Luzerner Kantonsspital bietet mit Identity Management-Lösung den sicheren Zugriff auf die elektronische Akte und die Patienten-Nachbetreuung durch Hausärzte
 
 

Luzerner Kantonsspital bietet mit Identity Management-Lösung den sicheren Zugriff auf die elektronische Akte und die Patienten-Nachbetreuung durch Hausärzte

  • Oracle Customer:  Luzerner Kantonsspital
    Location:  Luzern, Switzerland
    Industry:  Healthcare
    Employees:  5,650
    Annual Revenue:  $500 Million to $1 Billion

Das Luzerner Kantonsspital LUKS umfasst das Zentrumsspital Luzern, die beiden Grundversorgungsspitäler Sursee und Wolhusen und die Luzerner Höhenklinik Montana. Als größtes nichtuniversitäres Spital der Schweiz bieten seine Kliniken und Institute medizinische Leistungen von höchster Qualität.  Es versorgt ein Einzugsgebiet mit 500.000 Einwohnern (900 Akutbetten), 2010 wurden rund 36.300 stationäre sowie 148.500 ambulante Patienten und Patientinnen betreut. Dabei entstehen je nach Fall die unterschiedlichsten Daten und Berichte, die für den nachbehandelnden Arzt von großer Bedeutung sein können.
 
Dank einer Oracle basierten Kommunikationsplattform ermöglicht das LUKS Haus- und Fachärzten den digitalen Zugriff auf die elektronische Patientenakte ihrer Patienten mit Röntgen-Bildern, Befunden und Berichten. Das führt zu einer erheblich vereinfachten Kommunikation und verbessert die Kontinuität im Behandlungsprozess der Patienten deutlich.

 
 

 
 

Challenges

A word from Luzerner Kantonsspital

  • "Die Kombination aus aktueller elektronischer Patientenakte in der health engine, dem sicheren Datenverkehr und geschützten Zugriff über das Health Info Net (HIN) und dem leistungsfähigen Oracle Technologie-Stack, der beiden Lösungen zugrunde liegt, sorgt letztlich dafür, dass eine noch bessere Nachbehandlung unserer Patienten sichergestellt werden kann, gleichzeitig aber die administrativen Kosten sinken!" – Dr. Peter Steinmann, Leiter IT, Luzerner Kantonsspital

  • Aufbau eines Archivs, in dem sämtliche Berichte aus den verschiedenen Kliniksystemen wie Arztberichte, Röntgenberichte, Röntgenbilder, sowie Labor- und Pathologie-Befunde zusammengeführt werden können
  • Schaffung einer effizienten Zugriffsmöglichkeit für Haus- und Fachärzte auf konsolidierte Berichte/Befunde ihrer jeweiligen Patienten ohne Zugriff auf klinik-interne Systeme gewähren zu müssen
  • Schnellere Versorgung der nachbehandelnden Ärzte mit umfassenden, fallbezogenen Patientendaten
  • Realisierung des Zugriffs unter strikter Einhaltung der Datenschutz- und E-Health-Gesetzgebung der Schweiz. Der Schutz der Patientendaten vor unerlaubtem Zugriff muss jederzeit gewährleistet werden.
  • Vereinfachung der administrativen Prozesse bei der Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten soll entsprechende Kosteneinsparungen nach sich ziehen
  • Realisierung einer zukunftsfähigen Lösung, die auch die gesetzliche Vorgabe “Patientendaten sind Eigentum des Patienten” entsprechend würdigt

Solutions

  • Einführung der elektronischen Patientenakte “health engine” von the i-engineers AG, die als Archiv die in den Vorsystemen bereits fertiggestellten Berichte zentral zusammenfasst
  • Zuweisende Ärzte können, sofern sie beim Schweizer Health Info Net (HIN) registriert sind, die e-Akten ihrer Patienten innerhalb der health engine jederzeit und ortsunabhängig einsehen. Auch ein PDF-Versand an die Ärzte wird unterstützt
  • Aktuelle Fälle werden bei Einweisung ins Krankenhaus freigeschaltet. Der einweisende Arzt erhält eine automatisch generierte Infomail bei Falleröffnung mit zugehörigem Hyperlink. Wird die e-Akte um zusätzliche Berichte ergänzt, wird er ebenfalls sofort per E-Mail darüber informiert, sodass er stets auf dem neuesten Stand ist. Länger zurückliegende Fälle können bei Bedarf jederzeit manuell freigeschaltet werden
  • Der geschützte sichere Zugriff erfolgt mithilfe der Validierung über die HIN-Plattform, in der die gesamte Identitäts- und Rechteverwaltung mit Oracle IDM realisiert wurde
  • Damit wird die vertrauenswürdige Identifikation der Teilnehmer sowie die effiziente Abwicklung der zugehörigen Administrations- und Support-Prozesse sichergestellt. Das HIN sichert die Verbindung, führt Authentifizierung und Autorisierung durch und leitet die Anfrage dann an den Server des Spitals weiter
  • Deutliche Reduktion des Verwaltungsaufwands bei Patientendaten durch elektronischen Zugriff der Haus- und Fachärzte auf die e-Akte. Bei Rund 20.000 monatlich erstellten Arztberichten liegen allein die Einsparungen bei Portokosten dank digitalem Zugriff im fünfstelligen Bereich

Partner

Der Oracle Partner the i-engineers AG realisierte die health engine, das universelle Patientendossier als Kernstück einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung und verantwortete die Einführung beim Luzerner Kantonsspital.

Die Software-Ingenieure von Zühlke definierten die Architektur und das Security-Konzept von HIN und setzten dieses auf Basis Oracle Identity Management um.