzwerk-Bandbreite: 2 x 25 Gbit/s
    Virtual Machine Standard – "X5" – alle Editionen (Standard, Enterprise, High Performance, Extreme Performance, BYOL) VM.Standard1.1
    • OCPU: 1
    • Speicher: 7 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: bis zu 600 Mbit/s
    "X7"-basierter VM.Standard2.1
    • OCPU: 1
    • Speicher: 15 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 1 Gbit/s
    Virtual Machine Standard – "X5" – alle Editionen (Standard, Enterprise, High Performance, Extreme Performance, BYOL) VM.Standard1.2
    • OCPU: 2
    • Speicher: 14 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: bis zu 1,2 Gbit s
    "X7"-basierter VM.Standard2.2
    • OCPU: 2
    • Speicher: 30 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 2 Gbit/s
    Virtual Machine Standard – "X5" – alle Editionen (Standard, Enterprise, High Performance, Extreme Performance, BYOL) VM.Standard1.4
    • OCPU: 4
    • Speicher: 28 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 1,2 Gbit/s
    "X7"-basierter VM.Standard2.4
    • OCPU: 4
    • Speicher: 60 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 4,1 Gbit/s
    Virtual Machine Standard – "X5" – alle Editionen (Standard, Enterprise, High Performance, Extreme Performance, BYOL) VM.Standard1.8
    • OCPU: 8
    • Speicher: 56 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 2,4 Gbit/s
    "X7"-basierter VM.Standard2.8
    • OCPU: 8
    • Speicher: 120 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 8,2 Gbit/s
    Virtual Machine Standard – "X5" – alle Editionen (Standard, Enterprise, High Performance, Extreme Performance, BYOL) VM.Standard1.16
    • OCPU: 16
    • Speicher: 112 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 4,8 Gbit/s
    "X7"-basierter VM.Standard2.16
    • OCPU: 16
    • Speicher: 240 GB
    • Netzwerk-Bandbreite: 16,4 Gbit/s
  • Was ist ein DB-System?

    Ein DB-System ist ein Bare Metal-Server oder eine virtuelle Maschine, auf der Oracle Database-Software bereitgestellt und mit einer benutzerdefinierten Anzahl von Kernen, Software-Edition und Datenbankversion konfiguriert ist.

  • Kann ich mehrere Datenbanken in einem DB-System erstellen?

    DB-Systeme für virtuelle Maschinen enthalten nur eine Datenbank. Bare Metal-DB-Systeme können mehrere DB Homes umfassen, die mehrere Datenbanken enthalten können. Alle Datenbanken in einem DB Home haben dieselbe Version, aber jedes DB Home kann eine andere Version haben. Beispielsweise kann ein Enterprise Edition-DB-System DB_Home11 enthalten, das nur Enterprise Edition 11.2.0.4-Datenbanken enthält, und DB_Home12, das nur Enterprise Edition 12.1.0.2-Datenbanken enthält.

  • Kann ich die Datenbankedition nach dem Start eines DB-Systems ändern?

    Nein, die Edition kann nicht geändert werden. Sie können das DB-System jedoch problemlos beenden und ein anderes mit der bevorzugten Edition starten.

  • Kann ich die Datenbankzeichensätze nach dem Start eines DB-Systems ändern?

    Wenn Sie ein DB-System starten, verwendet die auf dem System erstellte ursprüngliche Datenbank die Standardzeichensätze AL32UTF8 und AL16UTF16. Sie können jedoch während des Starts in den erweiterten Datenbankoptionen problemlos einen Zeichensatz Ihrer Wahl auswählen.

  • Kann ich meine eigene Lizenz (BYOL) für Oracle Database Cloud Service nutzen?

    Ja, Sie können Ihre eigene Lizenz mitbringen. Oracle Database Cloud Service unterstützt sowohl Lizenz- als auch BYOL-Preismodelle.

  • Was sind die empfohlenen Best Practices für die Verwaltung des DB-Systems?

    Die OCI-Konsole (Oracle Cloud Infrastructure), REST-APIs, SDK oder CLI können verwendet werden, um allgemeine Aufgaben für das Database Lifecycle Management wie Patches, Oracle Data Guard und Sicherung/Wiederherstellung auszuführen.

  • Wie wähle ich das richtige Shape für meine Datenbankanforderungen aus?

    Performance, Speicherkapazität, Kosten und andere Kriterien bestimmen die Formauswahl innerhalb des Database Cloud Service. Beachten Sie bei der Auswahl der Shape Ihren Plan für das erwartete Größenwachstum Ihrer Datenbank.

  • Was sind die empfohlenen Best Practices für die Überwachung von Datenbanken und des DB-Systems?

    Oracle empfiehlt die Verwendung von Enterprise Manager und die in Oracle Cloud Infrastructure verfügbaren Metriken.

  • Wie viele DB-Systeme kann ich in meinem Konto erstellen?

    In der Dokumentation zu den Service-Limits finden Sie weitere Informationen zu den Standardbeschränkungen für jeden Instanztyp und Anweisungen zum Anfordern einer Service-Limit-Erhöhung. Gerne erhöhen wir die Limits für Ihr Konto nach Bedarf.

  • Wird Oracle RAC auf Oracle Database Cloud Service unterstützt?

    Ja. Oracle Database Cloud Service unterstützt Cloud-First-Oracle RAC auf virtuellen Maschinen in einem virtuellen Cloud-Netzwerk.

    Oracle RAC on Virtual Machines kann konfiguriert werden, indem die „Gesamtzahl der Knoten“ beim Start des DB-Systems auf 2 festgelegt wird.

    Virtuelle Maschinen

  • Was ist Database Cloud Service on Virtual Machines (VMs)?

    Database Service on VMs ist ein Datenbankservice, mit dem Kunden Oracle Databases mit allen Funktionen auf virtuellen Maschinen erstellen, skalieren und verwalten können. Die wichtigsten Vorteile der Ausführung von Datenbanken auf VMs sind die Kosteneffizienz, die Benutzerfreundlichkeit, die Langlebigkeit und die Skalierbarkeit von Speicher sowie die Möglichkeit, Real Application Cluster (RAC) auszuführen, um die Verfügbarkeit zu verbessern.

    RAC-Datenbanken werden in einer einzigen Availability Domain (AD) ausgeführt, wobei sichergestellt wird, dass sich jeder Knoten in einem separaten physischen Rack befindet, was für hohe Verfügbarkeit sorgt. Database Cloud Service on VMs basiert auf derselben hochleistungsfähigen, hochverfügbaren Cloud-Infrastruktur, die von allen Oracle Cloud Infrastructure-Services genutzt wird.

  • Wird Oracle RAC in VMs über 2 Knoten hinaus im Database Cloud Service unterstützt?

    Oracle RAC-Datenbanken werden mit Enterprise Edition Extreme Performance im Database Cloud Service in VMs unterstützt, sind jedoch auf eine RAC-Konfiguration mit zwei Knoten beschränkt. Der RAC mit zwei Knoten wird durch Auswahl von Knoten = 2 während der Bereitstellung aktiviert und erfordert mindestens zwei Kerne pro VM.

  • Kann ich die Anzahl der OCPUs in einer VM-Form nach der ersten Erstellung ändern?

    Ja. Sie können die Anzahl der OCPUs nach Bedarf skalieren. Das Ändern der Form führt zu einem Ausfall der Datenbank.

  • Kann ich die Anzahl der OCPUs in einer RAC-VM-Form mit zwei Knoten nach der ersten Erstellung ohne Ausfallzeiten ändern?

    Ja. Das Ändern der Form in einer RAC-VM-Form mit zwei Knoten erfolgt fortlaufend, um Ausfallzeiten zu vermeiden.

  • Kann ich mehrere Datenbanken in einer VM erstellen?

    Nein. Jede VM kann nur eine Datenbank enthalten.

  • Kann ich den Speicher skalieren, der für eine auf einer VM ausgeführten Datenbank verfügbar ist?

    Ja. Database Cloud Service auf einer VM verwendet den Remote-Blockspeicher, sodass Sie den verfügbaren Speicher mit einer Größe von 256 GB bis 40 TB konfigurieren können. Sie können die Speicherkapazität ohne Ausfallzeiten skalieren.

  • Kann ich ein VM DB-System im Database Cloud Service klonen?

    Ja. Sie können ein VM DB-System mit einem einzelnen Knoten klonen, solange es Logical Volume Manager (LVM) als Speicherverwaltungssoftware verwendet.

    Bare Metal-Infrastruktur

  • Was ist Oracle Database Cloud Service auf Bare Metal-Servern?

    Der Database Cloud Service auf Bare Metal ist ein Datenbankdienst, mit dem Kunden Oracle Databases mit vollem Funktionsumfang auf Bare Metal-Servern bereitstellen und verwalten können. Bare Metal bietet eine erwiesene und vorhersehbare Leistung mit lokalem NVMe-Storage auf dedizierten Servern, die hohe IOPS bei extrem geringer Latenz bieten.

  • Kann ich mehrere Datenbanken im Database Cloud Service auf Bare Metal-Servern erstellen?

    Bare Metal-Server im Database Cloud Service können mehrere DB Homes umfassen, die mehrere Datenbanken enthalten können. Alle Datenbanken in einem Database Home haben dieselbe Version, aber jedes Database Home kann eine andere Version haben. Beispielsweise kann ein Enterprise Edition-DB-System DB_Home11 enthalten, das nur Enterprise Edition 11.2.0.4-Datenbanken enthält, und DB_Home12, das nur Enterprise Edition 12.1.0.2-Datenbanken enthält.

  • Wird Oracle Real Application Clusters (Oracle RAC) auf Bare Metal-Servern im Database Cloud Service unterstützt?

    Oracle RAC-Datenbanken werden nur mit Database Cloud Service auf virtuellen Maschinen (VMs) unterstützt.

  • Kann ich die Anzahl der OCPUs auf einem Bare Metal-Server ändern?

    Ja. Sie können die Anzahl der OCPUs nach Bedarf online und ohne Ausfallzeiten der Datenbank skalieren.

  • Kann ich Storage auf einem Bare Metal-Server skalieren?

    Nein. Database Cloud Service auf Bare-Metal-Servern verwendet lokalen NVMe-Speicher, sodass der Server Shape eine feste Speicherkapazität zugeordnet ist.

  • Kann ich Blockspeicher-Volumes einem Bare Metal-Server-DB-System zuordnen?

    Nein. Sie können Blockspeicher-Volumes nicht Bare Metal-Servern zuordnen.

    Abrechnung

  • Wie bezahle ich für die Nutzung von Oracle Database Cloud Service?

    Oracle Database Cloud Service unterstützt das Universal Credit-Kaufmodell von Oracle, das einfache und flexible Preismodelle bietet:

    Mit der PAYG-Preisgestaltung (Pay-as-you-go) können Kunden schnell ohne Vorabverpflichtung und ohne Mindestservicezeit Services bereitstellen. Dabei bezahlen sie nur für das, was sie nutzen. Dies wird nachträglich monatlich in Rechnung gestellt. Für die ersten Schritte kann der Kunde ein Konto unter shop.oracle.com erstellen.

    Mit den Annual Universal Credits können Kunden jederzeit und in jeder Region Oracle Cloud Infrastructure und Platform Services verwenden. Annual Universal Credits werden im Voraus in Rechnung gestellt und bieten erhebliche Einsparungen bei allen Cloud-Services, indem Kostensenkung und vorhersehbare monatliche Ausgaben in einer Ansammlungsperiode kombiniert werden, wenn Sie Ihre Workloads hinzufügen.

  • Wie wird meine Nutzung von Oracle Database Cloud Service gemessen?

    Oracle Database Cloud Service unterstützt sowohl Lizenz- als auch BYOL-Preismodelle und wird basierend auf den folgenden Nutzungselementen berechnet:

    • Gehostete Umgebung pro Stunde: Gehostete Umgebung ist definiert als die DB-Basissysteminstanz mit einer CPU-Basiskapazität, lokalem Speicher (nur für Bare Metal) und aktivierten OCPUs für die Edition Ihrer Wahl. Jede angefangene Stunde, in der die gehosteten Umgebung genutzt wird, wird als angefangene Stunde mit einem Minimum von einer Stunde in Rechnung gestellt.
    • OCPU pro Stunde: Sie können zusätzliche OCPUs pro gehostete Umgebung oder DB-System aktivieren. Jede angefangene Stunde, in der die OCPU genutzt wird, wird als angefangene Stunde mit einem Minimum von einer Minute in Rechnung gestellt.
    • Block Volumes: Database Cloud Service on VMs verwendet remote gespeicherte Block-Volumes. Sie können Speicher zwischen 256 GB und 40 TB zuordnen und den Gesamtspeicher bezahlen. Es wird nur OCI Block Volume Service mit ausgewogener Performance unterstützt. OCI Block Storage-Volumes mit ausgewogener Performance sind definiert als 1 Block Volume Storage-Einheit mit 10 Block Volume Performance-Einheiten pro Gigabyte und Monat. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Speicherpreise derCloud-Preisliste.
  • Was kostet die Sicherung meiner Datenbank?

    Sie können die Sicherungs-/Wiederherstellungsfunktion oder RMAN verwenden, um Sicherungen für unsere Datenbanken in Oracle Cloud Infrastructure Object Storage zu konfigurieren. Die Kosten für die Sicherungen berechnen sich aus der Gesamtmenge des genutzten Objektspeichers. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Cloud-Preisliste.

  • Welches Preismodell gilt für Oracle Database Cloud Service?

    Weitere Informationen finden Sie in der Cloud-Preisliste. Lesen Sie außerdem die Abschnitte Preisgestaltung für Bare Metal-Server und Preise für virtuelle Maschinen.

  • Kann ich das Lizenzmodell ändern, nachdem ein Bare Metal- oder VM DB-System im Database Cloud Service bereitgestellt wurde?

    Ja. Sie ändern das Lizenzmodell von lizenzpflichtig in BYOL und umgekehrt.

  • Was wird mir in Rechnung gestellt, wenn ich mit Data Guard Hochverfügbarkeit für meine Datenbank eingerichtet habe?

    Durch das Einrichten von Data Guard auf zwei DB-Systemen, die in separaten Verfügbarkeitsdomänen bereitgestellt werden, wird Hochverfügbarkeit für Ihre Datenbanken konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Cloud-Preisliste.

  • Unterstützt Oracle Database Cloud Service das Anhalten der Abrechnung?

    Ja, Oracle Database Cloud Service unterstützt das Anhalten der Abrechnung für virtuelle Maschinen. Um diese Funktion zu nutzen, rufen Sie das DB-System der virtuellen Maschine auf und wählen Sie den Knoten aus, den Sie anhalten möchten. Die Datenbank bleibt erhalten, solange der Knoten angehalten ist. Die Stunden, in denen der Knoten nicht ausgeführt wird, werden Ihnen nicht berechnet.

    Das Anhalten der Abrechnung gilt nicht für Database Cloud Service auf Bare Metal-Servern. Die Abrechnung wird nach dem Stoppen des Servers fortgesetzt, da Sie die gesamte gehostete Umgebung beibehalten. Um die Kosten zu senken, können Sie die Online-CPU-Skalierungsfunktion der Datenbank-Form nutzen und die OCPUs auf 2 in nicht verwendeten und wenig genutzten Umgebungen reduzieren.

    Sicherheit

  • Was ist ein Oracle Virtual Cloud Network (VCN) und warum werden DB-Systeme standardmäßig in einem VCN bereitgestellt?

    Ein VCN ist ein anpassbares privates Netzwerk in Oracle Cloud Infrastructure. Genau wie bei einem herkömmlichen Rechenzentrums-Netzwerk bietet Ihnen ein VCN die vollständige Kontrolle über Ihre Netzwerkumgebung. Dies umfasst das Zuweisen Ihres eigenen privaten IP-Adressraums, das Erstellen von Subnetzen sowie Routing-Tabellen und das Konfigurieren von Stateful Firewalls. Ein einzelner Mandant kann über mehrere VCNs verfügen, wodurch die Gruppierung und Isolation verwandter Ressourcen ermöglicht wird.

    Durch die standardmäßige Bereitstellung in einem VCN erhalten Sie die Sicherheit und Flexibilität für Folgendes:

    • Bereitstellung Ihrer Datenbanken in einem privaten Netzwerk, das vor dem Internet geschützt ist.
    • Konfigurieren von Sicherheitslisten (eingehend/ausgehend), um den Zugriff böswilliger Benutzer auf das DB-System zu verhindern.
  • In welchen Subnetzen platziere ich das DB-System während der Bereitstellung?

    Es wird dringend empfohlen, in jeder Verfügbarkeitsdomäne separate Subnetze zu erstellen und Ihre DB-Systeme in diesen Subnetzen zu platzieren. Auf diese Weise können Sie eingehende und ausgehende Sicherheitslisten für das Subnetz genau definieren und den Netzwerkzugriff kontrollieren.

  • Wie richte ich TDE für meine Datenbanken ein?

    DB-Systeme werden bei der Bereitstellung standardmäßig mit TDE konfiguriert. Sie verfügen über die Flexibilität, sich anzumelden und andere Sicherheitsrichtlinien auf dem DB-System zu steuern. Sie können die standardmäßigen Best Practices für die Datenbanksicherheit (PDF) befolgen.

  • Wie kann ich den Verwaltungszugriff steuern und die DB-Systeme sichern?

    Mit Oracle Cloud Infrastructure Identity and Access Management (IAM) können Sie Ihre Cloud-Umgebung so konfigurieren, dass sie Ihre Sicherheits- und Compliance-Anforderungen unterstützt. Aus der Datenbankperspektive konfigurieren Sie IAM-Richtlinien, mit denen Sie den Zugriff auf Bare Metal- und VM-DB-Systeme nur auf eine ausgewählte Gruppe von Benutzern (DBAs) aus der Managementperspektive beschränken können. Weitere Informationen zur Verwendung von Oracle IAM mit Oracle Database Cloud Service finden Sie in unserer technischen Dokumentation.

  • Kann ich die auf dem DB-System ausgeführten Vorgänge überwachen?

    Ja, mit dem vollständigen Root-Zugriff auf das DB-System können Sie die Überwachung für alle Vorgänge auf dem DB-System konfigurieren. Oracle Database Cloud Service bietet zuverlässige Unterstützung der Überwachung in allen Editionen der Datenbank. Die Überwachungsdatensätze enthalten Informationen zum geprüften Vorgang, zum Nutzer, der den Vorgang ausführt, sowie Datum und Uhrzeit des Vorgangs. Überwachungsdatensätze können im Überwachungspfad der Datenbank oder in Dateien auf dem Betriebssystem gespeichert werden. Die Standardüberwachung umfasst Vorgänge für Berechtigungen, Schemata, Objekte und Anweisungen.

    Darüber hinaus können Sie Oracle Cloud Infrastructure Audit verwenden, um alle API-Managementaufrufe zu überwachen, die für Ihre Tenancy getätigt wurden.

    Patching

  • Was ist die Patching-Funktion von Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service?

    Die Patching-Funktion des Database Cloud Service vereinfacht die Schritte zum Patchen Ihrer DB-Systeme und Datenbanken. Mit der Oracle Cloud Infrastructure-Konsole und den APIs können Sie die entsprechenden Patches für Ihr DB-System oder Ihr Database Home anzeigen und eine Patchanforderung einreichen. Der Database Cloud Service führt dann die End-to-End-Patching-Schritte für Sie aus, während der Status angezeigt wird.

    Sie können alle Patches anzeigen, die angewendet wurden, und bei Bedarf einen Patch erneut anwenden. Darüber hinaus können Sie mithilfe der IAM-Steuerelemente (Oracle Identity and Access Management) den Zugriff auf Patching-Funktionen verwalten.

  • Wie kann ich auf die Patching-Funktion zugreifen?

    Sie können mithilfe der Oracle Cloud Infrastructure-Konsole und der Rest-APIs auf die Funktion zuzugreifen.

  • Was sind die Netzwerkanforderungen, um die Patching-Funktion zu aktivieren?

    Das Cloud-Netzwerk (VCN) Ihres DB-Systems muss mit einem Internetgateway konfiguriert sein. Der Netzwerkverkehr zwischen dem DB-System und Oracle Object Storage erfolgt über das interne Oracle Database Cloud Service-Wartungs-Backbone.

  • Für welche DB-Systeme, Shapes und Editionen kann ich die Patching-Funktion nutzen?

    Mit dieser Funktion können Sie alle Bare Metal-DB-Systeme mit 1 oder 2 Knoten in allen Shapes und Editionen patchen. RAC mit zwei Knoten, VMs und Exadata-Systeme werden derzeit nicht unterstützt. Sie können diese Systeme jedoch patchen, indem Sie sich bei Ihrem Host anmelden und das Dienstprogramm OPatch verwenden.

  • Welche Art von Patches kann ich mithilfe der Patching-Funktion anwenden?

    Database Cloud Service-spezifische Patches für DB-Systeme und DB Homes können angewendet werden. Für DB-Systeme ist nur das neueste Patch verfügbar, während Database Homes sowohl die neuesten als auch die älteren Patches unterstützt. Die Liste der aktuell verfügbaren Patches für DB-Systeme und Database Home finden Sie in der technischen Dokumentation zu Oracle Cloud Infrastructure.

  • Kann ich Patches auf alle Database Cloud Service-Datenbankversionen anwenden?

    Ja, wenn ein oder mehrere Patches für diese Versionen verfügbar sind. Patches sind derzeit für die Datenbankversionen 11.2.0.4, 12.1.0.2 und 12.2.0.1 verfügbar.

  • Wie kann ich vorläufige Patches oder vierteljährliche Bundle-Patches anwenden, die vom Database Cloud Service noch nicht unterstützt werden?

    Mit dem Dienstprogramm OPatch können Sie sich bei Ihrem Host anmelden und vorläufige Patches anwenden. Wir empfehlen, dass Sie mit dem Dienstprogramm OPatch keine vierteljährlichen On-Premises-Bundle-Patches anwenden. Diese Patches funktionieren möglicherweise nicht ohne zusätzliche Cloud-spezifische Patches. Stattdessen sollten Sie vierteljährlich an die Cloud angepasste Patches anwenden, die über die Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service-Konsole und die REST-APIs verfügbar sind.

  • Wie kann ich virtuelle Maschinen und Exadata DB-Systeme und -Datenbanken patchen?

    Sie können diese Systeme patchen, indem Sie auf Ihren Host zugreifen und das Dienstprogramm OPatch verwenden. Mehr erfahren über das Dienstprogramm OPatch.

  • Wird es Ausfallzeiten geben, während ein Patch angewendet wird?

    Ja, es kommt zu Ausfallzeiten für 1-Knoten-DB-Systeme, wenn Sie nicht Oracle Data Guard konfiguriert haben. Sie sollten die Best Practices der Maximum Availability Architecture (MAA)befolgen, um Ausfallzeiten zu vermeiden.

  • Was passiert, wenn ich die Patching-Funktion verwende und das Patching fehlschlägt?

    Ihr DB-System oder Database Home befinden sich im Zustand ”Verfügbar”, wenn das Patching fehlschlägt. Der Patch-Verlauf kann auf den Grund für das Fehlschlagen des Vorgangs hinweisen. Um die Fehlerursache zu debuggen, können Sie auf detaillierte Patch-bezogene Protokolle auf Ihrem Host zugreifen. Wenn die Protokollinformationen beim Debuggen des Problems nicht hilfreich sind, können Sie eine Anfrage beim Oracle Support einreichen, um die Grundursache zu ermitteln.

  • Wie erfahre ich, welche Patches mit der Patching-Funktion auf meinem DB-System oder in Database Home installiert wurden?

    Sie können den Patch-Verlauf für Ihr DB-System und Database Home abfragen, um die Patches anzuzeigen, die mithilfe der Konsole, REST-APIs und SDKs angewendet wurden.

  • Muss ich eine Reihenfolge für DB-System- und Database-Home-Patches einhalten?

    Ja, Ihr DB-System sollte dieselbe oder eine höhere Version als Ihr Database Home haben. Um Versionskonflikte zu vermeiden, sollten Sie zuerst die DB-System-Patches und dann die Database-Home-Patches anwenden. Wenn Sie diese Reihenfolge nicht einhalten, wird beim Anwenden des Patchs eine Fehlermeldung angezeigt.

  • Kann ich einen angewendeten Patch mit der Patching-Funktion vorab überprüfen oder rückgängig machen?

    Ja, Sie können einen Patch überprüfen, bevor Sie ihn anwenden. Um ein Patch rückgängig zu machen, müssen Sie sich jedoch bei Ihrem Datenbankhost anmelden und das Dienstprogramm OPatch verwenden.

  • Kann ich den Zugriff auf Patches auf eine definierte Gruppe von Benutzern beschränken?

    Ja, Sie können den Service Oracle Identity and Access Management (IAM) verwenden, um den Zugriff auf Nutzer- und Gruppenebene einzuschränken.

  • Gibt es Unterschiede zwischen den On-Premises verfügbaren Patches für das Oracle Database-Bundle und den für Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service verfügbaren Patches?

    Ja, Patches für das Oracle Database-Bundle und Patches für Oracle Cloud Infrastructure Database unterscheiden sich. Oracle Cloud Infrastructure Database-Patches sind eine Obermenge mit Oracle Database-Bundle-Patches, Oracle Cloud Infrastructure-spezifischen MLRs (Merge Label Requests) und anderen Patches.

  • Kann ich mein Betriebssystem (OS) mit der Patching-Funktion patchen?

    Nein, Betriebssystem-Patching wird derzeit nicht unterstützt. Sie greifen direkt auf den Host zu, um das Betriebssystem manuell zu patchen. Weitere Informationen finden Sie in den Dokumentationen Betriebssystemaktualisierungen für Bare Metal- und Virtual-Machine-DB-Systeme und Betriebssystemaktualisierungen für das Exadata DB-System.

  • Sind Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service-Patches kumulativ?

    Ja, Datenbank-Patches sind kumulativ. Neue Oracle Cloud Infrastructure Database-Patches umfassen Patches aus früheren DB-System- oder DB Home-Patches derselben Version.

  • Wie kommuniziert Oracle über kritische Sicherheitspatches? Repariert Oracle mein System automatisch mit einem kritischen Sicherheitspatch?

    Oracle Cloud Infrastructure sendet eine E-Mail-Benachrichtigung, die Sie über einen wichtigen Sicherheitspatch informiert. Abhängig von der Kritikalität des Patches legen wir ein Zeitfenster fest, in dem Sie den Sicherheitspatch anwenden können.

  • Wie lange dauert es, bis das Patching abgeschlossen ist?

    Dies hängt von der Art des Patches ab. Ein DB-System- oder Database Home-Zustand ändert sich in ”Verfügbar”, sobald ein Patch angewendet wurde.

    Sicherung und Wiederherstellung

  • Wie richte ich die Sicherung und Wiederherstellung meiner Datenbanken ein?

    Das Sichern Ihrer Datenbank ist ein wichtiger Aspekt jeder Oracle Datenbankumgebung. Zum Speichern und Wiederherstellen Ihrer Backups stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Sie können die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion entweder in der Oracle Cloud Infrastructure-Konsole, der CLI oder den REST-APIs verwenden oder Sicherungen mit dbcli oder RMAN manuell einrichten und verwalten. Informationen zu allen Optionen finden Sie in der technischen Dokumentation.

  • Was ist die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion des Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service?

    Mit der Datenbanksicherungs- und -wiederherstellungsfunktion können Sie mithilfe der Konsole, CLI- und REST-APIs von Oracle Cloud Infrastructure Sicherungen Ihrer Datenbanken erstellen und verwalten. Sie können Ihre vorhandene Datenbank auch aus einer Sicherung wiederherstellen oder eine neue Datenbank aus einer Sicherung erstellen.

  • Welche Vorteile bietet die Verwendung der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion im Vergleich zur manuellen Verwaltung von Sicherungen?

    Die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion bietet Konsole, CLI und Rest-APIs zum Erstellen und Verwalten von Sicherungen. Wenn Sie die Konsole verwenden, können Sie mit wenigen Klicks vollständige Sicherungen erstellen oder automatische inkrementelle Sicherungen einrichten. Auf ähnliche Weise können Sie Ihre Sicherungen anzeigen und Ihre Datenbank mit dem letzten als funktionierend bekannten Zustand, einem Zeitpunkt oder einer SCN (System Change Number) wiederherstellen. Sie können auch eine neue Datenbank aus Ihrer Sicherung in einem vorhandenen oder einem neuen DB-System erstellen.

  • Ist die Verwendung der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion mit zusätzlichen Kosten verbunden?

    Ihre Sicherungen werden in Oracle Cloud Infrastructure Object Storage gespeichert, und für das Speichern Ihrer Sicherungen fallen Servicegebühren an. Mehr erfahren über die Object Storage-Preisgestaltung. Für die Nutzung der Funktion fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

  • Welche Datenbank-Shapes, -editionen und -versionen werden von der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion unterstützt?

    Die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion unterstützt alle Bare Metal- und VM-Shapes, -Editionen und -Datenbankversionen. Exadata wird derzeit nicht unterstützt. Für Exadata können Sie jedoch manuell RMAN (Recovery Manager) für die Sicherung und Wiederherstellung einrichten.

  • Welche Arten von Sicherungen werden derzeit von der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion unterstützt?

    Vollständige Sicherungen bei Bedarf und automatische inkrementelle Sicherungen werden derzeit unterstützt.

  • Was ist die Beibehaltungsdauer für die automatische Einrichtung inkrementeller Sicherungen mithilfe der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion?

    Die Beibehaltungsdauer für automatische inkrementelle Sicherungen beträgt 30 Tage.

  • Kann ich meine eigene Beibehaltungsdauer oder die Häufigkeit meiner automatischen inkrementellen Sicherungen festlegen?

    Nein, Sie können diese Einstellungen nicht mit der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion steuern. Sie können jedoch die manuelle RMAN-Option verwenden, um benutzerdefinierte Beibehaltungszeiträume und -häufigkeiten einzurichten.

  • Wie ist der Zeitplan für automatische inkrementelle Sicherungen, die Sie mithilfe der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion eingerichtet haben?

    Wenn Sie automatische Sicherungen für eine Datenbank aktivieren, erstellt Oracle Cloud Infrastructure Database Cloud Service die erste Sicherungsstufe 0. Nach der ersten Sicherung werden bis zum nächsten Wochenende täglich Sicherungen der Stufe 1 ausgeführt. Jedes Wochenende wird eine neue Sicherung der Stufe 0 erstellt. Automatische Sicherungen, die zum ersten Mal nach dem 20. November 2018 in einer Datenbank aktiviert wurden, werden zwischen 00:00 und 06:00 Uhr in der Zeitzone der Region des DB-Systems ausgeführt. Wenn Sie vor diesem Datum automatische Sicherungen für eine Datenbank aktiviert haben, liegt das Sicherungsfenster für die Datenbank weiterhin zwischen 00:00 und 06:00 Uhr UTC.

  • Sind die Datenbanksicherungen verschlüsselt?

    Ja, alle Ihre Backups werden mit demselben Hauptschlüssel verschlüsselt, der für die TDE-Verschlüsselung verwendet wird.

  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um zu gewährleisten, dass meine Sicherungen nicht verloren gehen?

    Ihre Sicherungen werden in Oracle Cloud Infrastructure Object Storage gespeichert. Oracle Object Storage wurde von Grund auf auf Langlebigkeit ausgelegt. Daten werden redundant auf mehreren Speicherservern und in mehreren Verfügbarkeitsdomänen gespeichert. Die Datenintegrität wird mithilfe von Prüfsummen aktiv überwacht und beschädigte Daten werden erkannt und automatisch repariert. Jeder Verlust von Datenredundanz wird automatisch erkannt und behoben, ohne dass sich dies auf den Kunden auswirkt.

  • Unter welchen Umständen können meine Sicherungen bei Verwendung der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion fehlschlagen?

    Wenn Sie die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion verwenden, können Ihre Sicherungsvorgänge fehlschlagen, wenn sich das Datenbank- oder DB-System nicht in dem Zustand ”Verfügbar” befindet. Aktionen wie Patchen, Hinzufügen von SSH-Schlüsseln und Data Guard-Vorgänge können den Zustand des DB-Systems oder der Datenbank ändern. Sorgen Sie zur Vermeidung von Sicherungsfehlern dafür, dass diese Aktionen nicht während des Sicherungsfensters (00:00–06:00 UTC) ausgeführt werden. Wenn eine automatische inkrementelle Sicherung fehlschlägt, wiederholt der Database Cloud Service den Sicherungsvorgang während des Sicherungsfensters am nächsten Tag. Bei einer fehlgeschlagenen On-Demand-Sicherung müssen Sie den Vorgang manuell wiederholen, wenn sowohl das Datenbanksystem als auch die Datenbank verfügbar sind.

  • Welche Optionen stehen zur Verfügung, um meine Datenbank aus einer Sicherung wiederherzustellen?

    Wenn Sie die Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion verwenden, können Sie den aktuellen, einen bestimmten oder einen festgeschriebenen Zustand Ihrer Datenbank wiederherstellen, der durch die Systemänderungsnummer (SCN) definiert ist. Sie können jedoch die Option dbcli oder RMAN für weitere Wiederherstellungsoptionen verwenden.

  • Wie finde ich meine SCN?

    Sie finden die SCN-Nummer, indem Sie entweder auf Ihre Datenbank oder auf Online- oder archivierte Protokolle zugreifen.

  • Kann ich eine neue Datenbank aus einer Sicherung erstellen?

    Ja, Sie können auch eine neue Datenbank aus Ihrer Sicherung in einem vorhandenen oder einem neuen DB-System erstellen. Die Datenbank, aus der die Sicherung erstellt wurde, sollte jedoch gelöscht werden, bevor die Sicherung für diesen Zweck verwendet wird. Bei einer Sicherung von dem DB-System einer virtuellen Maschine sollten Sie die Datenbankinstanz beenden, von der die Sicherung erstellt wurde, bevor Sie diese Sicherung in einem neuen oder einem vorhandenen DB-System verwenden.

  • Kann ich ein anderes DB-System, eine andere Abteilung oder eine andere Verfügbarkeitsdomäne auswählen, um aus einer Sicherung eine neue Datenbank zu erstellen?

    Ja, Sie können ein beliebiges vorhandenes DB-System auswählen oder ein neues DB-System in einer beliebigen Abteilung erstellen. Das neue oder das vorhandene DB-System sollte sich jedoch in derselben Verfügbarkeitsdomäne befinden, in der sich Ihre Sicherung befindet. Wenn Sie ein neues DB-System erstellen, muss die von Ihnen angegebene Oracle Database-Software-Edition gleich oder neuer sein als die der gesicherten Datenbank. Außerdem muss das von Ihnen angegebene Shape vom selben Typ sein wie die Datenbank, aus der die Sicherung erstellt wurde. Wenn Sie beispielsweise die Sicherung einer 1-Knoten-Datenbank verwenden, muss das DB-System, das Sie als Ziel auswählen, ebenfalls ein 1-Knoten-DB-System sein.

  • Sind automatische inkrementelle Sicherungen standardmäßig aktiviert?

    Nein, automatische inkrementelle Sicherungen sind nicht standardmäßig aktiviert? Sie können die Option während der Datenbankerstellung oder jederzeit nach der Bereitstellung der Datenbank aktivieren.

  • Was passiert mit meinen Sicherungen, nachdem ich mein DB-System beendet habe?

    Oracle empfiehlt dringend, dass Sie alle Datenbanken in einem DB-System beenden, bevor Sie das DB-System beenden. Wenn Sie eine Datenbank beenden, können Sie eine endgültige Sicherung erstellen, die als eigenständige Sicherung in Object Storage verbleibt. Sie können diese eigenständige Sicherung später als neue Datenbank wiederherstellen.

  • Wie migriere ich meine Daten von meiner On-Premises-Oracle Database in den Database Cloud Service?

    Sie können RMAN manuell so einrichten, dass Ihre Datenbanksicherung in Oracle Cloud Infrastructure Object Storage verschoben wird, und diese Sicherung zum Erstellen einer Datenbank in einem neuen oder vorhandenen DB-System verwenden.

    Hochverfügbarkeit

  • Wie richte ich mit Oracle Database Cloud Service hochverfügbare Datenbanken ein?

    Sie können DB-Systeme in verschiedenen Verfügbarkeitsdomänen starten und Data Guard zum Einrichten von hochverfügbaren Oracle-Datenbanken konfigurieren. Oracle Data Guard gewährleistet Hochverfügbarkeit, Datenschutz und Notfallwiederherstellung für Unternehmensdaten. Data Guard bietet eine umfassende Reihe von Services, mit denen eine oder mehrere Standby-Datenbanken erstellt, verwaltet und überwacht werden können.

    Informationen zum Einrichten einer Konfiguration ohne Datenverlust mit hoher Verfügbarkeit von Oracle-Datenbanken finden Sie im Data Guard für Hochverfügbarkeit und in den Best Practices zur Maximum Availability Architecture (MAA).

  • Was ist eine Verfügbarkeitsdomäne und warum ist sie für das Einrichten von Datenbanken in Oracle Database Cloud Service relevant?

    Eine Availability Domain (AD) ist die Unterkomponente einer Region, die unabhängig und höchst zuverlässig sein soll. Jede AD verfügt über eine vollständig unabhängige Infrastruktur, z. B. Gebäude, Stromerzeuger, Kühlung und Netzwerkkonnektivität. Bei äußerst seltenen Katastrophen wie Bränden oder Überschwemmungen ist nur eine AD betroffen. Darüber hinaus sind die ADs in derselben Region mit einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk mit geringer Latenz verbunden, sodass Kunden hochzuverlässige Anwendungen und Arbeitslasten mit minimalen Auswirkungen auf die Anwendungslatenz und Performance erstellen und ausführen können.

    Mit diesen fehlerunabhängigen ADs können Kunden hochverfügbare Anwendungen in der Cloud erstellen, ohne auf Performance verzichten zu müssen. Es wird dringend empfohlen, die Primär- und Standby-Datenbank in verschiedenen ADs zu platzieren, um sicherzustellen, dass sie vor den oben dargestellten häufigen Fehlern geschützt sind.

  • Welche Database Cloud Service-Datenbankeditionen unterstützen die Data Guard-Funktion?

    Alle Enterprise-Datenbankeditionen unterstützen Data Guard. Die Edition Enterprise Extreme Performance unterstützt Active Data Guard.

  • Welche Vorteile bietet das Einrichten von Data Guard über den Database Cloud Service im Vergleich zum manuellen Einrichten von Data Guard?

    Database Cloud Service stellt die Data Guard-Konfiguration mithilfe der Oracle Cloud Infrastructure-Konsole und der REST-APIs bereit.

    Mit wenigen Klicks können Sie Data Guard aktivieren und Switchover-, Failover- und Reaktivierungsaktionen ausführen. Sie können die präzise Zugriffskontrolle für die Funktion auch mit dem Dienst Oracle Identity and Access Management einrichten. Mit der Verwendung dieser Funktion sind keine Kosten verbunden.

  • Welche Shapes und Datenbankversionen unterstützen die Data Guard-Funktion?

    Alle 1-Knoten- und 2-Knoten-Shapes für virtuelle Maschinen und Bare Metal-Systeme werden von der Data Guard-Funktion unterstützt. Exadata wird derzeit nicht unterstützt. Sie können Data Guard jedoch manuell für Exadata einrichten, indem Sie sich bei Ihrem Host anmelden und auf die Data Guard-Befehlszeilenschnittstelle (DGMGRL) zugreifen. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Welche Funktionen werden derzeit von der Data Guard-Funktion unterstützt?

    Derzeit werden die Funktionen Switchover, Failover und Reinstate unterstützt. Sie können Data Guard jedoch manuell einrichten, indem Sie sich bei Ihrem Host anmelden und auf die Data Guard-Befehlszeilenschnittstelle (DGMGRL) zugreifen. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Welche Schutzmodi und Transporttypen werden von der Data Guard-Funktion unterstützt?

    Derzeit werden der maximale Performance-Schutzmodus und der asynchrone Transporttyp unterstützt. Sie können jedoch zusätzliche Schutzmodi und Transporttypen konfigurieren, indem Sie sich am DB-System anmelden und auf die Data Guard-Befehlszeilenschnittstelle (DGMGRL) zugreifen. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Was sind die Netzwerkvoraussetzungen zur Verwendung der Data Guard-Funktion?

    Zum Einrichten von Data Guard sollten sich sowohl das primäre als auch das sekundäre DB-System in demselben VCN befinden, und Port 1521 sollte auf beiden DB-Systemen geöffnet sein. DB-Systeme können sich in verschiedenen Subnetzen befinden.

  • Kann ich Data Guard für alle Verfügbarkeitsdomänen einrichten?

    Ja, Sie können Data Guard in derselben oder in verschiedenen Verfügbarkeitsdomänen in einer Region einrichten. Oracle empfiehlt jedoch, dass Sie Ihre Data Guard-Konfiguration für alle Verfügbarkeitsdomänen einrichten.

  • Kann ich Data Guard in allen Regionen von Oracle Cloud Infrastructure einrichten?

    Ja, Sie können Data Guard über Regionen hinweg einrichten, aber die Data Guard-Funktion des Database Cloud Service unterstützt dies derzeit nicht. Sie können Data Guard über Regionen hinweg manuell einrichten, indem Sie sich bei Ihrem Host anmelden und DGMGRL verwenden. Sie müssen ein Internetgateway auf dem primären und dem VCN des Standby-DB-Systems für Data Guard aktivieren, um Protokolle über Regionen hinweg zu transportieren. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Kann ich Data Guard abteilungsübergreifend einrichten?

    Nein, die abteilungsübergreifende Einrichtung von Data Guard wird derzeit nicht unterstützt.

  • Sollte das DB-System der Primärdatenbank und der Standby-Datenbank dasselbe Shape und dieselbe Edition haben?

    Ja, um eine Data Guard-Zuordnung mithilfe der Data Guard-Funktion zu aktivieren, sollte das Shape und die Edition des Standby-DB-Systems mit denen des primären DB-Systems identisch sein.

  • Welche Version hat die Standby-Datenbank, wenn sie mit der Data Guard-Funktion des Database Cloud-Services erstellt wird?

    Die Standby-Datenbank wird mit der gleichen Datenbankversion wie die Primärdatenbank erstellt.

  • Kann ich Managed Broker einrichten und mithilfe der Data Guard-Funktion Aktionen wie den automatischen Switchover ausführen?

    Nein, derzeit wird die Managed Broker-Funktion nicht von der Data Guard-Funktion unterstützt. Sie können Managed Broker-Konfigurationen jedoch manuell einrichten, indem Sie sich bei Ihrem Datenbankhost anmelden und auf die Data Guard-Befehlszeilenschnittstelle (DGMGRL) zugreifen. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Wie kann ich die Data Guard-Zuordnungen mithilfe der Data Guard-Funktion entfernen?

    Um die Data Guard-Zuordnung mithilfe der Data Guard-Funktion zu entfernen, müssen Sie zuerst die Standby-Datenbank löschen. Sobald Sie die Standby-Datenbank gelöscht haben, wird die Data Guard-Zuordnung automatisch entfernt.

  • Wie kann ich meine Primärdatenbank in einem Data Guard-Setup beenden?

    Bei Verwendung der Data Guard-Funktion müssen Sie zuerst Ihre Standby-Datenbank löschen, bevor Sie Ihre primäre Datenbank löschen können. Alternativ können Sie einen Switchover-Vorgang einleiten, sodass sich der Primärserver jetzt im Standby-Modus befindet. Anschließend können Sie den Standby-Modus beenden.

  • Kann ich mehrere Standby-Datenbanken erstellen?

    Nein, Sie können mit der Data Guard-Funktion nur eine einzige physische Standby-Datenbank erstellen. Sie können jedoch mehrere Standby-Datenbanken manuell erstellen, indem Sie sich bei Ihrem DB-System anmelden und auf DGMGRL zugreifen. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Kann ich Data Guard zwischen meiner On-Premises-Datenbank und einer Oracle Cloud Infrastructure-Datenbank konfigurieren?

    Ja, Sie können Data Guard zwischen einer On-Premises-Datenbank und einer Oracle Cloud Infrastructure-Datenbank konfigurieren. Sie können Data Guard mithilfe von DGMGRL manuell zwischen Ihrer On-Premises-Datenbank und einer Oracle Cloud Infrastructure-Datenbank einrichten. Mehr erfahren über DGMGRL.

  • Kann ich den Zugriff auf Data Guard-Aktionen mithilfe von Oracle Identity and Access Management-Steuerelementen kontrollieren?

    Ja, Sie können den Zugriff auf Data Guard-Funktionen mit Oracle Identity and Access Management kontrollieren. Mehr erfahren über Oracle Identity and Access Management.

  • Wie kann ich Datenbanken in einem primären und einem Standby-Data Guard-Setup patchen?

    Sie können Datenbanken im primären und im Standby-Data Guard-Setup patchen. Zuerst müssen Sie manuell im Standby-Modus patchen und dann in den primären Modus wechseln, um ihn zu patchen.

  • Wie kann ich Datenbanken in einem Data Guard-Setup sichern?

    Mit der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktion von Oracle Cloud Infrastructure Database können Sie Ihre primären Datenbanken sichern und wiederherstellen. Wenn Sie die Sicherung für eine Standby-Datenbank aktivieren möchten, können Sie auf Ihren Standby-Datenbankhost zugreifen und RMAN (Recovery Manager) verwenden.

  • Wie kann ich meine ausgefallene Primärdatenbank wieder in einen Primärdatenbankstatus versetzen?

    Bei Verwendung der Data Guard-Funktion wird nach dem Failover der primären Datenbank der Zustand “Standby deaktiviert” vorausgesetzt. Nachdem Sie das Problem mit diesem deaktivierten Standby-Zustand behoben haben, können Sie sie wieder in eine funktionierende Standby-Rolle versetzen. Anschließend können Sie diese Standby-Datenbank wieder auf die primäre Rolle umstellen.

  • Kann ich meine Standby-Instanz für Lese- oder Schreibvorgänge verwenden?

    Ja, mit Active Data Guard können Sie die Standby-Instanzen für schreibgeschützte Vorgänge verwenden. Schreibvorgänge sind im Standby-Modus nicht aktiviert.

  • Wie erfahre ich, wann meine primäre Datenbank auf den Standby-Modus umgeschaltet wurde?

    Wir empfehlen, Enterprise Manager für die Überwachung Ihrer von Oracle Cloud Infrastructure verwalteten DB-Systeme zu verwenden. Wenn Sie Überwachungsprotokollvorgänge für die Instanz aktivieren, können Sie auch die Protokolle anzeigen, um zu ermitteln, wann das primäre Failover durchgeführt wurde.

  • Wie lange dauert ein Datenbank-Failover?

    Bei 2-Knoten-RAC-Konfigurationen sollte das Failover innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Wenn sich das Failover jedoch zwischen zwei Instanzen in unterschiedlichen ADs mit Data Guard befindet, sollte das Failover weniger als zwei Minuten dauern.

  • Umfasst der Bereich eines 2-Knoten-RAC-Shape mehrere Verfügbarkeitsdomänen (AD)?

    Nein, das 2-Knoten-RAC-Shape wird auf zwei Servern innerhalb derselben AD, jedoch auf verschiedenen Racks eingerichtet. Der Speicher wird von beiden Instanzen gemeinsam genutzt. Dieses Setup schützt vor Hardwarefehlern in der Instanz. Für eine höhere Verfügbarkeit empfehlen wir, dass Sie ein anderes 2-Knoten-RAC-Shape in einer separaten AD einrichten.

  • Kann ich auf die Instanz zugreifen, um direkt in den Protokollen nach Datenbankvorgängen zu suchen?

    Ja, mit Root-Zugriff auf das DB-System können Sie alle Vorgänge für die Datenbanken auf dem DB-System überprüfen.