HR Core in der Cloud
Welfare
Wahre Schönheit ist nicht nur oberflächlich – auch in HR

Joachim Skura, HCM Thought Leader, @JoachimSkura


HR mit Excel hat ausgedient. Die Cloud ist der neue Dreh- und Angelpunkt im Personalmanagement – aber auch hier müssen Personaler differenzieren.

Jeden Tag wird eine neue Cloud-Lösung für HR-Abteilungen als „cool“ und „hip“ angepriesen und versprechen, dass alles ganz „easy“ wird. Warum also weiterhin mit aufwendigen Excel-Tabellen arbeiten? Sich dem technologischen Fortschritt entgegenstellen? Cloud-basierte Lösungen für das Talent-Management machen doch die Arbeit so viel einfacher, und mit der richtigen Recruiting-Plattform lassen sich potenzielle Mitarbeiter ganz leicht über Social Media gewinnen. Klingt schön – aber ist das wirklich alles so einfach?

Melanie Hache-Barrois

Joachim Skura, HCM Sales Development

Alle HR-Lösungen behaupten natürlich, dass sie den Arbeitsalltag ihrer Anwender erleichtern. Viele Unternehmen geraten ob der schillernden Versprechen förmlich in Verzückung. Beim ganzen Glanz der schicken Frontends sollten HR-Profis jedoch nicht vergessen, wo ihre wahre Stärke liegt: unter der Haube – im Kern des HR-Systems.

Personaler müssen aufpassen, dass sie nicht den Karren vor das Pferd spannen. Die Investition in mehrere separate Cloud-Lösungen kann sich schnell als suboptimal entpuppen. HR-Teams sollten zunächst sicherstellen, dass auch das HR-Core-System in der Cloud ist. Das mag sich jetzt furchtbar langweilig anhören, aber das ist noch immer das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Ohne Cloud-basiertes HR-Core-System werden wertvolle Informationen nicht genutzt und Analysen bleiben lückenhaft. Anders gesagt: Auf Treibsand lässt sich schlecht bauen.

  Unternehmen müssen die HR-Kerndaten mit zusätzlichen Informationen anreichern.  


Ein Vergleich: Über Facebook bleiben die Nutzer in Kontakt mit Freunden und teilen Informationen, Bilder und Videos. Zudem bekommen sie maßgeschneiderte News und individualisierte Werbung. Warum funktioniert das? Weil es Benutzerprofile mit Namen, Vorlieben, Abneigungen und eine Freundesliste gibt. Ohne diese Kernelemente ginge gar nichts.

Analog dazu bilden Organigramme und in Echtzeit aktualisierte Rollen das Rückgrat für HR. Fehlen diese Elemente in den Talent-Management- und Recruiting-Systemen, ist eine integrierte HR-Strategie nicht möglich. Also müssen diese Informationen via Cloud automatisch in die Geschäftsprozesse einfließen – nur so kann HR erfolgreich sein.

Unternehmen müssen die HR-Kerndaten mit zusätzlichen Informationen anreichern. Wie sollen sie denn sonst wissen, welche Mitarbeiter für ein bestimmtes Projekt aufgrund ihrer Kompetenzen, Potenziale und Karriere-Amibitionen am geeignetsten sind? Wie sollte sonst die Business-Seite näher an die HR-Seite gebracht werden?

Unternehmen wollen heutzutage einen besseren Überblick über die Talente in ihrer Firma. Sie möchten auf den ersten Blick erkennen, wer die Top-Performer sind, welche Mitarbeiter das beste Team bilden und welche Fähigkeiten sie mitbringen. Im Gegenzug haben Personaler die Möglichkeit, gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter einzugehen, sie individuell zu unterstützen und vor allem ihre besten Leute auf die strategisch relevantesten Projekte zu setzen.

  Mit der Cloud können Unternehmen schneller agieren und entsprechendes Feintuning betreiben.  


Genau das ist das Schöne an Enterprise-Resource-Planning-Lösungen (ERP) aus der Cloud. Sie bieten Echtzeit-Updates einer HR-Anwendung auf mehreren Geräten und ermöglichen einen besseren und intuitiveren Überblick. Wichtige Informationen können schneller geteilt werden – egal ob aus Märkten in Amerika, Asien oder Afrika. Wie bei Facebook, nur strategischer.

Zudem lassen sich damit Auswirkungen neuer Services, Produkte oder Marktplatzierungen auf das Unternehmen simulieren und testen. Die Ergebnisse sind für weitere Abteilungen sicherlich wertvoll und sollten diesen zur Verfügung stehen. Dafür müssen die Systeme aber über die Cloud verbunden sein. Nur so können Unternehmen schneller agieren und entsprechendes Feintuning betreiben. Mit Excel-Listen oder der manuellen Eingabe in komplexe Datenbanken schafft man das nicht.

Wahre Schönheit kommt von innen – das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Technologie! Das HR-Core-System mag vielleicht nicht das auffälligste Element sein, aber ohne läuft nichts. Personalabteilungen, die Cloud-Applikation einführen wollen, müssen die neuen „fancy“ und „hippen“ Teile auf ein solides Fundament mit „HR Core in the Cloud“ stellen – denn sonst hat man nur eine leere Blase, die bei der ersten Gelegenheit platzt.


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